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SeiteBei Demenz begleitenBei Demenz begleiten Auf dieser Seite finden Sie praxiserprobte Instrumente für die professionelle, personenzentrierte Demenzbegleitung. Sie erhalten konkrete Orientierungshilfe für Pflege, Betreuung und Organisation – von der konzeptionellen Verankerung über Schulung und Reflexion im Team bis hin zu rechtlichen Fragen und geeigneten Settings. Grundlagen CURAVIVA INSOS DemCare: Empfehlungen für Langzeitinstitutionen Die DemCare-Empfehlungen unterstützen Sie dabei, die Begleitung, Betreuung, Pflege und Behandlung von Menschen mit Demenz personenzentriert zu gestalten. Nutzen Sie die Orientierungshilfe angepasst an die Möglichkeiten Ihrer Institution. Die DemCare-Empfehlungen dienen als Orientierungsrahmen für Ihre institutionellen Konzepte, als Diskussionsgrundlage für Teams und Führungsgremien, zur Qualitätsentwicklung in Pflege, Betreuung und Organisation, zur Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitenden, zur Reflexion bestehender Strukturen und zur Weiterentwicklung Ihrer Demenzangebote. Die Empfehlungen in Kürze: Verankern Sie eine personzentrierte Haltung im gesamten Team. Beziehen Sie Angehörige systematisch in Begleitung und Entscheidungen ein. Gestalten Sie die Demenzbegleitung interprofessionell. Begegnen Sie herausforderndem Verhalten gezielt und fachlich fundiert. Gestalten Sie Umgebung und Architektur demenzgerecht. Stärken Sie die fachliche Qualifikation und Unterstützung der Mitarbeitenden. Achten Sie die Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz. Verstehen Sie Essen und Trinken als wesentlichen Bestandteil der Lebensqualität. DemCare | Empfehlungen für Langzeitinstitutionen | Alzheimer Schweiz, NPD, BAG | 2024 pdf, 2,7 MB Download Konzeption CURAVIVA Pflege- und Betreuungskonzepte für Menschen mit Demenz Ein schriftlich verankertes Pflege- und Betreuungskonzept schafft Klarheit, Verbindlichkeit und Qualität. Für die Konzeption der Demenzbegleitung in Ihrer Institution finden Sie hier bewährte Vorlagen: Demenzbegleitung in konventionellen Pflegeheimen | Konzeptvorlage | ARTISET | 2018 docx, 52,4 KB Download Demenzbegleitung in geschützten Wohngruppen | Konzeptvorlage | ARTISET | 2018 docx, 49,5 KB Download Ansatz: Personenzentrierte Betreuung CURAVIVA INSOS Den Menschen ins Zentrum rücken Eine personenzentrierte Haltung ermöglicht es Ihnen, die Interessen und Bedürfnisse von Menschen mit Unterstützungsbedarf bewusst zu achten und zu priorisieren. Dieser Leitfaden unterstützt Sie dabei, personenzentrierte Pflege und Betreuung systematisch in Ihrer Institution zu verankern. Er zeigt auf, wie Haltung, Führung, Organisation und Praxis zusammenspielen müssen, damit Personenzentrierung für Bewohnende und Mitarbeitende wirksam wird. Die zentralen Empfehlungen: Entwickeln Sie eine gemeinsame personenzentrierte Haltung im Team und halten Sie diese verbindlich fest. Verstehen Sie Personenzentrierung als Aufgabe der gesamten Institution – von der Führung bis zur Hauswirtschaft. Gestalten Sie Führung und Organisationskultur wertschätzend, partizipativ und befähigend. Stärken Sie Beziehungen zwischen Bewohnenden, Mitarbeitenden und Angehörigen bewusst. Richten Sie Pflege und Betreuung konsequent an Biografie, Bedürfnissen und Ressourcen der Person aus. Gestalten Sie den Alltag flexibel (z. B. Tagesstruktur, Pflegeplanung, Angebote). Schaffen Sie eine wohnliche, sichere und vertraute Umgebung. Achten Sie auf eine sorgfältige Balance von Fürsorge, Schutz und Selbstbestimmung. Der Mensch im Zentrum | Leitfaden für Personenzentrierung | CURAVIVA | 2024 pdf, 208,9 KB Download Schulung und Reflexion CURAVIVA INSOS Intervision für Pflege- und Betreuungsteams Regelmässige Intervision hilft Teams, komplexe Situationen gemeinsam zu reflektieren, Belastungen zu reduzieren und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Unser Intervisionsleitfaden zeigt auf, wie selbstorganisierte Intervision systematisch aufgebaut und durchgeführt werden kann – exemplarisch anhand von BPSD-Situationen. Der Leitfaden eignet sich für Bildungsbeauftragte, Leitungspersonen und Teams, als Brücke zwischen den DemCare-Empfehlungen und der Praxis. Leitfaden Intervisionsarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 254,4 KB Download Pflege und Betreuung im Alltag CURAVIVA Bei Verdacht auf Depression, Delir oder BPSD reagieren Demenzspezifische Assessmentinstrumente helfen Ihnen, Depression, Delir sowie behaviorale und psychologische Symptome (BPSD) frühzeitig zu erkennen, korrekt einzuordnen und gezielt zu begleiten. Dieses Handbuch unterstützt Sie dabei, Veränderungen im Verhalten fachlich fundiert zu beurteilen, zwischen Demenzsymptomen, Depression, Delir und BPSD zu unterscheiden, Beobachtungen aus dem Pflegealltag strukturiert zu erfassen und zu dokumentieren, Entscheide interprofessionell nachvollziehbar und begründet zu treffen und Belastungen für Bewohnende und Mitarbeitende zu reduzieren. Wesentliche Grundsätze der Assessments sind: Assessments sollen regelmässig und bei relevanten Veränderungen eingesetzt werden. Bei Verdacht sind Fokusassessments zwingend notwendig, um Ursachen abzuklären. Beobachtungen von Pflege- und Betreuungspersonen sind zentral und unverzichtbar. Ergebnisse müssen der zuständigen ärztlichen Fachperson weitergeleitet werden. Konkret empfohlen wird: bei Depression: strukturierte Fremd- oder Selbstbeurteilungen (z. B. Cornell-Skala, GDS) bei Delir: frühzeitige Risikoerkennung, Prävention und rasches Screening (z. B. DOS, CAM, 4AT) bei BPSD: Erfassung von Häufigkeit, Schweregrad und Belastung (z. B. NPI) sowie systematische Ursachenanalyse Assessments bei Verdacht auf Depression, Delir oder BPSD | Handbuch | BAG | 2019 pdf, 2,2 MB Download Eine weitere, umfassende Hilfestellung für den Umgang mit Bewohnenden, welche im Zusammenhang mit ihrer Demenzerkrankung BPSD zeigen, bildet der Leitfaden «Beurteilung und Therapie verhaltensbezogener und psychologischer Symptome bei Menschen mit Demenz». Beurteilung und Therapie verhaltensbezogener und psychologischer Symptome bei Menschen mit Demenz | Leitfaden | CURAVIVA | 2026 pdf, 538,4 KB Download Angehörige gezielt einbeziehen Angehörige sind eine wichtige Ressource – sowohl für die Bewohnenden als auch für Fachpersonen. Ihre Inputs sind besonders zentral, wenn Betroffene nicht oder nur eingeschränkt auskunftsfähig sind. Damit eine Zusammenarbeit mit Angehörigen gelingt, müssen die Rahmenbedingungen klar definiert sein, Gespräche auf Augenhöhe geführt und die gegenseitigen Bedürfnisse abgeholt werden. Hier finden Sie konkrete Anregungen dazu, wie Sie dies in Ihrer Institution umsetzen können. Mehr erfahren Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen CURAVIVA INSOS Betreuung und Behandlung bei Demenz Der Krankheitsverlauf, eine mögliche Urteilsunfähigkeit und belastende Entscheidungssituationen führen häufig zu ethischen Spannungsfeldern. Die medizin-ethischen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften bieten praxisnahe Orientierung für Fachpersonen. Betreuung und Behandlung von Menschen mit Demenz | Richtlinien | SAMW | 2017 pdf, 2,4 MB Download Freiheitseinschränkende Massnahmen Bewegungs- und Freiheitseinschränkungen sind rechtlich klar geregelt und nur unter strengen Voraussetzungen zulässig. Sie müssen verhältnismässig, befristet, begründet, dokumentiert und überprüfbar sein. Entscheidungen am Lebensende Demenz ist eine unheilbare Erkrankung. Frühzeitige Gespräche zu Behandlungszielen und eine Patientenverfügung sind zentral. Hier finden Sie Informationen und Instrumente zur gesundheitlichen Vorausplanung (GVP). Mehr