Wer entscheidet gestützt worauf?
Wer entscheidet über medizinische Massnahmen, wenn Kinder und Jugendliche in einer Institution leben? Anhand welcher Informationen werden Entscheidungen getroffen? Der Impulsnachmittag beleuchtet die rechtlichen Zuständigkeiten und ethischen Fragestellungen und vermittelt Orientierung für den Berufsalltag.
Worum es geht
Medizinische Entscheidungen bei Kindern und Jugendlichen, die in einer Institution leben, sind oft komplex. Wer darf einer Behandlung zustimmen? Welche Rechte haben Eltern, Jugendliche, Beistandspersonen oder die KESB? Welche Verantwortung tragen Institutionen und medizinische Fachpersonen? Und wie lassen sich rechtliche Vorgaben und ethische Überlegungen in der Praxis miteinander vereinbaren?
Der Impulsnachmittag vermittelt die rechtlichen Grundlagen und beleuchtet zentrale ethische Fragestellungen anhand von Praxisbeispielen. Die Teilnehmenden erhalten Orientierung für den Umgang mit anspruchsvollen Entscheidungssituationen und können ihre Fragen aus dem Berufsalltag mit den Referierenden diskutieren.
Zielgruppen
Diese Inhalte erwarten Sie
Die Teilnehmenden:
- kennen die rechtlichen Zuständigkeiten bei medizinischen Entscheidungen,
- verstehen die Rollen der beteiligten Akteurinnen und Akteure,
- reflektieren ethische Fragestellungen anhand konkreter Praxisbeispiele,
- gewinnen mehr Handlungssicherheit für den Berufsalltag.
Zum Schluss bleibt Zeit für eine Diskussionsrunde und Ihre Fragen.
Referierende
Hans-Ulrich Zürcher, Rechtsanwalt, Advokatur Zürcher, Bern
Regula Ott, Fachverantwortliche Querschnittprojekte Institut Neumünster
Veranstaltungsort
Pfingstweidstrasse 16
8005 Zürich
Kontaktpersonen