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SeiteBei Demenz begleitenBei Demenz begleiten Auf dieser Seite finden Sie praxiserprobte Instrumente für die professionelle, personenzentrierte Demenzbegleitung. Sie erhalten konkrete Orientierungshilfe für Pflege, Betreuung und Organisation – von der konzeptionellen Verankerung über Schulung und Reflexion im Team bis hin zu rechtlichen Fragen und geeigneten Settings. Grundlagen CURAVIVA INSOS DemCare: Empfehlungen für Langzeitinstitutionen Die DemCare-Empfehlungen unterstützen Sie dabei, die Begleitung, Betreuung, Pflege und Behandlung von Menschen mit Demenz personenzentriert zu gestalten. Nutzen Sie die Orientierungshilfe angepasst an die Möglichkeiten Ihrer Institution. Die DemCare-Empfehlungen dienen als Orientierungsrahmen für Ihre institutionellen Konzepte, als Diskussionsgrundlage für Teams und Führungsgremien, zur Qualitätsentwicklung in Pflege, Betreuung und Organisation, zur Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitenden, zur Reflexion bestehender Strukturen und zur Weiterentwicklung Ihrer Demenzangebote. Die Empfehlungen in Kürze: Verankern Sie eine personzentrierte Haltung im gesamten Team. Beziehen Sie Angehörige systematisch in Begleitung und Entscheidungen ein. Gestalten Sie die Demenzbegleitung interprofessionell. Begegnen Sie herausforderndem Verhalten gezielt und fachlich fundiert. Gestalten Sie Umgebung und Architektur demenzgerecht. Stärken Sie die fachliche Qualifikation und Unterstützung der Mitarbeitenden. Achten Sie die Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz. Verstehen Sie Essen und Trinken als wesentlichen Bestandteil der Lebensqualität. DemCare | Empfehlungen für Langzeitinstitutionen | Alzheimer Schweiz, NPD, BAG | 2024 pdf, 2,7 MB Download Konzeption CURAVIVA Pflege- und Betreuungskonzepte für Menschen mit Demenz Ein schriftlich verankertes Pflege- und Betreuungskonzept schafft Klarheit, Verbindlichkeit und Qualität. Für die Konzeption der Demenzbegleitung in Ihrer Institution finden Sie hier bewährte Vorlagen: Demenzbegleitung in konventionellen Pflegeheimen | Konzeptvorlage | ARTISET | 2018 docx, 52,4 KB Download Demenzbegleitung in geschützten Wohngruppen | Konzeptvorlage | ARTISET | 2018 docx, 49,5 KB Download Ansatz: Personenzentrierte Betreuung CURAVIVA INSOS Den Menschen ins Zentrum rücken Eine personenzentrierte Haltung ermöglicht es Ihnen, die Interessen und Bedürfnisse von Menschen mit Unterstützungsbedarf bewusst zu achten und zu priorisieren. Dieser Leitfaden unterstützt Sie dabei, personenzentrierte Pflege und Betreuung systematisch in Ihrer Institution zu verankern. Er zeigt auf, wie Haltung, Führung, Organisation und Praxis zusammenspielen müssen, damit Personenzentrierung für Bewohnende und Mitarbeitende wirksam wird. Die zentralen Empfehlungen: Entwickeln Sie eine gemeinsame personenzentrierte Haltung im Team und halten Sie diese verbindlich fest. Verstehen Sie Personenzentrierung als Aufgabe der gesamten Institution – von der Führung bis zur Hauswirtschaft. Gestalten Sie Führung und Organisationskultur wertschätzend, partizipativ und befähigend. Stärken Sie Beziehungen zwischen Bewohnenden, Mitarbeitenden und Angehörigen bewusst. Richten Sie Pflege und Betreuung konsequent an Biografie, Bedürfnissen und Ressourcen der Person aus. Gestalten Sie den Alltag flexibel (z. B. Tagesstruktur, Pflegeplanung, Angebote). Schaffen Sie eine wohnliche, sichere und vertraute Umgebung. Achten Sie auf eine sorgfältige Balance von Fürsorge, Schutz und Selbstbestimmung. Der Mensch im Zentrum | Leitfaden für Personenzentrierung | CURAVIVA | 2024 pdf, 208,9 KB Download Schulung und Reflexion CURAVIVA INSOS Intervision für Pflege- und Betreuungsteams Regelmässige Intervision hilft Teams, komplexe Situationen gemeinsam zu reflektieren, Belastungen zu reduzieren und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Unser Intervisionsleitfaden zeigt auf, wie selbstorganisierte Intervision systematisch aufgebaut und durchgeführt werden kann – exemplarisch anhand von BPSD-Situationen. Der Leitfaden eignet sich für Bildungsbeauftragte, Leitungspersonen und Teams, als Brücke zwischen den DemCare-Empfehlungen und der Praxis. Leitfaden Intervisionsarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 254,4 KB Download Pflege und Betreuung im Alltag CURAVIVA Bei Verdacht auf Depression, Delir oder BPSD reagieren Demenzspezifische Assessmentinstrumente helfen Ihnen, Depression, Delir sowie behaviorale und psychologische Symptome (BPSD) frühzeitig zu erkennen, korrekt einzuordnen und gezielt zu begleiten. Dieses Handbuch unterstützt Sie dabei, Veränderungen im Verhalten fachlich fundiert zu beurteilen, zwischen Demenzsymptomen, Depression, Delir und BPSD zu unterscheiden, Beobachtungen aus dem Pflegealltag strukturiert zu erfassen und zu dokumentieren, Entscheide interprofessionell nachvollziehbar und begründet zu treffen und Belastungen für Bewohnende und Mitarbeitende zu reduzieren. Wesentliche Grundsätze der Assessments sind: Assessments sollen regelmässig und bei relevanten Veränderungen eingesetzt werden. Bei Verdacht sind Fokusassessments zwingend notwendig, um Ursachen abzuklären. Beobachtungen von Pflege- und Betreuungspersonen sind zentral und unverzichtbar. Ergebnisse müssen der zuständigen ärztlichen Fachperson weitergeleitet werden. Konkret empfohlen wird: bei Depression: strukturierte Fremd- oder Selbstbeurteilungen (z. B. Cornell-Skala, GDS) bei Delir: frühzeitige Risikoerkennung, Prävention und rasches Screening (z. B. DOS, CAM, 4AT) bei BPSD: Erfassung von Häufigkeit, Schweregrad und Belastung (z. B. NPI) sowie systematische Ursachenanalyse Assessments bei Verdacht auf Depression, Delir oder BPSD | Handbuch | BAG | 2019 pdf, 2,2 MB Download Eine weitere, umfassende Hilfestellung für den Umgang mit Bewohnenden, welche im Zusammenhang mit ihrer Demenzerkrankung BPSD zeigen, bildet der Leitfaden «Beurteilung und Therapie verhaltensbezogener und psychologischer Symptome bei Menschen mit Demenz». Beurteilung und Therapie verhaltensbezogener und psychologischer Symptome bei Menschen mit Demenz | Leitfaden | CURAVIVA | 2026 pdf, 538,4 KB Download Angehörige gezielt einbeziehen Angehörige sind eine wichtige Ressource – sowohl für die Bewohnenden als auch für Fachpersonen. Ihre Inputs sind besonders zentral, wenn Betroffene nicht oder nur eingeschränkt auskunftsfähig sind. Damit eine Zusammenarbeit mit Angehörigen gelingt, müssen die Rahmenbedingungen klar definiert sein, Gespräche auf Augenhöhe geführt und die gegenseitigen Bedürfnisse abgeholt werden. Hier finden Sie konkrete Anregungen dazu, wie Sie dies in Ihrer Institution umsetzen können. Mehr erfahren Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen CURAVIVA INSOS Betreuung und Behandlung bei Demenz Der Krankheitsverlauf, eine mögliche Urteilsunfähigkeit und belastende Entscheidungssituationen führen häufig zu ethischen Spannungsfeldern. Die medizin-ethischen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften bieten praxisnahe Orientierung für Fachpersonen. Betreuung und Behandlung von Menschen mit Demenz | Richtlinien | SAMW | 2017 pdf, 2,4 MB Download Freiheitseinschränkende Massnahmen Bewegungs- und Freiheitseinschränkungen sind rechtlich klar geregelt und nur unter strengen Voraussetzungen zulässig. Sie müssen verhältnismässig, befristet, begründet, dokumentiert und überprüfbar sein. Entscheidungen am Lebensende Demenz ist eine unheilbare Erkrankung. Frühzeitige Gespräche zu Behandlungszielen und eine Patientenverfügung sind zentral. Hier finden Sie Informationen und Instrumente zur gesundheitlichen Vorausplanung (GVP). Mehr erfahren Setting und Architektur CURAVIVA INSOS Menschen mit Demenz benötigen eine Umgebung, die Orientierung ermöglichen, Sicherheit vermitteln und ihre Fähigkeiten aufrechterhalten. Je nach Schweregrad der Erkrankung eignen sich unterschiedliche