erfahren Setting und Architektur CURAVIVA INSOS Menschen mit Demenz benötigen eine Umgebung, die Orientierung ermöglichen, Sicherheit vermitteln und ihre Fähigkeiten aufrechterhalten. Je nach Schweregrad der Erkrankung eignen sich unterschiedliche Settings und bauliche Konzepte. Leichte Demenz Bewohnende mit leichter Demenz können in der Regel gut auf gemischten Stationen betreut werden. Sie profitieren von sozialer Integration und vertrauten Abläufen, sofern Fachpersonen gezielt unterstützen bei: Orientierungsproblemen Gedächtniseinschränkungen erhöhter Verunsicherung im Alltag Als Ergänzung haben sich Tages- und Nachtstätten bewährt. Sie dienen insbesondere der Entlastung von Angehörigen und ermöglichen eine flexible, bedarfsgerechte Betreuung. Tagesstätten werden auch genutzt, um situativ herausfordernde Situationen auf den Abteilungen zu entschärfen, etwa bei Unruhe oder herausforderndem Verhalten. Mittlere bis schwere Demenz Für Personen mit mittlerer bis schwerer Demenz haben sich kleine Wohngruppen besonders bewährt. Optimal sind Gruppen von sechs bis acht Personen, da sie sowohl soziale Nähe als auch individuelle Betreuung ermöglichen. Dieses Modell eignet sich auch für Menschen mit geistiger Behinderung und Demenzerkrankung. Bewährte Merkmale solcher Wohngruppen sind: räumlich klar abgegrenzter Wohnbereich Wohnküche als soziale Mitte zusätzliche Aufenthaltsnischen direkter Zugang zu einem geschützten Aussenbereich gesicherte Ausgänge zur Vermeidung von Weglaufen klare, aber flexible Tagesstruktur konsequent Biografie-orientierte Begleitung Einbezug der Angehörigen in Alltag und Betreuung angemessene Personaldotation und spezifische Fachkompetenz Zentral ist ein Begleitkonzept, das auf subjektives Wohlbefinden und individuelle Lebensqualität ausgerichtet ist. Schwere Demenz Im fortgeschrittenen Stadium stehen nicht mehr Selbständigkeit oder Aktivierung im Vordergrund, sondern Beziehung, Sinneswahrnehmung und Geborgenheit. Die Pflege und Begleitung sind personenbezogen, zugewandt und besonders sorgfältig gestaltet. Pflegeoasen sind eine spezialisierte Wohnform für Menschen mit schwerer Demenz, die rund um die Uhr gepflegt werden und meist nicht mehr mobil sind. Sie bestehen aus Mehrpersonenräumen mit vier bis sieben Personen und folgen einem spezifischen Pflege- und Raumkonzept. Charakteristische Gestaltungsmerkmale sind: grosszügige Bewegungsflächen (z. B. für Pflegebetten) Möglichkeiten zur Wahrung der Intimsphäre individuell gestaltete Bereiche (Fotos, vertraute Gegenstände) direkter Zugang zu einem Aussenbereich Pflegebad mit Wellness-Charakter modulierte, blendfreie Beleuchtung Vermeidung akustischer Überstimulation gezielte sensorische Reize (Musik, Gerüche, Wärme) Diese Wohnform wird fachlich kontrovers diskutiert: Während Befürworter:innen eine Verbesserung der Lebensqualität sehen, weisen Kritiker:innen auf Risiken für Privatsphäre und Selbstbestimmung hin. Eine sorgfältige konzeptionelle und ethische Auseinandersetzung ist deshalb zentral. Personal und Weiterbildung CURAVIVA INSOS Demenzkompetenz gezielt stärken Gut ausgebildete Mitarbeitende sind zentral für eine qualitativ hochwertige Demenzbegleitung. Hier finden Sie Weiterbildungsangebote für Pflege- und Betreuungsteams. Weiterbildungsangebot entdecken Autonomie Ethik Integrierte Versorgung Interprofessionelle Zusammenarbeit Kindes- und Erwachsenenschutzrecht Kompetenzen Lebensqualität Personenzentrierung Recht Selbstbestimmung Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeitePersonal rekrutieren und führenPersonal rekrutieren und führen Hier erfahren Sie, wie Sie qualifizierte Fachpersonen für Ihren Betrieb rekrutieren, deren Zufriedenheit fördern und Unterstützung in der Karriereplanung – inklusive Ausbildung – bieten können. Rekrutierung & Employer Branding sozjobs.ch: So präsentieren Sie Ihr Unternehmen CURAVIVA INSOS YOUVITA Präsentieren Sie Ihr Unternehmen auf sozjobs.ch und bauen Sie eine attraktive Arbeitgeber-Marke auf. Angebot von sozjobs.ch entdecken sozjobs.ch: Stelleninserate wirkungsvoll veröffentlichen CURAVIVA INSOS YOUVITA Nutzen Sie die Reichweite von sozjobs.ch – die führende Jobplattform für Sozial- und Gesundheitsberufe und Partner von ARTISET. Angebot von sozjobs.ch entdecken So schaffen Sie attraktive Jobs CURAVIVA INSOS YOUVITA In diesen Checklisten finden Sie grosse und kleine Ansätze, mithilfe deren Sie Ihre Arbeitgeberattraktivität steigern können. So schaffen Sie attraktive Jobs | Checklisten für Arbeitgeber im Sozial- und Gesundheitsbereich | Übersicht | ARTISET | 2024 pdf, 109,1 KB Download Personalrekrutierung und Personalmanagement | Checkliste | ARTISET | 2024 docx, 64,9 KB Download Anstellungsbedingungen | Checkliste | ARTISET | 2024 docx, 62,8 KB Download Arbeitstätigkeit | Checkliste | ARTISET | 2024 docx, 61,4 KB Download Führung und Weiterentwicklung | Checkliste | ARTISET | 2024 docx, 61,4 KB Download Unternehmenskultur und Teamzusammenhalt | Checkliste | ARTISET | 2024 docx, 58,4 KB Download Managementverständnis | Checkliste | ARTISET | 2024 docx, 62,7 KB Download Stellenbeschreibung aufsetzen CURAVIVA INSOS YOUVITA Welche Informationen soll eine Stellenbeschreibung enthalten? Nutzen Sie unsere Mustervorlage für die Stellenbeschreibung «Fachfrau/-mann Langzeitpflege und -betreuung mit eidgenössischem Fachausweis FA» und adaptieren Sie diese auf Ihre Bedürfnisse. Mustervorlage | Stellenbeschreibung Langzeitpflege und -betreuung FA | ARTISET | 2024 pdf, 117,8 KB Download Faire Löhne festlegen CURAVIVA INSOS YOUVITA Faire Löhne sind ein zentraler Hebel, um Mitarbeitende zu gewinnen, zu halten und die Qualität Ihrer Dienstleistungen langfristig zu sichern. Pauschale Lohnempfehlungen greifen hier jedoch zu kurz: Löhne unterscheiden sich je nach Kanton, Region, Betriebsgrösse, Aufgabenprofil und Berufserfahrung deutlich. Umso wichtiger ist ein systematisches und transparentes Vorgehen. Als Verantwortliche sind Sie gut beraten, sich an orts- und branchenüblichen Vergleichswerten zu orientieren und diese mit Ihrem eigenen Leistungsauftrag und den finanziellen Rahmenbedingungen abzugleichen. Verschiedene Hilfsmittel unterstützen Sie dabei: Die Lohnempfehlungen von XUND bieten Ihnen praxisnahe Richtwerte für Gesundheits- und Sozialberufe und sind besonders hilfreich, wenn Ihre Institution interdisziplinär aufgestellt ist. Die Lohnempfehlungen Hauswirtschaft liefern eine verlässliche Grundlage für Funktionen im Bereich Hauswirtschaft und Supportdienste und unterstützen eine faire Entlöhnung aller Berufsgruppen in Ihrer Institution. Mit dem Lohnrechner können Sie individuelle Löhne nach Region, Branche und Funktion vergleichen und so Ihre internen Lohnentscheide datenbasiert absichern. Lohngleichheitsanalyse vornehmen Ergänzend empfiehlt es sich, die Lohngleichheit systematisch zu überprüfen. Unser Merkblatt zeigt Ihnen, wie Sie Lohngleichheitsanalysen pragmatisch umsetzen und rechtliche sowie reputative Risiken reduzieren können. Lohngleichheitsanalyse | Merkblatt | CURAVIVA, INSOS, senesuisse | 2020 pdf, 221,6 KB Download Ausländisches Personal rekrutieren CURAVIVA INSOS YOUVITA Ausländische Fachpersonen können einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung Ihres Personals leisten. Gleichzeitig ist ihre Anstellung an klare rechtliche und fachliche Voraussetzungen geknüpft. Eine sorgfältige Prüfung schützt vor Fehlbesetzungen und schafft Sicherheit für alle Beteiligten. Anerkennungsstatus der Ausbildung klären Wer in der Schweiz einen reglementierten Gesundheitsberuf ausüben will, muss über ein anerkanntes Diplom verfügen. Reglementiert sind Berufe, deren Ausübung gesetzlich