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Höhere Fachschule für Sozialpädagogik

Eine Teilnehmerin sitzt an einem Tisch in einem Unterrichtsraum, hört aufmerksam zu und hat Unterlagen vor sich liegen.
Abschluss

Dipl. Sozialpädagog:in HF

Dauer

3 oder 4 Jahre

Kosten

Jährlich CHF 3’780 plus Material & Gebühren

Ort

Luzern

Form

Präsenz & online

Start

Oktober

Zulassung

Aufnahmeverfahren & Berufseignung

Aufnahmeprüfungen

29. April 2026, Luzern
2. September 2026, Luzern

Infoveranstaltungen

25. März 2026, Luzern
16. Juni 2026, online

hsl – Höhere Fachschule für Sozialpädagogik

Abendweg 1, Postfach, 6000 Luzern 6

Fragen? Wir helfen gerne.

Sie begleiten Menschen in anspruchsvollen Lebenssituationen und geben Halt, wo Unterstützung gebraucht wird. An der hsl erwerben Sie das professionelle sozialpädagogische Können, um Verantwortung zu übernehmen, Beziehungen zu gestalten und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Berufsbild

Als Sozialpädagog:in begleiten Sie Menschen aller Altersstufen in schwierigen Lebenslagen. Sie unterstützen und befähigen Menschen, Krisen zu bewältigen, fördern die Selbstständigkeit und stärken soziale Beziehungen. Ziel ist es, die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe Ihrer Klient:innen zu verbessern.

Sie arbeiten dort, wo Menschen auf Unterstützung angewiesen sind – zum Beispiel in Wohnheimen, sozialpädagogischen Familien, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Schulen oder Projekten der sozialen Integration.

Schwerpunkte der Ausbildung

  • Persönlichkeit und Berufsidentität

    Sie setzen sich mit sich und Ihren Werten, Ihrem Handeln und Ihrer Haltung auseinander und entwickeln ein berufliches Profil.

  • Systemisches Verständnis

    Sie erkennen Zusammenhänge in den Lebenswelten der begleiteten Menschen und nutzen sie gezielt für Ihre Arbeit.

  • Gestalten

    Sie setzen sich gestalterisch mit Themen auseinander und bringen Wahrnehmung, Gefühl und Erkenntnis in einen Zusammenhang.

  • Vielfalt / Diversität

    Sie entwickeln Sensibilität und Bewusstsein für die Vielfalt von Lebensentwürfen unter Berücksichtigung verschiedener sozialer Einflüsse.

  • Systematisches Denken und Handeln

    Komplexen Situationen begegnen Sie reflektiert sowie theoriegeleitet, um daraus fundiertes Handeln abzuleiten.

  • Arbeiten mit und in Organisationen

    Sie gestalten Abläufe und übernehmen Verantwortung in der an Sie delegierten Führung von Teams, in Gruppen und Projekten.

Ausbildungswege

Vollzeit
Dauer

3 Jahre (6 Semester, 5'400 Lernstunden)
Grundstudium 1.5 Jahre
Hauptstudium 1.5 Jahre
Verlauf

Schultage

Montag bis Freitag

Praxis

Einjähriges Praktikum in der Mitte des Studiums, entweder als Jahrespraktikum in einer Institution oder als zwei Halbjahrespraktika in verschiedenen Institutionen

Berufsintegriert
Dauer

4 Jahre (8 Semester, 5'400 Lernstunden)
Grundstudium 2 Jahre
Hauptstudium 2 Jahre
Verlauf

Schultage

Wochentag, der über alle vier Jahre gleich bleibt

Praxis

Mindestens 50% Berufstätigkeit in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld während der Ausbildung

Berufsintegriert – mit berufsspezifischer Vorbildung
Dauer

3 Jahre (6 Semester, 3'600 Lernstunden)
Grundstudium 1 Jahr
Hauptstudium 2 Jahre
Verlauf

Schultage

Wochentag, der über alle drei Jahre gleich bleibt

Praxis

Mindestens 50% Berufstätigkeit in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld während der Ausbildung

Zulassungsbedingungen

Anerkannter Abschluss auf Sekundarstufe II:

  • eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ mit/ohne Berufsmatura
  • Fachmatura
  • Fachmittelschule
  • gymnasiale Matura

  • Ausbildung wie EFZ Fachperson Betreuung, Kleinkinderzieher:in, Betagtenbetreuer:in, Behindertenbetreuer:in und Soziale Lehre, Sozialdiakonie und mindestens 3 Monate Berufstätigkeit als ausgebildete Fachperson
  • Ausbildungen wie Lehrer:in, Kindergärtner:in, Horter:in, Berufs- und Höhere Fachprüfung im Sozialbereich und mindestens 1 Jahr Berufstätigkeit in sozialpädagogischer Funktion
  • Ausbildungen in Ergotherapie, Aktivierungstherapie und in Pflege Stufe HF und mindestens 1 Jahr Berufstätigkeit in sozialpädagogischer Funktion
  • Ausbildung als FaGe und mindestens 2 Jahre Berufstätigkeit in sozialpädagogischer Funktion

  • Vollständiges Anmeldedossier «sur dossier» einreichen inklusive Nachweis Allgemeinbildung
  • Antragskosten von CHF 100 begleichen

Gesuch Zulassung «sur dossier» | hsl
Einzahlungsschein für Gebühr «sur dossier» | hsl

Sie möchten aufgrund einer Beeinträchtigung einen Nachteilsausgleich geltend machen? Informieren Sie sich vorgängig bei der Administration der hsl. Ein Nachteilsausgleich kann nur mit der Anmeldung im Vorfeld des Verfahrens – und nicht nachträglich – beantragt werden.