Settings und bauliche Konzepte. Leichte Demenz Bewohnende mit leichter Demenz können in der Regel gut auf gemischten Stationen betreut werden. Sie profitieren von sozialer Integration und vertrauten Abläufen, sofern Fachpersonen gezielt unterstützen bei: Orientierungsproblemen Gedächtniseinschränkungen erhöhter Verunsicherung im Alltag Als Ergänzung haben sich Tages- und Nachtstätten bewährt. Sie dienen insbesondere der Entlastung von Angehörigen und ermöglichen eine flexible, bedarfsgerechte Betreuung. Tagesstätten werden auch genutzt, um situativ herausfordernde Situationen auf den Abteilungen zu entschärfen, etwa bei Unruhe oder herausforderndem Verhalten. Mittlere bis schwere Demenz Für Personen mit mittlerer bis schwerer Demenz haben sich kleine Wohngruppen besonders bewährt. Optimal sind Gruppen von sechs bis acht Personen, da sie sowohl soziale Nähe als auch individuelle Betreuung ermöglichen. Dieses Modell eignet sich auch für Menschen mit geistiger Behinderung und Demenzerkrankung. Bewährte Merkmale solcher Wohngruppen sind: räumlich klar abgegrenzter Wohnbereich Wohnküche als soziale Mitte zusätzliche Aufenthaltsnischen direkter Zugang zu einem geschützten Aussenbereich gesicherte Ausgänge zur Vermeidung von Weglaufen klare, aber flexible Tagesstruktur konsequent Biografie-orientierte Begleitung Einbezug der Angehörigen in Alltag und Betreuung angemessene Personaldotation und spezifische Fachkompetenz Zentral ist ein Begleitkonzept, das auf subjektives Wohlbefinden und individuelle Lebensqualität ausgerichtet ist. Schwere Demenz Im fortgeschrittenen Stadium stehen nicht mehr Selbständigkeit oder Aktivierung im Vordergrund, sondern Beziehung, Sinneswahrnehmung und Geborgenheit. Die Pflege und Begleitung sind personenbezogen, zugewandt und besonders sorgfältig gestaltet. Pflegeoasen sind eine spezialisierte Wohnform für Menschen mit schwerer Demenz, die rund um die Uhr gepflegt werden und meist nicht mehr mobil sind. Sie bestehen aus Mehrpersonenräumen mit vier bis sieben Personen und folgen einem spezifischen Pflege- und Raumkonzept. Charakteristische Gestaltungsmerkmale sind: grosszügige Bewegungsflächen (z. B. für Pflegebetten) Möglichkeiten zur Wahrung der Intimsphäre individuell gestaltete Bereiche (Fotos, vertraute Gegenstände) direkter Zugang zu einem Aussenbereich Pflegebad mit Wellness-Charakter modulierte, blendfreie Beleuchtung Vermeidung akustischer Überstimulation gezielte sensorische Reize (Musik, Gerüche, Wärme) Diese Wohnform wird fachlich kontrovers diskutiert: Während Befürworter:innen eine Verbesserung der Lebensqualität sehen, weisen Kritiker:innen auf Risiken für Privatsphäre und Selbstbestimmung hin. Eine sorgfältige konzeptionelle und ethische Auseinandersetzung ist deshalb zentral. Personal und Weiterbildung CURAVIVA INSOS Demenzkompetenz gezielt stärken Gut ausgebildete Mitarbeitende sind zentral für eine qualitativ hochwertige Demenzbegleitung. Hier finden Sie Weiterbildungsangebote für Pflege- und Betreuungsteams. Weiterbildungsangebot entdecken Autonomie Ethik Integrierte Versorgung Interprofessionelle Zusammenarbeit Kindes- und Erwachsenenschutzrecht Kompetenzen Lebensqualität Personenzentrierung Recht Selbstbestimmung Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeiteLebensende gestaltenLebensende gestalten Wie gestalten Sie das Lebensende in Ihrer Institution würdevoll und sorgfältig? Welche bewährten Konzepte können Sie zur Hand nehmen, und welche rechtlichen Vorgaben müssen Sie dabei beachten? Hier erhalten Sie konkrete Hinweise zum Umgang mit assistiertem Suizid, zur Verankerung von Palliative Care und zur Einführung der gesundheitlichen Vorausplanung. Assistierter Suizid CURAVIVA Sie müssen oder können – je nach kantonaler Regelung – Sterbehilfe in Ihrer Institution anbieten. Wie gehen Sie vor? Was ist assistierter Suizid? Einer suizidwilligen Person wird Zugang zu einer tödlichen Substanz verschafft, die sie ohne Fremdeinwirkung selbst einnimmt oder anwendet. Das Medikament wird ärztlich verordnet, nachdem zuvor die Situation und Beweggründe der sterbewilligen Person abgeklärt wurden. Welche gesetzlichen Bestimmungen gelten für meine Institution? Die Bestimmungen sind kantonal geregelt. Erkundigen Sie sich bei Ihrem kantonalen Amt für Gesundheit. Es gibt zwei Szenarien: Die Institution muss den assistierten Suizid in den eigenen Räumlichkeiten erlauben und darf diesen nicht verhindern. Die Institution entscheidet, ob sie Sterbehilfe in ihren Räumlichkeiten verweigert (in gewissen Kantonen möglich, sofern die Institution nicht durch öffentliche Gelder subventioniert ist), oder diese zulässt. Der assistierte Suizid ist in der Schweiz strafbar, wenn er «aus selbstsüchtigen Beweggründen» erfolgt. Ist dies der Fall, kann er nach Art. 115 StGB mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe belangt werden. Organisationen wie Exit oder Dignitas machen sich nicht strafbar, da sie nicht selbstsüchtig agieren. Sie sind allerdings dazu verpflichtet, die Vorgaben zu Vorabklärungen einzuhalten (für die genauen Vorgaben erkundigen Sie sich bitte bei den Organisationen). Wie reagiere ich als Fachperson beim Wunsch nach assistiertem Suizid? Als Angestellte:r eines Pflegeheims liegt es in Ihrer Verantwortung, den Wunsch eines Bewohners / einer Bewohnerin nach einem assistierten Suizid ernst zu nehmen und verständnisvoll zu reagieren. Es ist wichtig, dem/der Bewohner:in zuzuhören und Empathie zu vermitteln. Jede Gesundheitsfachperson ist aber frei in der persönlichen Entscheidung, ob sie sich aktiv an der Organisation des assistierten Suizids beteiligen will. Besteht der Wunsch der Bewohnerin / des Bewohners anhaltend, können Sie Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu einer Sterbehilfe-Organisation wie Exit oder Dignitas anbieten, oder dies der Person selbst oder ihren Angehörigen überlassen. Wurde der Kontakt bereits hergestellt, können Sie die Person bei der weiteren Kommunikation mit der Organisation unterstützen. Beachten Sie, dass die Unterstützung eines assistierten Suizids ethisch komplex ist und verschiedene rechtliche, moralische und ethische Fragen aufwirft. Wir empfehlen, dass Sie sich mit Fachleuten im Bereich Palliativmedizin, Ethik und Recht in Verbindung zu setzen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Aspekte berücksichtigt und die geltenden Gesetze und Vorschriften eingehalten werden. Erkundigen Sie sich für die Kontaktaufnahme zu entsprechenden Fachpersonen bei Ihrem kantonalen Amt für Gesundheit. Zudem sollten Sie verlässliche Informationen rund um das Thema des assistierten Suizids bereitstellen (zum Beispiel durch die Kontaktherstellung zu Sterbehilfsorganisationen), sowie sicherstellen, dass Alternativen wie eine palliative Versorgung, bekannt sind (zum Beispiel durch das Hinzuziehen eines Hausarztes / einer Hausärztin oder eines Heimarztes / einer Heimärztin oder eines Palliativteams). Wichtig: Sie sind dazu verpflichtet, den besonderen Schutzbedarf von Betroffenen zu erkennen. Dazu zählt etwa das Erkennen von sozialem Druck auf den Wunsch nach assistiertem Suizid (zum Beispiel durch Angehörige, Bekannte oder Personal) oder einer Einschränkung der Urteilsfähigkeit (zum Beispiel durch eine manifeste Depression oder eine kognitive Beeinträchtigung). Im Zweifel empfiehlt es sich, einen Hausarzt / eine Hausärztin hinzuzuziehen. Es herrscht eine Pflicht zur Fürsorge gegenüber den Bewohner:innen. Die Pflege und Betreuung von suizidwilligen Bewohner:innen darf deshalb zu keinem Zeitpunkt verweigert werden. Leidet die Person unter anhaltenden depressiven Symptomen, Verstimmtheit oder Angst, sollte unabhängig vom Sterbewunsch immer ein/e Psychotherapeut:in oder der Hausarzt / die Hausärztin aufgeboten werden. Was muss die Institution beachten? Die sterbewillige Person organisiert den Kontakt mit der Sterbehilfeorganisation grundsätzlich selbständig, sollte