geregelt und an bestimmte Berufsqualifikationen gebunden ist. Ob eine Anerkennung erforderlich ist und welche Stelle zuständig ist, erfahren Sie auf der Informationsplattform anerkennung.swiss. Anerkennungsverfahren für ausländische Pflegediplome Für die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen in den Gesundheitsberufen ist unter anderem das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) zuständig. Im Anerkennungsverfahren wird geprüft, ob der ausländische Abschluss hinsichtlich Ausbildungsniveau, -dauer und -inhalten mit der schweizerischen Ausbildung vergleichbar ist. Das Verfahren kann zu folgenden Entscheiden führen: volle Anerkennung, Anerkennung mit Ausgleichsmassnahmen (z. B. Zusatzpraxis oder Eignungsprüfung), Ablehnung bei wesentlichen Unterschieden. Endet das Verfahren positiv, gilt die Ausbildung als gleichwertig, und es bestehen die gleichen Lohnansprüche wie bei einer schweizerischen Ausbildung. Zeit einplanen Anerkennungsverfahren dauern häufig mehrere Monate. Planen Sie diesen Zeitbedarf frühzeitig ein und klären Sie, ob und in welcher Funktion ein Einsatz während des laufenden Verfahrens möglich ist. Strukturiert und rechtssicher anstellen Neben der Diplomanerkennung sind weitere Punkte zu prüfen, etwa Aufenthaltsstatus, Arbeitsbewilligung, Sprachkompetenzen und berufliche Einsatzmöglichkeiten. Unsere Checkliste unterstützt Sie dabei, alle relevanten Aspekte systematisch zu berücksichtigen und rechtssicher vorzugehen. Checkliste für die Voraussetzungen bei einer Anstellung | Arbeitsinstrument | ARTISET | 2024 pdf, 34,8 KB Download Ursula Arn Leiterin Berufs- und Personalentwicklung Alter Deutschschweiz +41 41 419 72 35 ursula.arn@artiset.ch Führung & Management Innovative Konzepte umsetzen CURAVIVA INSOS YOUVITA In unserer Serie «UpGrade – bestehendes erneuern und verbessern» sammeln wir innovative Modelle, Konzepte und Projekte zur Berufs- und Personalentwicklung – aus der Praxis für die Praxis. Führung und Organisation Zufriedene Mitarbeitende dank kollektivem Leitungsmodell Beitrag lesen Wie der Wandel zu einer flachen, agilen Organisationsstruktur gelingt Beitrag lesen Kreisorganisation: Heim mit 450 Mitarbeitenden kollegial führen Beitrag lesen Partizipatives Management Beitrag lesen Prozesslandkarte statt hierarchisches Organigramm Beitrag lesen Mit «Design Thinking» dem Fachkräftemangel entgegenwirken Beitrag lesen Tragfähiges Team dank regelmässigen «Liniengesprächen» Beitrag lesen Ergiebige Jahresgespräche dank anregenden Themenkarten Beitrag lesen Die Teams der Altersinstitution bewerten sich selbst Beitrag lesen Kommunikation Vorfälle sicher und effizient melden – mit einem Stufenplan Beitrag lesen Eine App, die Mitarbeitende zeitnah und transparent informiert Beitrag lesen Empfehlungen für ein gutes Personalmanagement YOUVITA Dieses Arbeitsinstrument unterstützt Sie als Verantwortliche dabei, das Personalmanagement in Ihrer Institution der Kinder- und Jugendhilfe wirksam und qualitätsorientiert zu gestalten. Die folgenden Massnahmen zeigen auf, wie Sie zentrale Anforderungen im Alltag gezielt umsetzen können: Schaffen Sie klare Strukturen und Transparenz: Definieren Sie Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Entscheidungskompetenzen schriftlich (Stellenbeschriebe, Organigramm, Arbeitsverträge). Das schafft Orientierung, Sicherheit und Verlässlichkeit. Sichern Sie die personelle und fachliche Qualität: Stellen Sie sicher, dass Personaldotation, Fachquote und Qualifikationen dem Leistungsauftrag entsprechen. Eine ausreichende Präsenz und hohe Fachlichkeit sind zentrale Voraussetzungen für das Kindeswohl. Investieren Sie in Führung, Begleitung und Entwicklung: Fördern Sie Mitarbeitende gezielt durch regelmässige Mitarbeitergespräche, Supervision sowie interne und externe Weiterbildungen. Fachliche und persönliche Entwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess. Achten Sie auf Gesundheit und Belastbarkeit: Implementieren Sie ein systematisches Gesundheitsmanagement und regeln Sie den Umgang mit krankheitsbedingten Absenzen klar. Überforderung ist aktiv zu vermeiden – Fürsorgepflicht ist Führungsaufgabe. Gestalten Sie Anstellung und Rekrutierung professionell: Nutzen Sie standardisierte Anstellungsverfahren mit klaren Eignungsprüfungen, persönlichem Gespräch und Vier-Augen-Prinzip. So sichern Sie Qualität und Passung nachhaltig. Stärken Sie Fallverantwortung und Zusammenarbeit: Ordnen Sie jedem Kind eine klare fallführende Bezugsperson zu und definieren Sie die Zusammenarbeit mit Eltern, Netzwerken und Fachstellen verbindlich. Gute Koordination erhöht Wirksamkeit. Verstehen Sie Ausbildung als Teil des Personalmanagements: Bieten Sie qualitätsgesicherte Ausbildungsplätze mit klaren Konzepten und verbindlicher Praxisbegleitung an. Ausbildung stärkt langfristig die Fachkräftebasis. Nutzen Sie Qualität als Aushandlungsprozess: Bringen Sie Anforderungen von Kindern, Eltern, Mitarbeitenden und Finanzierenden bewusst in Balance. Qualität entsteht im Zusammenspiel von Anspruch, Ressourcen und Kompetenzen. Anforderungen an das Personalmanagement in Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe | Arbeitsinstrument | YOUVITA | 2022 pdf, 2,1 MB Download Einen gelingenden Berufseinstieg sicherstellen CURAVIVA INSOS YOUVITA Im Rahmen des Projekts «Der erste Einstieg zählt!» haben wir uns mit den Bedingungen für einen gelingenden Berufseinstieg von Sozialpädagog:innen in die stationäre Kinder- und Jugendhilfe auseinandergesetzt. Die folgenden Tipps lassen sich auf verschiedene Berufsbereiche anwenden: Begleitung von Anfang an sicherstellen: Planen Sie den Einstieg aktiv, mit klarer Ansprechperson, regelmässigen Gesprächen und fachlichem Backup. Kontinuierliche Begleitung ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Überforderung gezielt vermeiden: Rechnen Sie mit anfänglicher Unsicherheit und reduzieren Sie den Erwartungsdruck. Vermitteln Sie klar: Lernen braucht Zeit, Fehler gehören dazu. Struktur geben – Orientierung schaffen: Setzen Sie auf einen strukturierten Einarbeitungsplan (Abläufe, Rollen, Konzepte). Das schafft Sicherheit und entlastet langfristig das Team. Beziehung und Teamkultur aktiv fördern: Sorgen Sie für eine wertschätzende, unterstützende Teamkultur. Soziale Einbindung und Zugehörigkeit stärken Motivation und Bindung. Reflexion ermöglichen: Schaffen Sie Raum für gemeinsame Reflexion von herausfordernden Situationen. Das unterstützt die professionelle Entwicklung und reduziert Kündigungsrisiken. Einstieg als Investition verstehen: Der hohe Begleitungsaufwand zu Beginn zahlt sich aus – durch stabilere Arbeitsverhältnisse, höhere Zufriedenheit und geringere Fluktuation. Der erste Einstieg zählt | Ergebnisbericht | ARTISET, YOUVITA | 2025 pdf, 1,1 MB Download Mitarbeitende bei der Karriereplanung unterstützen CURAVIVA INSOS YOUVITA Eine gezielte Karriereplanung stärkt Motivation, Bindung und Fachlichkeit Ihrer Mitarbeitenden. Als Verantwortliche schaffen Sie die nötigen Rahmenbedingungen, indem Sie Entwicklung früh thematisieren, transparente Regeln festlegen und individuelle Lösungen ermöglichen. Planen Sie Aus- und Weiterbildungen gemeinsam und vorausschauend.Unterstützen Sie Mitarbeitende dabei, Bildungsangebote sorgfältig zu prüfen und realistisch zu planen. Klären Sie frühzeitig Finanzierung, Zeitaufwand und betriebliche Erwartungen. Halten Sie Kostenübernahme, Anrechnung von Arbeitszeit, Verpflichtungen nach Abschluss und allfällige Rückzahlungsklauseln verbindlich in einer Weiterbildungsvereinbarung fest. Das schafft Klarheit und Verlässlichkeit für beide Seiten. Nutzen Sie betriebliche und kollektive