Reinigen und Haushalten
Reinigen, Aufräumen, Abfall entsorgen, Zimmer-Ämtli oder Haustiere pflegen: Welche Rolle spielen Reinigungs- und Haushaltsarbeiten in stationären Kinder- und Jugendorganisationen? Sollen sie als Dienstleistung durch professionelle Mitarbeitende erledigt oder als pädagogische Aufgabe mit Unterstützung der jungen Klient:innen angesehen werden?
Worum es geht
In der Veranstaltung geht es um den Einbezug der jungen Klient:innen im Wohnbereich, aber auch um Herausforderungen und Grenzen.
Hauswirtschaftliche Tätigkeiten geben immer wieder zu diskutieren. Ob Standards, Normalitätsprinzip oder Hygienerisiken – der Einbezug der Klient:innen muss von verschiedenen Seiten beleuchtet und gemeinsam umgesetzt werden.
Welche Tätigkeiten bieten sich eher an, um Klient:innen fördern? Welche Tätigkeiten sollen ausgelagert werden? Die Referentin gibt einen Überblick über Kriterien, an denen wir uns orientieren können, um sowohl Hygiene als auch die Alltagsgestaltung sicherzustellen
Dabei spielen auch folgende Fragen eine Rolle:
- Welche Erkrankungen und Risiken treten in Institutionen überhaupt auf?
- Welche Kriterien müssen berücksichtigt werden, wenn es um Haushaltsarbeiten geht?
- Wo soll «Normalität» gelten?
- Spielt die Händehygiene die Rolle, die sie verdient?
- Wie gelingt die Motivation der Klient:innen fürs Aufräumen und Haushalten?
Diese und weitere Fragestellungen wird Britta Studer in einem Impulsreferat thematisieren. Daneben bleibt Platz für Diskussion und einen Ideen-Pool.
Zielgruppen
Diese Inhalte erwarten Sie
- Orientierung in Bezug auf reele Risiken
- Kriterienkatalog für Entscheidungen
- Wichtige Hygienemassnahmen
- Motivation fürs Haushalten und Aufräumen – wie am besten?
- Ideen-Pool
Referierende
Britta Studer, Betriebsökonomin FH in Facility Management, langjährige Leiterin Hauswirtschaft/Gastro in verschiedenen sozialen Organisationen und Bildungsbeauftragte Hauswirtschaft ARTISET Bildung
Kontaktpersonen