aber von Betreuungs- oder Bezugspersonen aus der Institution (z.B. durch Pflege, Aktivierungsfachperson, Freiwillige) Unterstützung bei der Kontaktaufnahme erhalten, wenn sie danach fragt. Verfügt die suizidwillige Person über ein eigenes Zuhause, so muss sie für die Durchführung des Suizids in der Regel dorthin zurückkehren. Ein assistierter Suizid kann in den Räumen der Langzeitpflege nur stattfinden, wenn ein Einzelzimmer organisierbar ist. Suizidbeihilfe sollte nie in einem belegten Mehrbettzimmer, Geräteraum, Aufenthaltsraum oder Badezimmer durchgeführt werden. Der anschliessend aufgebotenen Polizei muss ein einfacher Zugang zum Sterbeort gewährt werden. Das Personal setzt die anderen Bewohner:innen nicht vor dem geplanten assistierten Suizid darüber in Kenntnis. Wenn der/die suizidwillige Bewohner:in ihre Mitbewohner:innen von sich aus informiert, sollten je nach Dynamik geeignete Angebote zur Unterstützung überlegt werden, wie zum Beispiel: runder Tisch für Mitbewohner:innen, psychologische Unterstützung durch Psychotherapeut:innen, Psychiater:innen, und Seelsorge. Welche Rolle spielt das Pflegepersonal beim assistierten Suizid? Dem gesamten Personal ist jegliche aktive Mitwirkung an der Durchführung eines Suizids gesetzlich verboten (z.B. bei der Verabreichung des Medikaments). Dies gilt auch für freiwillige Mitarbeiter:innen und Angehörige. Auf Wunsch der sterbewillligen Person kann eine Pflegeperson beim Suizid freiwillig anwesend sein. Die Begleitung der Sterbewilligen und somit die Anwesenheit beim assistierten Suizid unter Beihilfe einer Sterbeorganisation ist dem Personal somit erlaubt. Es kann dazu jedoch nicht verpflichtet werden. Was passiert danach? Die Sterbehilfeorganisation benachrichtigt die Polizei, die über die Freigabe des Leichnams entscheidet. Nach Durchführung eines Suizids ist eine angemessene Begleitung und Betreuung der zurückbleibenden Mitbewohner:innen, des Personals sowie der Angehörigen sicherzustellen. Im Rahmen der Gedenkfeier steht oft die Frage nach der Todesart im Raum. Im Einverständnis mit der suizidwilligen Person und den Angehörigen soll offen über den assistierten Suizid gesprochen werden können. Welche Alternativen gibt es zum assistierten Suizid? Palliative Care Sterbefasten – zur Webseite von der ZHAW Gesundheit Assistierter Suizid in Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf | Grundlagenpapier | CURAVIVA | 2019 pdf, 204,1 KB Download Palliative Care CURAVIVA Mit Palliative Care begleiten Sie Menschen mit unheilbaren und lebensbegrenzenden Erkrankungen ganzheitlich – mit dem Ziel, ihre Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. In Alters- und Pflegeheimen ist sie ein zentraler Bestandteil der Versorgung. Eine gut verankerte Palliative Care entlastet Bewohnende, Angehörige und Mitarbeitende und unterstützt dabei, ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Wie kann ich als Führungsperson Palliative Care in meiner Institution verankern? Die nachhaltige Verankerung von Palliative Care ist eine Führungsaufgabe. Sie betrifft Haltung, Organisation, Zusammenarbeit und Qualitätssicherung. Praxisbeispiele zeigen, dass institutionell verankerte Palliative Care die Pflegequalität stärkt, Mitarbeitende entlastet und Angehörige besser einbindet. Praxisbeispiele aus Institutionen Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe (LAK): Palliative Care als organisationsweites EntwicklungsprojektOrganisationsentwicklung | Arbeitsinstrument | Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe | 2016Pflege- und Betreuungskonzept | Arbeitsinstrument | Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe | 2017 Pflegeheim Johanniter: Internes Gesamtkonzept mit Fokus auf Ethik, Symptommanagement, Weiterbildung und QualitätPalliative Care Konzept | Arbeitsinstrument | Alters- und Pflegeheim Johanniter | 2018 Schlossgarten: Palliative-Care-Konzept mit ergänzenden Hilfestellungen für AktivierungsfachpersonenPalliative Care Konzept | Arbeitsinstrument | Schlossgarten Riggisberg | 2016Konzept Aktivierung | Arbeitsinstrument | Schlossgarten Riggisberg | 2017 Wie erkenne ich als Fachperson palliative Situationen im Alltag? Eine frühzeitige Erkennung palliativer Situationen ist zentral, damit betroffene Menschen und ihre Angehörigen rechtzeitig unterstützt werden. Die Entscheidung über eine palliative (nicht kurative) Behandlung erfolgt durch eine ärztliche Fachperson und wird gemeinsam mit der betroffenen Person, dem Behandlungsteam und bei Bedarf mit der vertretungsberechtigten Person besprochen. Zur Unterstützung steht Ihnen der kostenlose EPS-Test zur Verfügung:EPS-Test zur Erkennung palliativer Situationen Wie kann ich als Fachperson mein Wissen zu Palliative Care vertiefen? Auf diesen Plattformen finden Sie als Fachperson gezielte Angebote zur Aus- und Weiterbildung sowie zum fachlichen Austausch. Diese unterstützen Sie dabei, Ihre Kompetenzen in Palliative Care systematisch weiterzuentwickeln.Netzwerk und Weiterbildungsangebote Langzeitpflege Wo finde ich Umsetzungsbeispiele und Inspiration aus der Praxis? Konkrete Projekte und Ansätze aus unterschiedlichen Institutionen zeigen, wie Palliative Care im Alltag umgesetzt werden kann. Die Sammlung richtet sich an Fachpersonen, Führungspersonen und Multiplikatoren.Praxisbeispiele auf blueprint entdecken Wo finde ich hilfreiche Instrumente und Grundlagen zur Palliative Care? Folgende Factsheets unterstützen Sie bei der Umsetzung, Schulung und interprofessionellen Zusammenarbeit in der Palliative Care: Palliative Care – Das Wichtigste in Kürze | BAG→ Überblick zu Einsatz, Formen und zentralen Massnahmen der Palliative Care Palliative Care in Alters- und Pflegeheimen | CURAVIVA→ Praxisnahe Beispiele und Impulse zur interdisziplinären Zusammenarbeit Broschüre «Impulse für Spiritual Care» | palliative.ch→ Konkrete Empfehlungen und Instrumente zur spirituellen Begleitung in der Langzeitpflege Gesundheitliche Vorausplanung (GVP) CURAVIVA Mit der gesundheitlichen Vorausplanung stellen Sie sicher, dass medizinische Behandlungswünsche von Bewohnenden frühzeitig geklärt, dokumentiert und im Alltag berücksichtigt werden. GVP unterstützt Sie dabei, Entscheidungen transparent, vorausschauend und im Sinne der betroffenen Person zu treffen – insbesondere bei Krankheit, Krisen oder Urteilsunfähigkeit. Diesen Mehrwert bietet eine gesundheitliche Vorausplanung Klarheit über Behandlungsziele, Wünsche und Grenzen von Bewohnenden Sicherheit für Mitarbeitende bei medizinischen Entscheidungen Entlastung von Angehörigen und vertretungsberechtigten Personen Verlässliche Entscheidungsgrundlagen für Notfallsituationen So setzen Sie gesundheitliche Vorausplanung in Ihrer Institution um Die gesundheitliche Vorausplanung ist ein fortlaufender Prozess, der in Alters- und Pflegeheimen systematisch gestaltet werden kann. Bewährt hat sich ein sechsstufiges Vorgehen: EintrittsgesprächBeim Eintritt wird geklärt, ob die bewohnende Person urteilsfähig ist, ob bereits eine Patientenverfügung besteht und wer gegebenenfalls vertretungsberechtigt ist. BeratungsprozessIn einem GVP-Pflegedialog oder GVP-Beratungsgespräch werden Werte, Wünsche und Vorstellungen zur medizinischen Behandlung besprochen – gemeinsam mit der bewohnenden Person und, falls angezeigt, mit Angehörigen oder der vertretungsberechtigten Person. EntscheidungsfindungBehandlungsziele und Präferenzen (z. B. zu Hospitalisation, Reanimation oder Intensivbehandlung) werden festgehalten und ärztlich validiert. InformationsvermittlungDie getroffenen Festlegungen werden dem Pflege- und Betreuungsteam zugänglich gemacht und in die Pflegedokumentation integriert. AnwendungIn Akut- oder Notfallsituationen dienen die dokumentierten Absprachen als verbindliche Entscheidungsgrundlage. Re-EvaluationDie GVP wird regelmässig überprüft und bei Bedarf angepasst, insbesondere bei Veränderungen des Gesundheitszustands