Lösungen.Prüfen Sie, ob Weiterbildungen intern oder für ganze Teams angeboten werden können. Betriebliche Gesamtlösungen sind oft wirksam, praxisnah und kostengünstiger als Einzelkurse und fördern gleichzeitig den Wissensaustausch in der Institution. Klären Sie Finanzierungsmöglichkeiten systematisch.Für vorbereitende Kurse auf eidgenössische Prüfungen stehen Bundesbeiträge zur Verfügung. Diese reduzieren die finanzielle Belastung für Mitarbeitende und Arbeitgebende deutlich. Ergänzend geben die kantonalen Stipendienstellen Auskunft zu weiteren Unterstützungsleistungen und individuellen Anspruchsvoraussetzungen. Nutzen Sie unser Angebot der Laufbahnberatung.Unsere Laufbahnberatung unterstützt Mitarbeitende dabei, ihre beruflichen Ziele zu klären und passende Weiterbildungs- und Entwicklungsschritte zu definieren. Für Sie als Arbeitgeber schafft dies eine fundierte Basis für gezielte Entwicklungs- und Nachfolgeplanung. Angebot der Laufbahnberatung entdecken Berufliche Perspektiven für Krankenpfleger:innen FA SRK | Broschüre | ARTISET | 2025 pdf, 323,3 KB Download Berufliche Perspektiven für Pflegeassistent:innen | Broschüre | ARTISET | 2025 pdf, 331,5 KB Download Berufliche Perspektiven für Pflegehelfende | Broschüre | ARTISET | 2025 pdf, 425,1 KB Download Arbeitszeugnisse korrekt und professionell erstellen CURAVIVA INSOS YOUVITA Gemäss Obligationenrecht (OR Art. 330a) haben Mitarbeitende Anspruch auf ein Arbeitszeugnis – bis zehn Jahre nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Als Vorgesetzte sind Sie verpflichtet, Arbeitszeugnisse korrekt, vollständig und wahrheitsgetreu auszustellen. Folgendes müssen Sie dabei beachten: Zwischenzeugnis: Kann jederzeit verlangt werden, etwa bei Führungswechsel, Funktionsänderung oder interner Neuorientierung. Es wird in der Gegenwartsform verfasst und enthält keine Angaben zum Austritt. Qualifiziertes Arbeitszeugnis: Gibt Auskunft über Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über Leistung und Verhalten. Es muss vollständig, sachlich korrekt und wohlwollend formuliert sein.Ein professionelles Zeugnis umfasst u. a. Personalien, Dauer und Pensum, Funktion und Aufgaben, Beurteilung von Arbeitsweise, Fachkompetenz und Verhalten, gegebenenfalls Führungsqualitäten oder Ausbildungserfolge sowie eine Schlussformel mit Datum und Unterschrift. Arbeitsbestätigung: Beschränkt sich auf Funktion und Dauer des Arbeitsverhältnisses. Sie eignet sich bei sehr kurzen Anstellungen oder bei erheblichen Differenzen in der Leistungsbeurteilung. Ihre Branchenlösung: Arbeitszeugnis Swiss+ ARTISET CURAVIVA INSOS YOUVITA Exklusives Angebot für Mitglieder Mit dem Arbeitszeugnis swiss+ ARTISET können Sie einfach und schnell aussagekräftige, vollständige und individuelle Arbeitszeugnisse erstellen. Entdecken Sie ein Tool, das an die Berufsfelder, Fachfunktionen und Organisationsstufen in Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf angepasst ist. Arbeitszeugnis Swiss+ ARTISET entdecken Arbeitsrecht & Sozialversicherungen CURAVIVA INSOS YOUVITA Weitere Informationen finden Sie auf der Seite «Betriebsführung und Recht umsetzen». Mehr erfahren Bildung & Kompetenzen time2learn – Ihre digitale Ausbildungsplattform für die FaBe-Lehre CURAVIVA INSOS YOUVITA Mitgliedervorteil Als Verantwortliche in Ausbildungsbetrieben begleiten Sie FaBe-Lernende effizient und strukturiert. Mit time2learn steht Ihnen eine digitale, praxisnahe Plattform zur Verfügung, die Sie einfach und strukturiert durch den gesamten Ausbildungsprozess begleitet – von der Planung über die Durchführung bis zur Evaluation. Wie Sie time2learn nutzen können Prozess vereinfachen: time2learn integriert alle vier FaBe-Fachrichtungen und unterstützt sowohl die dreijährige wie auch die verkürzte zweijährige Ausbildung. Sie behalten stets den Überblick über Lernfortschritt, Praxisaufträge und Leistungsziele Ihrer Lernenden. Arbeitsaufwand reduzieren: Die Plattform enthält praxisnahe Dokumente, Vorlagen und Vorausfüllungen, was administrative Aufgaben reduziert und Ihnen mehr Zeit für die Begleitung der Lernenden lässt. Schulung buchen Nehmen Sie an einer time2learn-Schulung oder weiterführenden Kursen teil, um das Maximum aus der Plattform herauszuholen. Support nutzen Haben Sie Fragen zur Nutzung oder Lizenzverwaltung? Der time2learn-Support steht Ihnen gerne zur Verfügung – per E-Mail. Jetzt einsteigen und Lizenzen bestellen Als Mitglied von ARTISET profitieren Sie von günstigeren Lizenzkosten und Mengenrabatten ab zwei Lernenden. Eine Lizenz pro lernende Person gilt je Ausbildungsjahr und gibt Ihnen Zugriff auf alle Funktionen. Zum Bestellformular time2learn | Angebot in der Übersicht | ARTISET, kibesuisse, SAVOIRSOCIAL | 2022 pdf, 445,9 KB Download time2learn | FAQ | ARTISET, kibesuisse, SAVOIRSOCIAL | 2025 pdf, 3,2 MB Download time2learn | Lizenzkosten | ARTISET, kibesuisse, SAVOIRSOCIAL | 2024 pdf, 70,3 KB Download Ausbildung PrA INSOS Die Praktische Ausbildung Schweiz PrA ist ein niederschwelliges Berufsbildungsangebot. Sie steht Menschen mit Lernschwierigkeiten offen, die keinen Zugang zu einem anerkannten Berufsabschluss (EBA, EFZ) haben. Ausbildung PrA entdecken Innovative Ausbildungskonzepte umsetzen CURAVIVA INSOS YOUVITA In unserer Serie «UpGrade – bestehendes erneuern und verbessern» sammeln wir innovative Modelle, Konzepte und Projekte zur Berufs- und Personalentwicklung – aus der Praxis für die Praxis. Mit dem integrativen Ausbildungsmodell junge Talente gewinnen und halten Beitrag lesen Eine Ausbildungsmethode, die Lernende motiviert Beitrag lesen Ausbildungsstation des Generationenhaus Neubad, Basel Beitrag lesen Ausbildungsverpflichtung CURAVIVA INSOS YOUVITA Seit dem 1. Juli 2024 gilt das Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege (BGAP). Ziel des Gesetzes ist es, die Pflegeausbildung gezielt zu stärken und genügend Ausbildungsplätze sicherzustellen. Für Sie als Bildungsverantwortliche:r bedeutet das konkret: Kantone beteiligen sich an den Kosten der praktischen Ausbildung für Studierende in der Pflege HF und im Bachelorstudiengang Pflege FH. Damit sollen Ausbildungsbetriebe finanziell entlastet und zusätzliche Ausbildungsplätze ermöglicht werden. Höhere Fachschulen (HF) erhalten kantonale Beiträge zur Sicherung und Weiterentwicklung ihres Ausbildungsangebots. Studierende der Pflege HF und FH können kantonale Ausbildungsbeiträge erhalten, um den Zugang zur Ausbildung zu erleichtern. Der Bund beteiligt sich finanziell an den kantonalen Massnahmen. Wichtig für die Praxis: Die konkrete Ausgestaltung, Höhe der Beiträge und Anspruchsvoraussetzungen sind kantonal geregelt. Informieren Sie sich deshalb frühzeitig über die geltenden Bestimmungen in Ihrem Kanton. Berufsbildung zukunftsorientiert weiterentwickeln CURAVIVA INSOS YOUVITA Um Berufslernende gezielt auf die heutigen und künftigen Anforderungen vorzubereiten, lohnt es sich, Ausbildungssettings bewusst weiterzuentwickeln – inhaltlich, didaktisch und strukturell. Interprofessionell ausbilden – Zusammenarbeit systematisch lernen Die Handreichung «Jetzt interprofessionell ausbilden» zeigt, wie Sie interprofessionelle Ausbildung (ipA) praxisnah in den Ausbildungsalltag integrieren können. Sie erhalten: einen klaren Kompetenzrahmen für interprofessionelle Zusammenarbeit (Kommunikation, Personenzentrierung, Qualitätsentwicklung), konkrete Anleitungen für ipA-Sequenzen, die sich an realen Fallsituationen orientieren, Hinweise, wie Lernende verschiedener Berufe und Ausbildungsniveaus gemeinsam lernen und Verantwortung übernehmen. So stärken Sie frühzeitig kooperative Kompetenzen und erhöhen die Ausbildungsqualität sowie die Attraktivität Ihres