Kosten

Der grösste Teil der Ausbildungskosten wird von Ihrem Wohnsitzkanton übernommen (Interkantonale Vereinbarung über Beiträge an Bildungsgänge der höheren Fachschulen HFSV). Ab Herbst 2025 sind dies CHF 14'000 pro Studienjahr für das Vollzeitstudium und CHF 12‘800 pro Studienjahr für das Teilzeitstudium.

Als Student:in bezahlen Sie pro Studienjahr CHF 3’400 Studiengebühren und CHF 380 Nebenkosten.

Hinzu kommen einmalig

  • CHF 100 für Werkmaterial im ersten Jahr und
  • CHF 400 für die Diplomprüfungen im letzten Jahr.
  • Für Fachliteratur sollten Sie während des Studiums insgesamt rund CHF 1’300 einplanen.

Gesamtkosten für Studierende über die Ausbildungsdauer: ca. CHF 12'000 bis 16’000, abhängig von der Studiendauer.

Anmeldeverfahren

1
Informieren

Besuchen Sie eine unserer Infoveranstaltungen. Dabei erfahren Sie mehr über die Ausbildung und unsere Schule. Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist freiwillig, wird aber empfohlen.

2
Anmelden

Melden Sie sich online für das Studium an:

3
Aufnahmeprüfung absolvieren

Nach Eingang Ihrer Anmeldung werden Sie zur Aufnahmeprüfung eingeladen. Diese besteht aus:

  • einer schriftlichen Eignungsprüfung
  • einem Aufnahmegespräch
4
Berufseignung nachweisen

Reichen Sie die «Beurteilung der Berufseignung» ein – in der Regel nach einem Vorpraktikum oder einer anerkannten beruflichen Tätigkeit im sozialen Bereich (mind. drei Monate bei einem Pensum von 80-100%, absolviert in den letzten drei Jahren).

Die «Beurteilung der Berufseignung» kann bereits mit der Anmeldung, aber auch während oder nach dem schulischen Aufnahmeverfahren eingereicht werden.

Formular zur Beurteilung der Berufseignung | hsl
Richtlinien zur Beurteilung der Berufseignung | hsl

Nach bestandenem schulischen Aufnahmeverfahren sowie einer positiven Beurteilung der Berufseignung durch die Praxis erhalten Sie die definitive Zulassung zum Studium.

5
Ausbildungsplatz sichern

Für die berufsbegleitenden Ausbildungswege benötigen Sie eine anerkannte Praxisausbildungsstelle sowie eine:n anerkannte:r Praxisausbilder:in.

Nächste Infoveranstaltungen

Erfahren Sie alles, was Sie für ein künftiges Studium an der hsl wissen müssen. Hier können Sie sich für unsere Infoveranstaltungen anmelden.

Gerne melde ich mich für diese Infoveranstaltung an*
Ich interessiere mich für folgenden Ausbildungsweg

FAQ

Sozialpädagog:innen begleiten Menschen aller Altersgruppen in schwierigen Lebenssituationen, fördern Selbstständigkeit und Integration.

In Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Jugendhilfe, Schulen, Werkstätten, Frauenhäusern oder Projekten zur sozialen Integration.

Fachlich fundierte, praxisnahe Ausbildung zur professionellen Begleitung von Menschen, Förderung von Autonomie und Lebensqualität.

Vollzeit (3 Jahre), berufsintegriert mit oder ohne berufsspezifische Vorbildung (3 oder 4 Jahre).

Je nach Studienmodell 1 Schultag pro Woche zzgl. Studienwochen (berufsbegleitend) oder 5 Tage pro Woche (Vollzeit). Die Ausbildung ist dual, das heisst Schule und Praxis nehmen den Ausbildungsauftrag gemeinsam und sich ergänzend wahr.

Abschluss auf Sekundarstufe II, erfolgreiche Aufnahmeprüfung, Nachweis der Berufseignung und anerkannte Praxisausbildungsstelle.

Informieren Sie sich über eine Infoveranstaltung, melden Sie sich online an und reichen Sie dann Ihr vollständiges Dossier ein. Sie werden zur nächstmöglichen Aufnahmeprüfung und anschliessend zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Die Beurteilung der Berufseignung reichen Sie ein, wenn Sie über mind. drei Monate Praktikum oder vorberufliche Erfahrung im Feld der Sozialen Arbeit verfügen. Dies kann sowohl mit Anmeldung zum Aufnahmeverfahren wie auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

  • Vollzeit: einjähriges Praktikum während des Studiums
  • Berufsintegriert: mind. 50 % Anstellung in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld

CHF 3’780 pro Jahr plus Material & Gebühren
Details

Dipl. Sozialpädagog:in HF (eidg. anerkannt).