oder der Lebenssituation. Jede Institution soll ihren Bewohnenden bei Eintritt sowie nach relevanten gesundheitlichen Veränderungen aktiv einen GVP-Pflegedialog oder ein Beratungsgespräch anbieten. Ist eine Person nicht urteilsfähig, wird die vertretungsberechtigte Person konsequent in den gesamten Prozess einbezogen. Diese Instrumente unterstützen Sie im Alltag Hier erhalten Sie eine konkrete Wegleitung zur Umsetzung der GVP in Ihrer Institution, Vorlagen und Beratungsangebote zur Patientenverfügung, sowie eine medizinische, ethische und rechtliche Orientierung für den Umgang mit Reanimationsentscheiden. Gesundheitliche Vorausplanung in Alters- und Pflegeheimen | Wegleitung zur Umsetzung | BAG, SAMW | 2025 pdf, 2,6 MB Download Reanimation in Pflegeinstitutionen | Auslegeordnung | CURAVIVA, CURAVIVA Basel-Stadt | 2019 pdf, 267,4 KB Download Vorlagen und Beratung zur Patientenverfügung | SAMW Mehr erfahren Autonomie Ethik Interprofessionelle Zusammenarbeit Kindes- und Erwachsenenschutzrecht Lebensqualität Personenzentrierung Recht Selbstbestimmung Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeiteMit Angehörigen arbeitenMit Angehörigen arbeiten Angehörige sind eine wichtige Ressource – sowohl für die Bewohnenden als auch für Fachpersonen. Damit eine Zusammenarbeit mit Angehörigen gelingt, müssen die Rahmenbedingungen klar definiert sein, Gespräche auf Augenhöhe geführt und die gegenseitigen Bedürfnisse abgeholt werden. Hier finden Sie konkrete Anregungen dazu, wie Sie dies in Ihrer Institution umsetzen können. Rahmenbedingungen schaffen CURAVIVA Klären Sie, in welchem Umfang Angehörige bereit sind mitzuwirken, wer als Ansprechperson agiert – sowohl auf Seiten Angehörige als auch auf Seiten der Institution – und ob die gegenseitig ausgesprochenen Erwartungen und Bedürfnisse auch erfüllt werden. Sorgen Sie für ein gemeinsames Verständnis für den Wert der Angehörigenarbeit und verankern Sie Ihr Konzept auf strategischer und personeller Ebene. Rahmenbedingungen schaffen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 163,6 KB Download Informationen bereitstellen CURAVIVA Klare Informationen zum Institutionsaufenthalt unterstützen Bewohner:innen und ihre Nächsten in jeder Phase: Vor dem Eintritt, nach dem Eintritt und während dem Aufenthalt. Sie beantworten Fragen rund um die Betreuung, Pflege, Gastronomie, Kommunikation und vieles mehr. Informationen bereitstellen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 136,7 KB Download Gespräche führen CURAVIVA Bedürfnisse lassen sich im Gespräch – sei’s im informellen oder standardisierten Rahmen – am einfachsten abholen und austauschen. Dies setzt allerdings Vertrauen voraus. Mit gezielten Massnahmen können Sie Raum für Gespräche schaffen, bei denen sich sowohl die Bewohner:innen als auch deren Angehörige wohl und gesehen fühlen. Gespräche führen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 171,9 KB Download Fürs standardisierte Eintritts- und Verlaufsgespräch finden Sie hier Hilfsinstrumente. Eintrittsgespräch | Leitfaden und Muster | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 docx, 34,1 KB Download Verlaufsgespräch | Leitfaden und Muster | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 docx, 25,5 KB Download Internen Kommunikationsfluss sicherstellen CURAVIVA Damit einem freien internen Kommunikationsfluss nichts im Weg steht, empfehlen wir folgende Massnahmen: Klären Sie Bring- und Holschuld in der Kommunikation, haben Sie ein Auge auf die zwischenmenschliche Stimmung in Ihrem Team, profitieren Sie von interdisziplinärem Wissen und planen Sie institutionalisierte Gespräche ein. Internen Kommunikationsfluss sicherstellen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 152,1 KB Download Mitwirkung ermöglichen CURAVIVA Schaffen Sie situative, flexible und transparente Strukturen für die Angehörigenarbeit. Das heisst konkret: Klären Sie den Umfang der gewünschten Mitwirkung, bieten Sie Raum, in dem Angehörige ihre Erfahrungen einbringen können, begleiten Sie emotionale Prozesse sorgfältig und achten Sie darauf, Mitwirkungsangebote alltagsnah und niederschwellig zu gestalten. Mitwirkung ermöglichen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 170,5 KB Download Beschwerden bearbeiten CURAVIVA Im Beschwerdemanagement nehmen Sie Anliegen, Rückmeldungen und Wünsche von Angehörigen entgegen und gehen auf diese ein, um Konflikten vorzubeugen. Dafür lohnt es sich: einen klaren Beschwerdeweg zu schaffen, eine konstruktive Fehlerkultur zu pflegen sowie Konfliktgespräche frühzeitig zu initiieren und optimal vorzubereiten. Beschwerden managen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 143,6 KB Download Mitarbeitende schulen CURAVIVA Ihre Kolleg:innen sollen mehr über die Haltung der Institution zur Angehörigenarbeit erfahren? Ihre Skills in der Gesprächsführung verfeinern? Kritikfähiger werden? Eine Schulung kann helfen. Wichtig ist dabei: Ob intern oder mithilfe externer Fachexpert:innen – eine Schulung soll stets dem Wissenstand und Kompetenzniveau der Mitarbeitenden angepasst werden. Mitarbeitende schulen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 93,9 KB Download Zu unserem Weiterbildungsangebot Eintritt & Aufenthalt CURAVIVA Weitere Informationen finden Sie im Dossier «Übergänge gestalten». Mehr erfahren Vertretungsbefugnis CURAVIVA Weitere Informationen finden Sie im Dossier «Integrität schützen». Mehr erfahren Diese Leitfäden haben wir in enger Zusammenarbeit mit Fach- und Führungspersonen der institutionellen Langzeitpflege, Expert:innen für Angehörigenarbeit sowie der ZHAW (Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe) für Ihre Praxis erarbeitet. Autonomie Integrierte Versorgung Interprofessionelle Zusammenarbeit Kompetenzen Partizipation Personenzentrierung Recht Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeiteAngebote entwickelnAngebote entwickeln Als Dienstleister für Menschen mit Unterstützungsbedarf sind Sie gefragt, Angebote zu überdenken, weiterzuentwickeln oder neu zu planen. Hier finden Sie erprobte Ansätze, Methoden und Instrumente, die Sie dabei unterstützen. Grundlagen Was eine personenzentrierte, sozialraumorientierte Haltung ausmacht CURAVIVA INSOS YOUVITA Eine personenzentrierte, sozialraumorientierte Ausrichtung stellt betroffene Personen konsequent ins Zentrum der Tätigkeit. Leistungen orientieren sich nicht an einer finanzierten Leistungspalette, sondern an den individuellen Bedürfnissen, Zielen und Lebenssituationen der Menschen. Ausgangspunkt sind stets die Ressourcen der Person und ihres Umfelds: ihre Fähigkeiten, Talente, Erfahrungen und Anliegen – ebenso wie ihr Potenzial, sich aktiv in ihr Umfeld und das Gemeinwesen einzubringen. In der praktischen Umsetzung sind folgende Aspekte zentral: Partizipation und Gemeinwesenorientierung:Dienstleistungen werden gemeinsam mit den betroffenen Personen entwickelt. Ziel ist es, nicht nur individuelle Unterstützung zu leisten, sondern auch das Gemeinwesen zu stärken und soziale Beziehungen zu fördern. Durchlässigkeit und Flexibilität:Angebote sind so gestaltet, dass Menschen einfach zwischen Unterstützungsformen wechseln können. Leistungen lassen sich rasch und treffend an veränderte Bedürfnisse oder neue Lebenssituationen anpassen. Vernetzung und Kooperation:Angebote entstehen nicht isoliert, sondern in enger Zusammenarbeit mit Partnern wie anderen Organisationen, Behörden oder Hochschulen. Kooperation erhöht Qualität, Wirksamkeit und Reichweite der Unterstützung. Inter- und transdisziplinäres Arbeiten:Fachpersonen aus unterschiedlichen Disziplinen bringen ihre Perspektiven ein, entwickeln gemeinsam Lösungen und gestalten zusammen mit den betroffenen Personen neue, bedarfsgerechte Arbeitsweisen. Eine personenzentrierte, sozialraumorientierte Ausrichtung bedeutet damit einen Haltungs- und Perspektivenwechsel: weg von standardisierten Angeboten, hin zu