Betriebs als Lernort. Jetzt interprofessionell ausbilden | Eine Handreichung zur Umsetzung von ipA-Sequenzen (Screen) | ARTISET, CURAVIVA, INSOS | 2022 pdf, 2,7 MB Download Jetzt interprofessionell ausbilden | Eine Handreichung zur Umsetzung von ipA-Sequenzen (Print) | ARTISET, CURAVIVA, INSOS | 2022 pdf, 2,8 MB Download Berufsbildung an neue Versorgungsrealitäten anbinden Die Publikationen aus dem Projekt BESRO zeigen auf, wie sich die Berufsbildung an veränderte Versorgungsmodelle anpassen lässt – insbesondere im Hinblick auf sozialräumliche und personenzentrierte Ausrichtungen. Sie erhalten: eine Analyse neuer Qualifikationsanforderungen in Betreuung, Begleitung und Pflege, konkrete Themenfelder und Handlungsempfehlungen, wie Ausbildungsinhalte stärker mit sozialraumorientierten Angeboten verknüpft werden können, Ansatzpunkte, um Ausbildung strategisch in die Organisationsentwicklung einzubetten. Damit stellen Sie sicher, dass die Berufsbildung mit den fachlichen und strukturellen Entwicklungen Ihrer Institution Schritt hält. Projekt BESRO | Themenfelder und Handlungsempfehlungen | ARTISET | 2022 pdf, 181,2 KB Download Projekt BESRO | Bericht | ARTISET | 2022 pdf, 207,1 KB Download Berufsbilder und Bildungssystematik CURAVIVA INSOS YOUVITA Als Ausbildungsverantwortliche:r ist es wichtig, dass Sie den Unterschied zwischen Grundbildung und höherer Berufsbildung kennen. Für den Überblick über die reglementierten Berufe und Ausbildungswege stehen Ihnen folgende Grundlagen zur Verfügung: Berufsbilder der Pflege und sozialen Arbeit Sozialeberufe.ch | SAVOIRSOCIAL Webseite besuchen Gesundheitsberufe | OdaSanté Webseite besuchen Bildungssystematik im Überblick Bildungssystematik Pflege und Betreuung | ARTISET | 2024 pdf, 193,0 KB Download Bildungssystematik Küche, Restauration, Hauswirtschaft und Hotellerie | ARTISET | 2024 pdf, 193,6 KB Download Bildungssystematik Reinigung, Unterhalt, Sicherheit | ARTISET | 2022 pdf, 177,0 KB Download Reglementierte Berufe im Überblick Eidgenössisch reglementierte Berufe (Ausbildungen) in Institutionen | ARTISET | 2024 pdf, 183,9 KB Download Abgrenzung zwischen höherer Berufsbildung und Weiterbildung Unterschiede eidg. Ausbildungsabschlüsse Tertiär B und Weiterbildungsangebote | CURAVIVA | 2016 pdf, 71,2 KB Download Kompetenzen für medizinaltechnische Verrichtungen CURAVIVA INSOS YOUVITA Fachpersonen dürfen nur im Rahmen jener Kompetenzen eingesetzt werden, die sie in einer reglementierten Ausbildung erworben haben. Sobald es um eine Erweiterung von Kompetenzen durch Weiterbildungen geht, bewegen Sie sich in einem rechtlichen Grauzone. Um Risiken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Einordnung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten zentral. Hier finden Sie Informationen und praxisnahe Hilfsinstrumente, die Sie dabei unterstützen, den Einsatz von Fachpersonen rechtssicher zu gestalten. Kompetenzen: Grundlagen Medizinaltechnische Verrichtungen | ARTISET | 2023 pdf, 110,0 KB Download Medizinaltechnische Verrichtungen | FAQ | ARTISET | 2024 pdf, 299,8 KB Download Kompetenzen: Erweiterung Empfehlungen zur Auswahl eines Bildungsanbieters | ARTISET | 2024 pdf, 91,5 KB Download Empfehlungen für ergänzende betriebliche Massnahmen | ARTISET | 2025 pdf, 100,8 KB Download Vorlage für Verlaufsdokumentation Kompetenzerweiterung | ARTISET | 2025 dotx, 79,0 KB Download Kompetenzen: Entzug Beispiel für Ablauf Kompetenzentzug Medizinaltechnik | ARTISET | 2024 pdf, 84,9 KB Download Projekt TaskShifting ARTISET entwickelt ein Projekt gegen Personalmangel Story lesen Weiterbildung CURAVIVA INSOS YOUVITA Finden Sie das geeignete Angebot, um Ihre Kompetenzen praxisnah zu erweitern. Alle Weiterbildungen können Sie auch als massgeschneiderte Schulung, die bei Ihnen vor Ort durchgeführt wird, buchen. Weiterbildungsangebot entdecken Arbeitgeberattraktivität Diversität Kompetenzen Partizipation Qualität Recht Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeitePsychische Gesundheit fördernPsychische Gesundheit fördern Die psychische Gesundheit spielt für die Qualität der Begleitung eine zentrale Rolle. Diese Rubrik bietet Anhaltspunkte und Ressourcen, die Führungskräften helfen, ihr Handeln zu strukturieren, die Teams zu unterstützen und in der Prävention, bei der Erkennung von Schwierigkeiten und bei der Begleitung komplexer Situationen kohärent vorzugehen. Psychische Gesundheit verstehen CURAVIVA INSOS YOUVITA Psychische Gesundheit und psychische Erkrankung beschreiben zwei unterschiedliche, aber miteinander verbundene Realitäten. Sie beeinflussen den Alltag, die soziale Teilhabe und den Umgang einer Person mit den Anforderungen des täglichen Lebens. Psychische Gesundheit | Definition Psychische Gesundheit bezeichnet einen Zustand des Wohlbefindens, der es einer Person ermöglicht, ihre Ressourcen zu nutzen, den Anforderungen des Alltags zu begegnen, zu arbeiten und am sozialen Leben teilhaben. Dieser Zustand ist nicht statisch. Er verändert sich im Laufe des Lebens und hängt sowohl von den individuellen Merkmalen einer Person als auch von ihrem Umfeld (den sozialen Bedingungen) ab: Wohnsicherheit, Einkommen, Zugang zu Gesundheitsleistungen, soziales Netzwerk, Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe. Psychische Erkrankung | Definition Eine psychische Erkrankung liegt vor, wenn Wahrnehmung, Denken, Emotionen oder Verhalten dauerhaft vom Gewohnten abweichen. Solche Erkrankungen können die Autonomie einschränken, die Betroffenen verunsichern und soziale Beziehungen belasten. Ein Grossteil der Bevölkerung ist im Laufe des Lebens betroffen. Menschen mit Behinderungen haben ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen. In bestimmten Situationen kann eine Behinderung zudem das Erkennen einer Erkrankung erschweren. Ressourcen zu psychischer Gesundheit und Erkrankheit ICF | Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit Zur Webseite Psychische Krankheiten A-Z | Pro Mente Sana Zur Webseite Psychische Gesundheit in der Schweiz: Entwicklung, Förderung, Prävention und Versorgung | Nationaler Gesundheitsbericht | 2025 Zum Bericht Psychische Gesundheit in der Schweiz. Monitoring 2020 | Bericht | OBSAN Zum Bericht Psychische Gesundheit. Kennzahlen 2022 | OBSAN | Bulletin 11/2024 Dokument herunterladen Vorbeugen und die psychische Gesundheit stärken CURAVIVA INSOS YOUVITA Prävention und die Stärkung der psychischen Gesundheit basieren auf ressourcenstarken Teams und einer klaren Organisationsstruktur. Ziel ist es, ein gemeinsames fachliches Verständnis zu schaffen, den Begleitungsalltag zu unterstützen und präventive Ansätze in der institutionellen Praxis zu verankern. Das institutionelle Handeln strukturieren prevention.ch | Informationsplattform des BAG Zur Webseite Psy-Gesundheit.ch | Plattform mit Informationen, Hilfsmittel, Ressourcen und Adressen Zur Webseite Gesundheitsförderung Schweiz | Ressourcen und Programme zur Entwicklung institutioneller Strategien Zur Webseite 10 Schritte für psychische Gesundheit | Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz (NPG) Dokument herunterladen «Wie geht’s dir?» | Um den Dialog über die psychische Gesundheit zu fördern Zur Webseite Impulse für die Begleitung von Menschen mit Komplexer Behinderung Gemeinsam / Ensemble – 10 Inspirationen für die psychische Gesundheit Seite ansehen Sich weiterbilden im Bereich psychische Gesundheit CURAVIVA INSOS YOUVITA Weiterbildung ermöglicht gemeinsame Vorgehensweisen, ein vertieftes Verständnis für die Bedürfnisse der begleiteten Personen und die Umsetzung präventiver Ansätze im Alltag. ARTISET bietet spezifische Weiterbildungen für Führungs- und Fachpersonen