Zum Weiterbildungsangebot von ARTISET Bildung

CAS, DAS oder Bachelorstudium an einer Fachhochschule.

Die Perspektiven sind vielfältig und ausgebildete Fachpersonen im sozialpädagogischen Bereich gesucht.

Praxispartner werden

Die Ausbildung an der hsl ist duales Lernen – Schule und Praxis gestalten den Lernprozess gemeinsam.

Damit Studierende ihre beruflichen Kompetenzen erwerben können, müssen sowohl Ausbildungsorganisationen als auch Praxisausbildner:innen anerkannt sein.

Als Praxispartner:

  • stellen Sie den Studierenden Lerngelegenheiten zur Verfügung,
  • begleiten und beurteilen sie im Lernprozess,
  • führen regelmässige Praxisgespräche und Qualifikationsgespräche,
  • arbeiten eng mit der Höheren Fachschule zusammen,
  • fördern den Theorie-Praxis-Transfer und reflektieren gemeinsam berufliches Handeln.

Wer kann Praxisausbildner:in werden?

Praxisausbildner:innen können intern in der Institution tätig sein oder extern beigezogen werden. Praxisausbildende müssen über ein Diplom auf Tertiärstufe (HF oder FH) und eine Zusatzqualifikation in Praxisausbildung verfügen. Fehlen diese Voraussetzungen, kann eine Äquivalenzanerkennung beantragt werden. Die entsprechenden Formulare finden Sie im nächsten Kapitel.

Anerkennung als Praxispartner

Hier finden Sie alle Formulare fürs Anerkennungsverfahren Ihrer Institution sowie der/des Praxisausbildner:in.

Kommissionen

Die Schulkommission übt die Aufsicht über die hsl aus. Sie setzt sich für die Qualität der Ausbildung und die Entwicklung der Schule ein. Sie unterstützt die Schulleitung der hsl sowie die Leitung des Geschäftsbereiches ARTISET Bildung in ihren Aufgaben, insbesondere in der Vernetzungsarbeit im schulpolitischen und beruflichen Umfeld.

Mitglieder Schulkommission:

  • Armin Müller, Präsident (Geschäftsführer Mariazell, Sursee)
  • Andreas Bösch (Geschäftsführer Städelipark Wohn- und Pflegezentrum, Buochs)
  • Florian Kron (Geschäftsleiter shelterschweiz, Bremgarten)
  • Annemarie Kummer Wyss (Pädagogische Hochschule, Luzern)
  • Julia Rossmann (Betriebsleiterin Seevogtey, Sempach)
  • Fabian Schaulin (Fachperson Kindheit, Jugend und Familie, Kt. Luzern)
  • Müller Esther (stv. Geschäftsführerin, Stiftung Rütimattli, Sachseln)
  • Dominik Brantschen, Thea Klarenbeek (Co-Schulleitung hsl)
  • Monika Weder (Leiterin ARTISET Bildung)

Die Aufnahmekommission koordiniert das Aufnahmeverfahren und entscheidet über die Aufnahme der Studierenden an die hsl. Sie setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Schulteams, der Praxis und psychologischen Fachpersonen.

Mitglieder Aufnahmekommission:

  • Roland Zihlmann, Vorsitz (hsl)
  • Manuela Aneas, Vorsitz (hsl)
  • Kathrin Burkhardt, Praxisvertretung (extern)
  • Daniel Kilchmann, Praxisvertretung (extern)
  • Judith Haas, Praxisvertretung (extern)
  • Peter Syfrig, Praxisvertretung (extern)
  • Anna Scheiwiller, Psychologin (hsl)
  • Petra Hegi, Psychologin (hsl)

Die Diplomprüfungskommission unterstützt und beaufsichtigt das Diplomierungsverfahren der hsl. Sie besteht aus erfahrenen Fachpersonen.

Mitglieder Diplomprüfungskommission:

  • Daniel Hausammann, Präsident (Leiter Wohnhaus Säli traversa, Luzern)
  • Ruth Albert (Schüelerhuis Alpnach, Geschäftsführerin)
  • Bettina Bach (SSBL Stiftung für selbstbestimmtes und begleitetes Leben, Leiterin HR Bildung)
  • Lukas Baeschlin (Geschäftsleiter sozialpädagogische Schule formidabel, Malters)
  • Thomas Baumann (Gastdozent hfk, bis 2024 Kinder- und Jugendbeauftragter in Stäfa)
  • Oswald Grünenfelder (Kinderhaus Zentrum Inselhof, Zürich, Teamleiter)
  • Carlina Lieberherr (Pädagogische Leitung, Fachstelle Kinderbetreuung, Kriens)
  • Philippe Renggli (Fachbereichsleiter Sozialpädagogik Bereich SE, Heilpädagogisches Zentrum Hohenrain)
  • Marc Steiner (Pädagogische Leitung Kinder- und Jugendsiedlung Utenberg, Luzern)