flexiblen, kooperativen und ressourcenorientierten Unterstützungsformen im Lebensumfeld der Menschen. Design Thinking: Methode zur Ideenentwicklung CURAVIVA INSOS YOUVITA Design Thinking ist eine kreative Methode zur Entwicklung von Lösungen und neuen Ideen. Im Zentrum stehen dabei immer die Bedürfnisse der Menschen, für die ein Angebot, eine Dienstleistung oder ein Prozess gestaltet wird. Co-Designing / Co-Creating:Lösungen entstehen gemeinsam mit den Menschen, die sie später nutzen oder von ihnen betroffen sind. Fachpersonen und Nutzer:innen arbeiten auf Augenhöhe zusammen. Iterativer Kreislauf:Design Thinking folgt einem wiederkehrenden Prozess: Bedürfnisse verstehen Ideen entwickeln Prototypen erstellen Lösungen in der Praxis testen Rückmeldungen aufnehmen und weiterentwickeln Praxisnahe Anwendung:Die Methode eignet sich besonders, um komplexe Fragestellungen praxisnah, lösungsorientiert und gemeinsam mit den Beteiligten zu bearbeiten. Zukunftsplanung: Methode zur sinnstiftenden Ausrichtung CURAVIVA INSOS YOUVITA Zukunftsplanung unterstützt Teams, Organisationen und Gemeinden dabei, eine sinnstiftende Ausrichtung zu initiieren und diese in konkrete Handlungsschritte zu übersetzen. Ausgangspunkt ist der gemeinsame Wille, bestehende Angebote weiterzuentwickeln oder neu auszurichten – hin zu einer wünschenswerten, positiven Zukunft. Mit der Haltung und den Methoden der Zukunftsplanung werden Perspektiven geöffnet, Ziele geklärt und gemeinsam getragene Entwicklungsprozesse angestossen. So entstehen Angebote, die nicht nur fachlich fundiert sind, sondern auch langfristig Orientierung und Wirkung entfalten. Mehr zur Zukunftsplanung für Teams erfahren Planung Planungsinstrumente: Integrierte Versorgung für Menschen im Alter CURAVIVA Diese Planungsinstrumente helfen Ihnen, die integrierte Versorgung für Menschen im Alter strategisch und zukunftsorientiert zu gestalten – von der Analyse über die Konzeptentwicklung bis zur konkreten Umsetzung. Kategorisierung der Wohnformen im Alter CURAVIVA hat fünf Wohnformen im Alter definiert. Das Faktenblatt unterstützt Sie dabei, bestehende Angebote einzuordnen, Versorgungslücken im Sozialraum zu erkennen und strategische Diskussionen mit Kantonen, Gemeinden und Partnern auf eine gemeinsame Begriffsbasis zu bringen. Kategorisierung Wohnformen | Faktenblatt | CURAVIVA | 2022 Betreutes Wohnen im Alter Diese Studien zeigen auf, inwiefern der Bedarf an spezifischen Pflege- und Betreuungsleistungen in intermediären Wohnformen variiert. Sie erhalten eine Übersicht über Modelle des betreuten Wohnens in der Schweiz, Erkenntnisse zu Kosten, Finanzierung und Wirtschaftlichkeit sowie Grundlagen für die Weiterentwicklung oder Neuausrichtung eigener Angebote. Betreutes Wohnen in der Schweiz | Studie | CURAVIVA, senesuisse, Pro Senectute, Spitex | 2019 Kosten des betreuten Wohnens | Folgestudie | CURAVIVA, senesuisse, Spitex, ASPS | 2020 Wohnformen flex Die Plattform wohnformen flex unterstützt Sie dabei, die passende Form des flexiblen Wohnens im Alter zu bestimmen. Sie bietet: Orientierungshilfen zur Ausgestaltung flexibler Wohnangebote, Unterstützung bei der Abgrenzung von Wohnen, Betreuung und Pflege sowie eine praxisnahe Grundlage für konzeptionelle Entscheide. Zur Plattform: Wohnformen flex ELiA – Enable Living in Autonomy Mit ELiA nehmen Sie eine strukturierte Standortbestimmung für Ihre Organisation vor. Das Instrument zeigt Ihnen, wo Ihre Organisation in Bezug auf integrierte Versorgung steht, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht und welche konkreten Massnahmen zur Optimierung sinnvoll sind. Zu ELiA – Enable Living in Autonomy Planungsinstrumente: UN-BRK Prozesse gestalten INSOS Auf der Webseite des Aktionsplans UN-BRK finden Sie eine Sammlung von guten Praxisbeispielen und konkreten Hilfsmitteln, wie Sie zur Umsetzung der UN-BRK beitragen können.Zum Aktionsplan UN-BRK Inklusive Arbeitsplätze schaffen Unser Dossier «Berufliche Teilhabe fördern» bietet Ihnen eine fundierte Grundlage, um inklusive Arbeitsplätze zu planen und umzusetzen.Zum Dossier Inklusive Wohnangebote entwickeln Das Projekt «Wohnen mit Vielfalt» fördert inklusive, sozialraumnahe Wohnmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die Webseite bietet: praxisnahe Handlungsinputs zur Wohnungssuche, konkrete Hinweise zur Gestaltung von Wohnen im Sozialraum sowie Impulse für Kooperationen mit Vermieter:innen und lokalen Akteuren. Zur Seite «Wohnen mit Vielfalt» Planungsinstrument: Interprofessionelle Ausbildung CURAVIVA INSOS Die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen ist Thema in nahezu jedem Ausbildungsplan des Gesundheits-, Sozial- und Hauswirtschaftsbereichs. Doch wie lassen sich Ansätze zur interprofessionellen Ausbildung in der Praxis entwickeln? Unsere Broschüre zeigt Wege auf. Jetzt interprofessionell ausbilden | Eine Handreichung zur Umsetzung von ipA-Sequenzen (Screen) | ARTISET, CURAVIVA, INSOS | 2022 pdf, 2,7 MB Download Jetzt interprofessionell ausbilden | Eine Handreichung zur Umsetzung von ipA-Sequenzen (Print) | ARTISET, CURAVIVA, INSOS | 2022 pdf, 2,8 MB Download Planungsinstrumente: Sozialraumorientierung in der Familienhilfe YOUVITA Eine sozialraumorientierte Ausrichtung stärkt Angebote der Betreuung und Begleitung, die in der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und Familien ansetzen. Die folgenden Grundlagen unterstützen Sie bei der Umsetzung: Werkstattbuch «Flexible Jugend- und Familienhilfe im Sozialraum» Einführung in die Thematik mit Visionen, Praxisbeispielen, Kontakten und Dokumentationen.→ Hilfreich für den Einstieg und die konzeptionelle Weiterentwicklung sozialraumorientierter Angebote Informationspapier «Sozialraumorientierung» Zeigt Nutzen, Voraussetzungen und Wirkungslogik sozialraumorientierter Ansätze auf.→ Hilfreich für strategische Entscheide und die interne Argumentation Sozialraumorientierung: Flexible Jugend- und Familienhilfe | Werkstattbuch | YOUVITA, Berner Fachhochschule | 2010 pdf, 2,3 MB Download Sozialraumorientierung: Wirksame Lösungen in der Jugend- und Familienhilfe | Factsheet | YOUVITA | 2015 pdf, 903,2 KB Download Umsetzung in der Begleitung Ressourcen des Sozialraums systematisch erkennen und nutzen CURAVIVA INSOS YOUVITA Um Angebote personenzentriert weiterzuentwickeln, ist es entscheidend, den Sozialraum von Menschen mit Unterstützungsbedarf bewusst wahrzunehmen. Dabei geht es nicht nur um bestehende Dienstleistungen, sondern um formelle und informelle Ressourcen wie Nachbarschaften, Vereine, Treffpunkte, Unterstützungsnetzwerke oder engagierte Einzelpersonen. Dieses zweiteilige Tool unterstützt Sie dabei, Ressourcen strukturiert zu erfassen, gemeinsam zu reflektieren und gezielt einzubeziehen. Wie können Sie diese Instrumente anwenden? Ressourcenprofil des SozialraumsDie Beschreibung des Ressourcenprofils zeigt, wie der Sozialraum systematisch betrachtet werden kann und welche Dimensionen relevant sind (z. B. soziale, räumliche, institutionelle und persönliche Ressourcen).→ Hilfreich, um den Sozialraum ganzheitlich zu verstehen und eine gemeinsame Sicht im Team zu entwickeln Tool 1: RessourcenlandkarteMit der Ressourcenlandkarte erfassen Sie vorhandene Ressourcen visuell. Orte, Personen und Angebote im Sozialraum werden gemeinsam eingezeichnet und diskutiert.→ Hilfreich, um verborgene Potenziale sichtbar zu machen und Anknüpfungspunkte für Teilhabe zu erkennen Tool 2: ReflexionskatalogDer Reflexionskatalog unterstützt die vertiefte Auseinandersetzung mit den identifizierten Ressourcen. Er hilft, deren Bedeutung, Zugänglichkeit und Nutzungsmöglichkeiten einzuschätzen.→ Hilfreich, um Ressourcen nicht nur zu sammeln, sondern strategisch in die Begleitung einzubeziehen Beispiele zum Einsatz der ToolDie Praxisbeispiele zeigen konkret, wie Institutionen die Instrumente in unterschiedlichen Kontexten nutzen.