im Arbeitsalltag an. Zum ARTISET-Angebot Zum Angebot Eine psychische Belastung (früh) erkennen INSOS YOUVITA Psychische Belastungen entwickeln sich oft schleichend. Für Fachpersonen gilt es, Verhaltensänderungen ernst zu nehmen, das Gespräch zu suchen und bei Bedarf rasch spezialisierte Dienste beizuziehen (Hausarzt, Psychiatrie, Sucht- oder Krisendienste, Sozialberatung). Psychische Krankheiten A-Z | Pro Mente Sana Zur Webseite Gesundheitsförderung Schweiz | Material zur Förderung und Früherkennung psychischer Belastungen Zur Webseite Kampagne «Wie geht’s dir?» | Tipps, Materialien, Impulse Zur Webseite Beratung und Hilfe finden CURAVIVA INSOS YOUVITA In einer konkreten Situation müssen Teams in der Lage sein, die Betroffenen und ihr Umfeld rasch an geeignete Unterstützungsmöglichkeiten weiterzuleiten. Hier finden Sie Adressen, Dienstleistungen und Beratungsangebote für fachspezifische Hilfe, direkte Begleitung oder punktuelle Unterstützung. Pro Mente Sana Zur Webseite Recovery Stammtisch von Pro Mente Sana Zur Webseite Selbsthilfegruppen Zur Webseite Fachstelle Lebensräume von Insieme Schweiz Zur Webseite Kompetenzzentrum Leaving Care Zur Webseite Zur Notwendigkeit niederschwelliger und bedarfsorientierter Unterstützung für junge Menschen | Positionspapier | NiPro (Niederschwellige Projekte | 2025 Dokument herunterladen Menschen mit herausforderndem Verhalten begleiten CURAVIVA INSOS YOUVITA Ein wirksamer Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen basiert auf dem Verständnis von Bedürfnissen, Überlastungen oder Spannungen sowie auf gezieltem Handeln zur Förderung von Lebensqualität, Teilhabe und günstigen Rahmenbedingungen. Hier finden Sie praktische Anhaltspunkte, Leitlinien und Evaluationsinstrumente, um in Ihrer Institution geeignete Antworten zu entwickeln. 10 Schritte für psychische Gesundheit | Für Menschen mit komplexer Behinderung Zur Webseite Beurteilung und Therapie verhaltensbezogener und psychologischer Symptome bei Menschen mit Demenz | Leitfaden | CURAVIVA | 2026 pdf, 538,4 KB Download Agogischer Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen. Leitlinien für Leitungspersonen und Mitarbeitende in institutionellen Settings | Leitlinien | HSLU et FHNW | 2023 Dokument herunterladen Skala der Emotionalen Entwicklung – Diagnostik | von Tanja Sappok, Sabine Zepperitz, Brian Fergus Barrett, Anton Došen | 2018 Zur Webseite Menschen in Suchtsituationen begleiten CURAVIVA INSOS YOUVITA Bei Suchtsituationen ist der Beizug von Fachpersonen unerlässlich. Hier finden Sie Ressourcen und Fachstellen, die Ihre Organisation und Ihre Teams unterstützen. Suchtberatung und -therapie | Allgemeine Informationsseite des BAG Zur Webseite Sucht im Alter | Faktenblatt | CURAVIVA | 2025 pdf, 83,6 KB Download Infodrog | Branchenverzeichnis Zur Webseite Safezone | Kostenlose Online-Beratung Zur Webseite Menschen mit Suizidgedanken begleiten CURAVIVA INSOS YOUVITA Suizidgedanken oder -äusserungen müssen immer ernst genommen werden. Dank klaren internen Abläufen und verlässlichen externen Partnern sind die Teams in solchen Krisensituationen nicht auf sich allein gestellt. Die folgenden Ressourcen bieten Information, Orientierung und Unterstützung. Praxishilfe für den Umgang mit suizidalen Krisen | Leitfaden | YOUVITA, Pro Juventute | 2022 pdf, 1,9 MB Download Die Dargebotene Hand – 143 | Anonyme und rund um die Uhr Beratung Zur Webseite Ipsilon | Materialien für die Entwicklung interner Abläufe Zur Webseite Reden-kann-retten.ch | Infomaterial | BAG Zur Webseite 12 Tipps für den Umgang mit suizidgefährdeten Menschen | FSSZ Dokument herunterladen SERO-App | Selbstmanagement-Tool für suizidgefährdete Personen und ihre Angehörigen Zur Webseite Autonomie Inklusion Interprofessionelle Zusammenarbeit Intervention Kindes- und Erwachsenenschutzrecht Kompetenzen Lebensqualität Partizipation Prävention Recht Selbstbestimmung Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeiteMit Angehörigen arbeitenMit Angehörigen arbeiten Angehörige sind eine wichtige Ressource – sowohl für die Bewohnenden als auch für Fachpersonen. Damit eine Zusammenarbeit mit Angehörigen gelingt, müssen die Rahmenbedingungen klar definiert sein, Gespräche auf Augenhöhe geführt und die gegenseitigen Bedürfnisse abgeholt werden. Hier finden Sie konkrete Anregungen dazu, wie Sie dies in Ihrer Institution umsetzen können. Rahmenbedingungen schaffen CURAVIVA Klären Sie, in welchem Umfang Angehörige bereit sind mitzuwirken, wer als Ansprechperson agiert – sowohl auf Seiten Angehörige als auch auf Seiten der Institution – und ob die gegenseitig ausgesprochenen Erwartungen und Bedürfnisse auch erfüllt werden. Sorgen Sie für ein gemeinsames Verständnis für den Wert der Angehörigenarbeit und verankern Sie Ihr Konzept auf strategischer und personeller Ebene. Rahmenbedingungen schaffen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 163,6 KB Download Informationen bereitstellen CURAVIVA Klare Informationen zum Institutionsaufenthalt unterstützen Bewohner:innen und ihre Nächsten in jeder Phase: Vor dem Eintritt, nach dem Eintritt und während dem Aufenthalt. Sie beantworten Fragen rund um die Betreuung, Pflege, Gastronomie, Kommunikation und vieles mehr. Informationen bereitstellen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 136,7 KB Download Gespräche führen CURAVIVA Bedürfnisse lassen sich im Gespräch – sei’s im informellen oder standardisierten Rahmen – am einfachsten abholen und austauschen. Dies setzt allerdings Vertrauen voraus. Mit gezielten Massnahmen können Sie Raum für Gespräche schaffen, bei denen sich sowohl die Bewohner:innen als auch deren Angehörige wohl und gesehen fühlen. Gespräche führen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 171,9 KB Download Fürs standardisierte Eintritts- und Verlaufsgespräch finden Sie hier Hilfsinstrumente. Eintrittsgespräch | Leitfaden und Muster | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 docx, 34,1 KB Download Verlaufsgespräch | Leitfaden und Muster | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 docx, 25,5 KB Download Internen Kommunikationsfluss sicherstellen CURAVIVA Damit einem freien internen Kommunikationsfluss nichts im Weg steht, empfehlen wir folgende Massnahmen: Klären Sie Bring- und Holschuld in der Kommunikation, haben Sie ein Auge auf die zwischenmenschliche Stimmung in Ihrem Team, profitieren Sie von interdisziplinärem Wissen und planen Sie institutionalisierte Gespräche ein. Internen Kommunikationsfluss sicherstellen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 152,1 KB Download Mitwirkung ermöglichen CURAVIVA Schaffen Sie situative, flexible und transparente Strukturen für die Angehörigenarbeit. Das heisst konkret: Klären Sie den Umfang der gewünschten Mitwirkung, bieten Sie Raum, in dem Angehörige ihre Erfahrungen einbringen können, begleiten Sie emotionale Prozesse sorgfältig und achten Sie darauf, Mitwirkungsangebote alltagsnah und niederschwellig zu gestalten. Mitwirkung ermöglichen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 170,5 KB Download Beschwerden bearbeiten CURAVIVA Im Beschwerdemanagement nehmen Sie Anliegen, Rückmeldungen und Wünsche von Angehörigen entgegen und gehen auf diese ein, um Konflikten vorzubeugen. Dafür lohnt es sich: einen klaren Beschwerdeweg zu schaffen, eine konstruktive Fehlerkultur zu pflegen sowie Konfliktgespräche frühzeitig zu initiieren und optimal vorzubereiten. Beschwerden managen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 143,6 KB Download Mitarbeitende schulen CURAVIVA Ihre Kolleg:innen sollen mehr über die Haltung der Institution zur Angehörigenarbeit erfahren? Ihre Skills in der Gesprächsführung verfeinern? Kritikfähiger werden? Eine Schulung kann helfen. Wichtig ist dabei: Ob intern oder mithilfe externer Fachexpert:innen – eine Schulung soll stets dem Wissenstand und Kompetenzniveau der Mitarbeitenden angepasst werden. Mitarbeitende schulen | Leitfaden | Angehörigenarbeit | CURAVIVA | 2025 pdf, 93,9 KB Download Zu unserem Weiterbildungsangebot Eintritt & Aufenthalt CURAVIVA Weitere Informationen finden Sie im Dossier «Übergänge gestalten». Mehr erfahren Vertretungsbefugnis CURAVIVA Weitere Informationen finden Sie im Dossier «Integrität schützen». Mehr erfahren Diese Leitfäden haben wir in enger Zusammenarbeit mit Fach- und Führungspersonen der institutionellen Langzeitpflege, Expert:innen für Angehörigenarbeit sowie der ZHAW (Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe) für Ihre Praxis erarbeitet. Autonomie Integrierte Versorgung Interprofessionelle Zusammenarbeit Kompetenzen Partizipation Personenzentrierung Recht Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeiteÜbergänge gestaltenÜbergänge gestalten Ob ein Eintritt in die Arbeitwelt, Austritt aus einer Institution, Wechsel der Wohn- oder Arbeitssituation oder Umzug in ein Pflegeheim: Übergänge betreffen nicht nur Strukturen, sondern Biografien, Beziehungen und Selbstverständnis. Hier finden Sie Hilfsmittel, die Sie dabei unterstützen, Übergänge frühzeitig zu planen, fachlich zu begleiten und partizipativ zu gestalten. Übergänge frühzeitig planen und begleiten CURAVIVA INSOS YOUVITA Für gelungene Übergänge empfiehlt sich eine frühe, partizipative Vorbereitung. Schaffen Sie Orientierung, indem Sie Erwartungen klären, Optionen aufzeigen, weiterhin notwendige Unterstützung aufgleisen und die betroffene Person aktiv einbeziehen. Bewährt haben sich: frühzeitige Gespräche über Wünsche, Sorgen und Perspektiven, realistische Planung mit ausreichend Zeit, klare Zuständigkeiten und gute Koordination, enge Zusammenarbeit mit Angehörigen, Beiständen und externen Stellen. Übergänge sind ein Prozess. Planen Sie bewusst Phasen für Abschied, Übergang und Ankommen ein. Von der Schule in die Arbeitswelt INSOS YOUVITA Alle jungen Menschen haben das Recht auf eine geeignete berufliche Perspektive. Damit der Übergang von der Schule ins Berufsleben gelingt – insbesondere bei Jugendlichen mit Behinderungen und Unterstützungsbedarf – braucht es frühe Orientierung, reale Einblicke und eine klare Definition der Unterstützung am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Zentral sind dabei: Früh starten: Berufliche Interessen und Stärken früh gemeinsam klären – nicht erst am Ende der Schulzeit. Einblicke ermöglichen: Schnuppern und Praktika so organisieren, dass Jugendliche echte Tätigkeiten erleben und Rückmeldungen erhalten. Ziele realistisch definieren: Ziele in kleinen Schritten planen. Unterstützung am Arbeitsplatz früh klären: Wer begleitet? Welche Anpassungen sind nötig? Wer ist Ansprechperson (Betrieb, Schule, IV, Institution)? Finanzierung sichern: Wer übernimmt die Kosten für die Ausbildung und den Lebensunterhalt während der Ausbildung? Berufsberatung nutzen Hier finden Sie das offizielle Schweizer Portal für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung mit Berufsbildern, Anforderungen, Videos und Checklisten zur Berufswahl Adressen der kantonalen Berufsberatungs- und Informationszentren (BIZ) berufsberatung.ch Berufsberatung für Menschen mit Behinderungen nutzen Hier finden Sie: Informationen zu beruflichen und schulischen Ausbildungen von Menschen mit Behinderungen Hinweise zum Nachteilsausgleich und unterstützenden Massnahmen im Ausbildungssetting Orientierung, welche Stellen pro Kanton zuständig sind berufsberatung.ch IV früh einbeziehen Die IV arbeitet nach dem Grundsatz «Eingliederung vor Rente» und unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Arbeit. Dieses Merkblatt zeigt Ihnen, welche Instrumente der IV Sie in der Praxis einsetzen können – auch gemeinsam mit Ausbildungsbetrieben. Hier finden Sie: Begleitung: Verbindliche, kontinuierliche Unterstützung vor, während und zwischen Massnahmen – auch für Arbeitgebende. Integrationsmassnahmen (für Personen unter 25): Aufbau von Präsenz- und Leistungsfähigkeit sowie Stabilisierung – als Vorbereitung auf Ausbildung oder Stellenantritt. Berufsberatung: Vertiefte Abklärungen, Tests und praktische Erprobungen möglicher Berufsrichtungen, damit das Setting passt. Erstmalige berufliche Ausbildung: Die IV übernimmt invaliditätsbedingte Mehrkosten (zum Beispiel für Transport oder Nachhilfe), wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Arbeitsvermittlung und Job-Coaching: Unterstützung bei der Stellensuche, beim Zusammenstellen des Bewerbungsdossiers, bei der Vorbereitung auf Gespräche und Akquisition von Betrieben. Arbeitsversuch: Betriebe können Jugendliche bis max. 180 Tage im Arbeitsalltag testen – mit klarer Vereinbarung. Berufliche Eingliederungsmassnahmen der IV | Merkblatt | IV | 2024IV einfach erklärt Praktische Ausbildung (PrA) aufgleisen Die Praktische Ausbildung (PrA) ist für Menschen mit Behinderungen konzipiert, denen es nicht möglich ist, ein eidg. geregeltes Bildungsangebot zu nutzen. Je nach Kompetenzen der Lernenden dient die Ausbildung als Vorbereitung auf eine Hilfstätigkeit in der freien Wirtschaft oder auf eine Tätigkeit in einer geschützten Werkstatt. Bei den Abschlüssen der PrA handelt es sich nicht um eidgenössische Abschlüsse nach Berufsbildungsgesetz. Hier finden Sie Informationen, wie PrA in der Begleitung und Anschlussplanung genutzt werden kann:Mehr erfahren Individueller Kompetenznachweis (IKN) nutzen Mit dem Individuellen Kompetenznachweis (IKN) können Sie Kompetenzen einer Person sichtbar machen, auch wenn sie keinen Abschluss einer anerkannten Ausbildung erlangt hat. Der IKN dokumentiert erworbene Kompetenzen in standardisierter Form und verbessert die Anschlussfähigkeit in Arbeitsmarkt und Bildungssystem.Hier finden Sie: ein Fachportal mit Informationen zur Anwendung und zum Nutzen des IKN Hinweise zum Einsatz des IKN im Kontext PrA und weiteren nicht-formalen Ausbildungen Individueller Kompetenznachweis (IKN) Orientierung für Jugendliche bieten Für Jugendliche, die Informationen in einfacher Sprache benötigen, finden Sie hier: niederschwellige Erklärungen zu Ausbildungswegen (EFZ, EBA, PrA, Brückenangebote) sowie Hinweise, wo Sie Beratung sowie Unterstützung bei der Lehrstellensuche in Anspruch nehmen können. Berufsbildung für Menschen mit Behinderungen Übergang ins Erwachsenenleben – Leaving Care INSOS YOUVITA Der Austritt aus einer Institution mit Erreichen der Volljährigkeit ist für viele junge Erwachsene herausfordernd. Mehrere Übergänge fallen zusammen – oft bei begrenzten Ressourcen und instabilem Unterstützungsnetzwerk. Als Fachperson der ausserfamiliären Jugendhilfe sind Sie gefordert, Übergangsbegleitung und Nachbetreuung systematisch mitzudenken. Zentrale Erfolgsfaktoren für einen gelungenen Start ins selbstständige Erwachsenenleben sind: frühzeitige Planung des Austritts, Begleitung über den Austritt hinaus, Klärung von Wohnen, Finanzen, Ausbildung/Arbeit und Beziehungen sowie Sensibilisierung der Teams für die Situation von Care Leaver:innen. Fachliche Unterstützung Das Kompetenzzentrum Leaving Care bietet Ihnen Beratung, Prozessbegleitung, Fallsupport, Grundlagen und Wissen, damit Sie Jugendliche optimal begleiten können. Zum Kompetenzzentrum Leaving Care Wechsel der Wohnsituation CURAVIVA INSOS YOUVITA Beim Wechsel der Wohnsituation – ob es sich um einen Schritt in ein ambulantes Angebot, einen Wechsel innerhalb eines Wohnangebots oder einen Umzug wegen zunehmendem Pflegebedarf