→ Hilfreich für den Einstieg und zur Übertragung auf die eigene Praxis Beispiel RessourcenprofilDas grafische Beispiel eines Ressourcenprofils veranschaulicht, wie Ergebnisse übersichtlich aufbereitet werden können.→ Hilfreich für Dokumentation, Teamarbeit und den Dialog mit Partnern Ressourcenprofile des Sozialraums | Beschreibung | CURAVIVA, INSOS | 2022 pdf, 527,3 KB Download Tool 1 Ressourcenlandkarte | Arbeitsblatt A3 | CURAVIVA, INSOS | 2022 pdf, 3,7 MB Download Tool 2 Reflexionskatalog (erweiterbar) | CURAVIVA, INSOS | 2022 docx, 446,2 KB Download Beispiele zum Einsatz der Tools | CURAVIVA, INSOS | 2023 docx, 48,7 KB Download Beispiel Ressourcenprofil | Grafik | CURAVIVA, INSOS | 2022 pdf, 6,4 MB Download Personzentriert und sozialraumorientiert denken und handeln CURAVIVA INSOS YOUVITA Diese Tools unterstützen Sie dabei, personenzentriertes und sozialraumorientiertes Denken und Handeln verständlich zu vermitteln, praktisch umzusetzen und nachhaltig im Alltag Ihrer Institution zu verankern. Persönliche Zukunftsplanung verständlich erklärt Der kurze Animationsfilm zur Persönlichen Zukunftsplanung des Netzwerks Persönliche Zukunftsplanung vermittelt anschaulich, was Persönliche Zukunftsplanung ist, was sie für betroffene Personen bedeutet und wie sie konkret umgesetzt werden kann. Zum Video «Persönliche Zukunftsplanung» Personzentriertes Denken praktisch anwenden Der Leitfaden «Heute stehe ich im Mittelpunkt» von WINklusion, dem Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung Schweiz bietet Denkanstösse für eine personenzentrierte Haltung, Methoden und Arbeitsblätter zum konkreten Handeln und inspiriert zum Ausprobieren und Anwenden. Heute stehe ich im Mittelpunkt | Arbeitsinstrument | WINklusion | 2021 Personzentrierung in Pflege und Betreuung umsetzen Der Leitfaden «Der Mensch im Zentrum» zeigt praxisnah, wie personenzentrierte Pflege und Betreuung in der Langzeitpflege umgesetzt werden kann. Er bietet konkrete Orientierung für den Pflege- und Betreuungsalltag, Anregungen zur Reflexion von Haltung und Vorgehen sowie Raum, eigene Ideen und institutionelle Ansätze zu ergänzen. Der Mensch im Zentrum | Leitfaden für Personenzentrierung | CURAVIVA | 2024 Inclusion-Check Inclusion-Check: Messen Sie, wie inklusiv Ihre Organisation ist CURAVIVA INSOS YOUVITA Mitgliedervorteil Das Tool «Inclusion-Check» unterstützt Sie dabei, den Stand der Inklusion in Ihrer Organisation zu messen und gezielt zu verbessern. Fördern Sie eine Kultur, in der sich alle Mitarbeitenden wertgeschätzt und akzeptiert fühlen. Was das Tool bietet Anonyme Mitarbeitendenumfragen: Sammeln Sie ehrliches Feedback zur Inklusion in Ihrer Organisation. Individuelle Rückmeldungen: Jede teilnehmende Person erhält nach der Umfrage eine individuelle Auswertung und persönliche Handlungsempfehlungen. Umfassende Organisationsauswertungen: Erhalten Sie detaillierte Berichte zur Inklusion auf verschiedenen Ebenen Ihrer Organisation. Mehrsprachigkeit: Das Tool steht Ihnen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch zur Verfügung. Welchen Nutzen Sie daraus ziehen Erhöhte Arbeitgeberattraktivität: Steigern Sie die Zufriedenheit und Bindung Ihrer Mitarbeitenden. Besseres Talentmanagement: Erschliessen Sie neue Talentpools und fördern Sie eine diverse Belegschaft. Zufriedenheit Ihrer Anspruchsgruppe: Passen Sie Ihre Dienstleistungen an die Bedürfnisse Ihrer vielfältigen Klientel an und verbessern Sie die Bindung zu Menschen mit Unterstützungsbedarf. Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften: Unterstützen Sie Ihre Organisation dabei, rechtliche Anforderungen zu erfüllen. Wie Sie konkret vorgehen Onboarding: Registrieren Sie sich in wenigen Minuten. Konfiguration: Konfigurieren Sie die Umfrage in Ihrem Cockpit. Legen Sie Start, Ende und Umfragegruppen fest und verteilen Sie den Umfragelink an die Teilnehmenden. Durchführung: Teilnehmende füllen den anonymen Fragebogen aus und erhalten direkt im Anschluss ein individuelles Feedback. Reporting: Laden Sie nach Ablauf des Umfragezeitraums die Gesamtauswertung in Ihrem Cockpit herunter. Gratis Basisversion und Inclusion-Check PLUS Basisversion: Kostenlos für alle Organisationen. Sie erhalten Zugang zum Inclusion-Check, einschliesslich der anonymen Mitarbeitendenumfrage und der grundlegenden Organisationsauswertung. Inclusion-Check PLUS: Für detailliertere Auswertungen über mehrere Team-/ Abteilungsebenen steht Ihnen der Inclusion-Check PLUS zur Verfügung. Die Lizenzkosten beginnen bei CHF 7.00 und variieren je nach Anzahl der Nutzer und Nutzerinnen. Inclusion-Check | Broschüre | ARTISET | 2024 Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung?Wir sind für Sie da! Kontaktieren Sie uns: E-Mail. Jetzt registrieren Werden Sie Teil der inklusiven Bewegung und starten Sie noch heute mit dem Inclusion-Check. Kostenlos registrieren Kooperationen Kooperationsanfragen beurteilen CURAVIVA INSOS YOUVITA Sie wurden für eine Kooperation angefragt? Prüfen Sie, in welchem Zusammenhang und mit welchem Ziel ein Forschungsprojekt oder eine Studie durchgeführt werden soll, welches Qualitätsniveau verfolgt wird und welcher Nutzen für Ihre Organisation und die Branche zu erwarten ist. Dieser Katalog hilft Ihnen dabei, wichtige Kriterien zu beurteilen. Beurteilung Kooperationsanfragen aus der Forschung | Kriterienkatalog | ARTISET | 2022 pdf, 28,5 KB Download Arbeitgeberattraktivität Diversität Inklusion Integrierte Versorgung Personenzentrierung Sozialraumorientierung Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeiteNachhaltigkeit fördernNachhaltigkeit fördern Nachhaltigkeit zahlt sich aus – für Ihre Institution, Ihre Mitarbeitenden und die Menschen, die Sie begleiten. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Massnahmen bei Energie, Beschaffung und Organisation Kosten senken, Ressourcen schonen und ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen. Gleichzeitig stärken Sie das Profil Ihrer Organisation und machen sie nachhaltig zukunftsfähig. Soziale Nachhaltigkeit CURAVIVA INSOS YOUVITA Soziale Nachhaltigkeit zeigt sich dort, wo Angebote gemeinsam mit Menschen weiterentwickelt werden und wo eine wertschätzende, gesunde Betriebskultur gelebt wird. Wie Sie zukunftsfähige Angebote partizipativ gestalten, erfahren Sie im Thema Angebote entwickeln.Wie Sie gute Arbeitsbedingungen, Inklusion und eine starke Betriebskultur fördern, finden Sie im Thema Arbeit und Betriebskultur gestalten. Arbeit und Betriebskultur gestalten Angebote entwickeln Wirtschaftliche Nachhaltigkeit CURAVIVA INSOS YOUVITA Wie lässt sich Wirtschaftlichkeit in sozialen Einrichtungen sinnvoll beurteilen – über finanzielle Kennzahlen hinaus? Unser Positionspapier vermittelt ein branchengerechtes Verständnis von wirtschaftlichen Nachhaltigkeit und zeigt auf, wie gezielte Massnahmen Kosten dämpfen, Qualität sichern und das Arbeitsumfeld stärken. Es unterstützt Sie zudem mit klaren Argumenten für den fachlichen und politischen Dialog mit Kostenträgern, Behörden, Politik und Medien. Wirtschaftlichkeit | Positionspapier | ARTISET | 2024 pdf, 71,5 KB Download Ökologische Nachhaltigkeit Hier finden Sie praxisnahe Hilfsmittel, Förderangebote und konkrete Handlungsempfehlungen rund um Energieeffizienz, Krisenvorsorge und erneuerbare Energie – speziell für soziale Einrichtungen. Energiekosten sparen mit PEIK CURAVIVA INSOS Mitgliedervorteil Dank der PEIK-Energieberatung für KMU können Sie Ihre Energiekosten auch ohne grössere Investitionen bereits um 10 bis 15 Prozent senken. Exklusiv für Mitglieder von CURAVIVA und INSOS, bieten das Bundesamt für Energie, EnergieSchweiz und ARTISET ein attraktives Pauschalangebot: Eine persönliche, auf Ihren Betrieb zugeschnittene Energieberatung durch eine Fachperson von PEIK kostet Sie als CURAVIVA-Mitglied anstelle von 6’486 nur 2’886 CHF (inkl. MWST) als INSOS-Mitglied anstelle von CHF 5'945.50 nur CHF 2'345.50 (inkl. MWST) Die Preisunterschiede ergeben sich aus den unterschiedlichen Infrastrukturen und Gebäudetypen der Institutionen. Energieberatung für CURAVIVA-Mitglieder | PEIK | 2026 pdf, 223,1 KB Download Energieberatung für INSOS-Mitglieder | PEIK | 2026 pdf, 221,7 KB Download Sie sind CURAVIVA-Mitglied Energieberatung anfordern Sie sind INSOS-Mitglied Energieberatung anfordern Energie sparen und effizient einsetzen CURAVIVA INSOS YOUVITA Reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch mit einfachen Massnahmen im Alltag und gezielten Investitionen in energieeffiziente Technik. Checklisten und Förderprogramme unterstützen Sie dabei, Einsparpotenziale systematisch zu erkennen und umzusetzen. Kosten & Energie sparen – 9 Quick Wins | CURAVIVA, PEIK, energieschweiz | 2026 pdf, 4,0 MB Download Energiespartipps | Checkliste | GU Sicherheit & Partner | 2022 docx, 27,1 KB Download Förderprogramm OPTI-CARE | Flyer | Energie Zukunft Schweiz | 2022 pdf, 1,0 MB Download Klimaprämie für erneuerbares Heizen | Flyer | Energie Zukunft Schweiz | 2022 pdf, 727,0 KB Download Versorgungssicherheit bei Strommangel gewährleisten CURAVIVA INSOS YOUVITA Ein Stromausfall kann den Betrieb Ihrer Institution erheblich beeinträchtigen. Mit einer vorausschauenden Notfallplanung stellen Sie sicher, dass Betreuung, Pflege und Betrieb auch in Ausnahmesituationen gewährleistet bleiben. Vorbereitung auf einen Blackout | Checkliste | GU Sicherheit & Partner AG | 2022 docx, 37,8 KB Download Energiekrise | Risikoanalyse | AVALEMS | 2022 xlsx, 370,7 KB Download Solarify: Erneuerbare Energie nutzen CURAVIVA INSOS YOUVITA Produzieren Sie eigenen Solarstrom und senken Sie langfristig Kosten und CO₂-Emissionen. Dank der Partnerschaft von ARTISET mit Solarify können Mitglieder kostenfrei und unkompliziert eine Solaranlage erhalten und damit günstigen Solarstrom vom eigenen Dach beziehen. Die Finanzierung wird über die Solarify Crowdfunding-Plattform sichergestellt. Solarify bietet Ihnen ein Paket aus Planung, Finanzierung, Bauleitung und Betrieb von Solaranlagen. Seit 2019 bezieht das Altersheim Seegarten in Hünibach Solarstrom vom eigenen Dach. Hier geht’s zum Projektbeschrieb – und zu vielen weiteren Praxisbeispielen. Sie möchten sich in Sachen Solarenergie beraten lassen?Roger Langenegger von Solarify steht Ihnen gerne zur Verfügung.+41 43 215 29 94 | E-Mail Solarify kennenlernen Arbeitgeberattraktivität Diversität Inklusion Organisationsentwicklung Partizipation Personenzentrierung Sozialraumorientierung Wirtschaftlichkeit Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeiteÜbergänge gestaltenÜbergänge gestalten Ob ein Eintritt in die Arbeitwelt, Austritt aus einer Institution, Wechsel der Wohn- oder Arbeitssituation oder Umzug in ein Pflegeheim: Übergänge betreffen nicht nur Strukturen, sondern Biografien, Beziehungen und Selbstverständnis. Hier finden Sie Hilfsmittel, die Sie dabei unterstützen, Übergänge frühzeitig zu planen, fachlich zu begleiten und partizipativ zu gestalten. Übergänge frühzeitig planen und begleiten CURAVIVA INSOS YOUVITA Für gelungene Übergänge empfiehlt sich eine frühe, partizipative Vorbereitung. Schaffen Sie Orientierung, indem Sie Erwartungen klären, Optionen aufzeigen, weiterhin notwendige Unterstützung aufgleisen und die betroffene Person aktiv einbeziehen. Bewährt haben sich: frühzeitige Gespräche über Wünsche, Sorgen und Perspektiven, realistische Planung mit ausreichend Zeit, klare Zuständigkeiten und gute Koordination, enge Zusammenarbeit mit Angehörigen, Beiständen und externen Stellen. Übergänge sind ein Prozess. Planen Sie bewusst Phasen für Abschied, Übergang und Ankommen ein. Von der Schule in die Arbeitswelt INSOS YOUVITA Alle jungen Menschen haben das Recht auf eine geeignete berufliche Perspektive. Damit der Übergang von der Schule ins Berufsleben gelingt – insbesondere bei Jugendlichen mit Behinderungen und Unterstützungsbedarf – braucht es frühe Orientierung, reale Einblicke und eine klare Definition der Unterstützung am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Zentral sind dabei: Früh starten: Berufliche Interessen und Stärken früh gemeinsam klären – nicht erst am Ende der Schulzeit. Einblicke ermöglichen: Schnuppern und Praktika so organisieren, dass Jugendliche echte Tätigkeiten erleben und Rückmeldungen erhalten. Ziele realistisch definieren: Ziele in kleinen Schritten planen. Unterstützung am Arbeitsplatz früh klären: Wer begleitet? Welche Anpassungen sind nötig? Wer ist Ansprechperson (Betrieb, Schule, IV, Institution)? Finanzierung sichern: Wer übernimmt die Kosten für die Ausbildung und den Lebensunterhalt während der Ausbildung? Berufsberatung nutzen Hier finden Sie das offizielle Schweizer Portal für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung mit Berufsbildern, Anforderungen, Videos und Checklisten zur Berufswahl Adressen der kantonalen Berufsberatungs- und Informationszentren (BIZ) berufsberatung.ch Berufsberatung für Menschen mit Behinderungen nutzen Hier finden Sie: Informationen zu beruflichen und schulischen Ausbildungen von Menschen mit Behinderungen Hinweise zum Nachteilsausgleich und unterstützenden Massnahmen im Ausbildungssetting Orientierung, welche Stellen pro Kanton zuständig sind berufsberatung.ch IV früh einbeziehen Die IV arbeitet nach dem Grundsatz «Eingliederung vor Rente» und unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Arbeit. Dieses Merkblatt zeigt Ihnen, welche Instrumente der IV Sie in der Praxis einsetzen können – auch gemeinsam mit Ausbildungsbetrieben. Hier finden Sie: Begleitung: Verbindliche, kontinuierliche Unterstützung vor, während und zwischen Massnahmen – auch für Arbeitgebende. Integrationsmassnahmen (für Personen unter 25): Aufbau von Präsenz- und Leistungsfähigkeit sowie Stabilisierung – als Vorbereitung auf Ausbildung oder Stellenantritt. Berufsberatung: Vertiefte Abklärungen, Tests und praktische Erprobungen möglicher Berufsrichtungen, damit das Setting passt. Erstmalige berufliche Ausbildung: Die IV übernimmt invaliditätsbedingte Mehrkosten (zum Beispiel für Transport oder Nachhilfe), wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Arbeitsvermittlung und Job-Coaching: Unterstützung bei der Stellensuche, beim Zusammenstellen des Bewerbungsdossiers, bei der Vorbereitung auf Gespräche und Akquisition von Betrieben. Arbeitsversuch: Betriebe können Jugendliche bis max. 180 Tage im Arbeitsalltag testen – mit klarer Vereinbarung. Berufliche Eingliederungsmassnahmen der IV | Merkblatt | IV | 2024IV einfach erklärt Praktische Ausbildung (PrA) aufgleisen Die Praktische Ausbildung (PrA) ist für Menschen mit Behinderungen konzipiert, denen es nicht möglich ist, ein eidg. geregeltes Bildungsangebot zu nutzen. Je nach Kompetenzen der Lernenden dient die Ausbildung als Vorbereitung auf eine Hilfstätigkeit in der freien Wirtschaft oder auf eine Tätigkeit in einer geschützten Werkstatt. Bei den Abschlüssen der PrA handelt es sich nicht um eidgenössische Abschlüsse nach Berufsbildungsgesetz. Hier finden Sie Informationen, wie PrA in der Begleitung und Anschlussplanung genutzt werden kann:Mehr erfahren Individueller Kompetenznachweis (IKN) nutzen Mit dem Individuellen Kompetenznachweis (IKN) können Sie Kompetenzen einer Person sichtbar machen, auch wenn sie keinen Abschluss einer anerkannten Ausbildung erlangt hat. Der IKN dokumentiert erworbene Kompetenzen in standardisierter Form und verbessert die Anschlussfähigkeit in Arbeitsmarkt und Bildungssystem.Hier finden Sie: ein Fachportal mit Informationen zur Anwendung und zum Nutzen des IKN Hinweise zum Einsatz des IKN im Kontext PrA und weiteren nicht-formalen Ausbildungen Individueller Kompetenznachweis (IKN) Orientierung für Jugendliche bieten Für Jugendliche, die Informationen in einfacher Sprache benötigen, finden Sie hier: niederschwellige Erklärungen zu Ausbildungswegen (EFZ, EBA, PrA, Brückenangebote) sowie Hinweise, wo Sie Beratung sowie Unterstützung bei der Lehrstellensuche in Anspruch nehmen können. Berufsbildung für Menschen mit Behinderungen Übergang ins Erwachsenenleben – Leaving Care INSOS YOUVITA Der Austritt aus einer Institution mit Erreichen der Volljährigkeit ist für viele junge Erwachsene herausfordernd. Mehrere Übergänge fallen zusammen – oft bei begrenzten Ressourcen und instabilem Unterstützungsnetzwerk. Als Fachperson der ausserfamiliären Jugendhilfe sind Sie gefordert, Übergangsbegleitung und Nachbetreuung systematisch mitzudenken. Zentrale Erfolgsfaktoren für einen gelungenen Start ins selbstständige Erwachsenenleben sind: frühzeitige Planung des Austritts, Begleitung über den Austritt hinaus, Klärung von Wohnen, Finanzen, Ausbildung/Arbeit und Beziehungen sowie Sensibilisierung der Teams für die Situation von Care Leaver:innen. Fachliche Unterstützung Das Kompetenzzentrum Leaving Care bietet Ihnen Beratung, Prozessbegleitung, Fallsupport, Grundlagen und Wissen, damit Sie Jugendliche optimal begleiten können. Zum Kompetenzzentrum Leaving Care Wechsel der Wohnsituation CURAVIVA INSOS YOUVITA Beim Wechsel der Wohnsituation – ob es sich um einen Schritt in ein ambulantes Angebot, einen Wechsel innerhalb eines Wohnangebots oder einen Umzug wegen zunehmendem Pflegebedarf handelt – können Sie mithilfe dieser Grundsätze eine gute Begleitung sicherstellen: Übergänge frühzeitig planen und Wünsche der betroffenen Person ermitteln und festhalten Konsequente Partizipation der betroffenen Person ermöglichen Angehörige, Beistände und Fachpersonen einbeziehen Besuche, Probewohnen und Übergangsphasen ermöglichen Finanzielle Fragen klären Abschied und Ankommen bewusst gestalten Zur Orientierung finden Sie hier die verschiedenen Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf kurz erklärt: Klassisch häusliche Wohnformen: eigene Wohnung oder eigenes Haus mit punktueller Unterstützung (z. B. Spitex, Assistenzleistungen) Gemeinschaftliches Wohnen: Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenprojekte, Wohngruppen ohne Pflege etc. Wohnen mit Dienstleistungen: Wohnungen mit Grund- und Zusatzleistungen, Ansprechperson vor Ort Dezentrale Wohngruppen mit intensiverer Pflege und Betreuung: spezialisierte Wohngruppen für Alter, Behinderung oder Demenz Stationäre Wohnformen: Alters- und Pflegeheime sowie Institutionen für Menschen mit Behinderungen in stationären Settings Kategorisierung Wohnformen | Faktenblatt | CURAVIVA | 2022 pdf, 748,5 KB Download Beratung für Wohnwechsel von Menschen mit Behinderungen Bei Wohnwechseln lohnt es sich, früh externe Beratung beizuziehen. Fachorganisationen unterstützen bei der Klärung von Bedarf, Finanzierung und passenden Angeboten.Zentrale Anlaufstellen sind: Pro Infirmis – Beratung für Menschen mit Behinderungen und Angehörige Procap – Unterstützung bei Rechts- und Sozialversicherungsfragen insieme – Begleitung für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen Plattformen für Orientierung und Vermittlung meinplatz.ch Übersicht über Wohn-, Arbeits- und Tagesstrukturangebote für erwachsene Menschen mit Behinderungen Zugriff auf nationale und regionale Beratungsstellen Beratungsstellen finden heiminfo.ch Informationen zu Alters- und Pflegeheimen Hinweise auf freie Plätze und kantonale Anlaufstellen Angebote und Plätze prüfen Wechsel der Arbeitssituation INSOS Bei Veränderungen der Arbeitssituation – etwa aufgrund neuer gesundheitlicher Voraussetzungen, veränderter Interessen oder eines angepassten Leistungsvermögens – können Sie als Fachperson eine wichtige Unterstützungsrolle wahrnehmen. Empfohlene Massnahmen sind: gemeinsam mit der betroffenen Person passende Arbeitsfelder zu prüfen, bestehende Angebote im ersten oder zweiten Arbeitsmarkt zu kennen, Wechsel sorgfältig vorzubereiten und Übergänge eng zu begleiten, bestehende Unterstützungsangebote frühzeitig zu klären und zu koordinieren. Berufliche Teilhabe fördern Auf dieser Seite finden Sie gebündelte Informationen zur Praktischen Ausbildung PrA sowie zur Partizipation von Menschen mit Behinderungen. Mehr erfahren meinplatz.ch – Angebote und Beratung nutzen Auf meinplatz.ch finden Sie eine nationale Übersicht über aktuelle Angebote in den Bereichen Arbeiten, Wohnen und Tagesstruktur für erwachsene Menschen mit Behinderungen. Die Plattform unterstützt Sie dabei, passende Arbeits- oder Beschäftigungsangebote zu identifizieren, freie Plätze nach Region und Angebotsform zu filtern, regionale und nationale Beratungsstellen für eine persönliche Abklärung zu finden. meinplatz.ch eignet sich besonders, um gemeinsam mit der betroffenen Person nächste Schritte zu besprechen und konkrete Anschlusslösungen zu prüfen. Angebote und Beratungsstellen finden Von zuhause ins Pflegeheim CURAVIVA Beim Eintritt ins Pflegeheim übernehmen Sie als Fachperson eine zentrale Orientierungs- und Begleitfunktion für Bewohner:innen und deren Angehörige. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung schaffen Sie Sicherheit, können Sie Erwartungen klären und so die Grundlage für einen gelungenen Start im neuen Lebensumfeld legen. Dazu gehören: Finanzierung und Zuständigkeiten klären Klären Sie, wer für die Pflegefinanzierung aufkommt (KVG, Ergänzungsleistungen, kantonale Restfinanzierung) Klären Sie die Zuständigkeiten bei überkantonalen Eintritten oder wenn die Institution nicht am bestehenden Wohnort ist Informieren Sie frühzeitig über mögliche finanzielle Konsequenzen Einen strukturierten Anmelde- und Eintrittsprozess aufgleisen Planen Sie ein persönliches Gespräch vor Vertragsabschluss, um Bedürfnisse, Erwartungen und offene Fragen zu klären Informieren Sie transparent zu Leistungen, zum Alltag, zur Mitwirkung und Hausregeln Einen schriftlichen Pensionsvertrag als rechtliche Grundlage aufsetzen Bei einem längeren Aufenthalt in einer Pflegeinstitution ist ein schriftlicher Betreuungs- bzw. Pensionsvertrag erforderlich. Dieser regelt verbindlich die Leistungen der Institution und das geschuldete Entgelt. Gut zu wissen: Der Pensionsvertrag ist kein Mietvertrag, sondern ein Betreuungsvertrag gemäss Zivilgesetzbuch. Er gilt auch bei Eintritt der Urteilsunfähigkeit weiter. Für urteilsunfähige Personen muss der Vertrag durch die vertretungsberechtigte Person gemäss Kaskadenordnung (Art. 378 ZGB) unterzeichnet werden. Ein Pensionsvertrag regelt unter anderem: Hotellerie- und Pflegeleistungen Tarife und Abrechnung Kündigungsfristen (auch im Todesfall) Rechte und Pflichten der Bewohnenden Umgang mit Urteilsunfähigkeit, Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung Datenschutz, Bewegungsfreiheit und weitere sensible Bereiche Diese Mustervorlage erfüllt die gesetzlichen Mindestanforderungen des Erwachsenenschutzrechts (Art. 382 ZGB), enthält praktische Textbausteine für Leistung und Entgelt und kann auf Ihre kantonalen und betrieblichen Gegebenheiten angepasst werden. Mustervorlage Pensionsvertrag | Arbeitsinstrument | CURAVIVA | 2019 docx, 35,0 KB Download Freie Plätze finden Von der Institution ins Pflegeheim CURAVIVA INSOS Immer mehr Menschen mit lebensbegleitender Behinderung erreichen ein hohes Alter. Mit zunehmendem Pflegebedarf rückt auch der Umzug ins Alters- und Pflegeheim in den Fokus. Wird dieser Übergang sorgfältig begleitet, eröffnen sich Gestaltungsräume – für alle Beteiligten. Zentral für einen gelungenen Übergang von der Institution ins Pflegeheim sind: eine biografieorientierte Begleitung, die Sicherung von Selbstbestimmung und Lebensqualität sowie enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dieses Faktenblatt bietet Ihnen eine Einführung in die Gerontologie mit Fokus auf Menschen mit lebensbegleitender Behinderung, ihre Lebenslagen, Wünsche und Bedürfnisse im Alter. Gerontologie | Faktenblatt | CURAVIVA | 2020 pdf, 472,9 KB Download Autonomie Inklusion Kompetenzen Personenzentrierung Sozialraumorientierung Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%