handelt – können Sie mithilfe dieser Grundsätze eine gute Begleitung sicherstellen: Übergänge frühzeitig planen und Wünsche der betroffenen Person ermitteln und festhalten Konsequente Partizipation der betroffenen Person ermöglichen Angehörige, Beistände und Fachpersonen einbeziehen Besuche, Probewohnen und Übergangsphasen ermöglichen Finanzielle Fragen klären Abschied und Ankommen bewusst gestalten Zur Orientierung finden Sie hier die verschiedenen Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf kurz erklärt: Klassisch häusliche Wohnformen: eigene Wohnung oder eigenes Haus mit punktueller Unterstützung (z. B. Spitex, Assistenzleistungen) Gemeinschaftliches Wohnen: Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenprojekte, Wohngruppen ohne Pflege etc. Wohnen mit Dienstleistungen: Wohnungen mit Grund- und Zusatzleistungen, Ansprechperson vor Ort Dezentrale Wohngruppen mit intensiverer Pflege und Betreuung: spezialisierte Wohngruppen für Alter, Behinderung oder Demenz Stationäre Wohnformen: Alters- und Pflegeheime sowie Institutionen für Menschen mit Behinderungen in stationären Settings Kategorisierung Wohnformen | Faktenblatt | CURAVIVA | 2022 pdf, 748,5 KB Download Beratung für Wohnwechsel von Menschen mit Behinderungen Bei Wohnwechseln lohnt es sich, früh externe Beratung beizuziehen. Fachorganisationen unterstützen bei der Klärung von Bedarf, Finanzierung und passenden Angeboten.Zentrale Anlaufstellen sind: Pro Infirmis – Beratung für Menschen mit Behinderungen und Angehörige Procap – Unterstützung bei Rechts- und Sozialversicherungsfragen insieme – Begleitung für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen Plattformen für Orientierung und Vermittlung meinplatz.ch Übersicht über Wohn-, Arbeits- und Tagesstrukturangebote für erwachsene Menschen mit Behinderungen Zugriff auf nationale und regionale Beratungsstellen Beratungsstellen finden heiminfo.ch Informationen zu Alters- und Pflegeheimen Hinweise auf freie Plätze und kantonale Anlaufstellen Angebote und Plätze prüfen Wechsel der Arbeitssituation INSOS Bei Veränderungen der Arbeitssituation – etwa aufgrund neuer gesundheitlicher Voraussetzungen, veränderter Interessen oder eines angepassten Leistungsvermögens – können Sie als Fachperson eine wichtige Unterstützungsrolle wahrnehmen. Empfohlene Massnahmen sind: gemeinsam mit der betroffenen Person passende Arbeitsfelder zu prüfen, bestehende Angebote im ersten oder zweiten Arbeitsmarkt zu kennen, Wechsel sorgfältig vorzubereiten und Übergänge eng zu begleiten, bestehende Unterstützungsangebote frühzeitig zu klären und zu koordinieren. Berufliche Teilhabe fördern Auf dieser Seite finden Sie gebündelte Informationen zur Praktischen Ausbildung PrA sowie zur Partizipation von Menschen mit Behinderungen. Mehr erfahren meinplatz.ch – Angebote und Beratung nutzen Auf meinplatz.ch finden Sie eine nationale Übersicht über aktuelle Angebote in den Bereichen Arbeiten, Wohnen und Tagesstruktur für erwachsene Menschen mit Behinderungen. Die Plattform unterstützt Sie dabei, passende Arbeits- oder Beschäftigungsangebote zu identifizieren, freie Plätze nach Region und Angebotsform zu filtern, regionale und nationale Beratungsstellen für eine persönliche Abklärung zu finden. meinplatz.ch eignet sich besonders, um gemeinsam mit der betroffenen Person nächste Schritte zu besprechen und konkrete Anschlusslösungen zu prüfen. Angebote und Beratungsstellen finden Von zuhause ins Pflegeheim CURAVIVA Beim Eintritt ins Pflegeheim übernehmen Sie als Fachperson eine zentrale Orientierungs- und Begleitfunktion für Bewohner:innen und deren Angehörige. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung schaffen Sie Sicherheit, können Sie Erwartungen klären und so die Grundlage für einen gelungenen Start im neuen Lebensumfeld legen. Dazu gehören: Finanzierung und Zuständigkeiten klären Klären Sie, wer für die Pflegefinanzierung aufkommt (KVG, Ergänzungsleistungen, kantonale Restfinanzierung) Klären Sie die Zuständigkeiten bei überkantonalen Eintritten oder wenn die Institution nicht am bestehenden Wohnort ist Informieren Sie frühzeitig über mögliche finanzielle Konsequenzen Einen strukturierten Anmelde- und Eintrittsprozess aufgleisen Planen Sie ein persönliches Gespräch vor Vertragsabschluss, um Bedürfnisse, Erwartungen und offene Fragen zu klären Informieren Sie transparent zu Leistungen, zum Alltag, zur Mitwirkung und Hausregeln Einen schriftlichen Pensionsvertrag als rechtliche Grundlage aufsetzen Bei einem längeren Aufenthalt in einer Pflegeinstitution ist ein schriftlicher Betreuungs- bzw. Pensionsvertrag erforderlich. Dieser regelt verbindlich die Leistungen der Institution und das geschuldete Entgelt. Gut zu wissen: Der Pensionsvertrag ist kein Mietvertrag, sondern ein Betreuungsvertrag gemäss Zivilgesetzbuch. Er gilt auch bei Eintritt der Urteilsunfähigkeit weiter. Für urteilsunfähige Personen muss der Vertrag durch die vertretungsberechtigte Person gemäss Kaskadenordnung (Art. 378 ZGB) unterzeichnet werden. Ein Pensionsvertrag regelt unter anderem: Hotellerie- und Pflegeleistungen Tarife und Abrechnung Kündigungsfristen (auch im Todesfall) Rechte und Pflichten der Bewohnenden Umgang mit Urteilsunfähigkeit, Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung Datenschutz, Bewegungsfreiheit und weitere sensible Bereiche Diese Mustervorlage erfüllt die gesetzlichen Mindestanforderungen des Erwachsenenschutzrechts (Art. 382 ZGB), enthält praktische Textbausteine für Leistung und Entgelt und kann auf Ihre kantonalen und betrieblichen Gegebenheiten angepasst werden. Mustervorlage Pensionsvertrag | Arbeitsinstrument | CURAVIVA | 2019 docx, 35,0 KB Download Freie Plätze finden Von der Institution ins Pflegeheim CURAVIVA INSOS Immer mehr Menschen mit lebensbegleitender Behinderung erreichen ein hohes Alter. Mit zunehmendem Pflegebedarf rückt auch der Umzug ins Alters- und Pflegeheim in den Fokus. Wird dieser Übergang sorgfältig begleitet, eröffnen sich Gestaltungsräume – für alle Beteiligten. Zentral für einen gelungenen Übergang von der Institution ins Pflegeheim sind: eine biografieorientierte Begleitung, die Sicherung von Selbstbestimmung und Lebensqualität sowie enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dieses Faktenblatt bietet Ihnen eine Einführung in die Gerontologie mit Fokus auf Menschen mit lebensbegleitender Behinderung, ihre Lebenslagen, Wünsche und Bedürfnisse im Alter. Gerontologie | Faktenblatt | CURAVIVA | 2020 pdf, 472,9 KB Download Autonomie Inklusion Kompetenzen Personenzentrierung Sozialraumorientierung Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%
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SeiteGesundheitsfragen angehenGesundheitsfragen angehen Von Gesundheitsförderung und Prävention über Schmerz- und Medikamentenmanagement bis zu Qualitätsindikatoren und medizinischen Hilfsmitteln: Hier finden Sie praxisnahe Orientierung, bewährte Instrumente und rechtliche Grundlagen, um Gesundheitsfragen strukturiert, sicher und personenzentriert anzugehen. Gesundheit fördern CURAVIVA INSOS YOUVITA Gesund und lustvoll essen – Lebensqualität im Alltag stärken Eine personenzentrierte Ernährung berücksichtigt Essbiografien, Vorlieben sowie kulturelle und religiöse Aspekte – ebenso wie Einschränkungen beim Kauen, Schlucken oder bei der Sinneswahrnehmung. Mahlzeiten werden damit zu einem zentralen Instrument der Gesundheitsförderung: Sie strukturieren den Alltag, fördern soziale Teilhabe und tragen wesentlich zur Lebensqualität bei. Entscheidend ist, dass Angebot, Atmosphäre und Unterstützung beim Essen auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen abgestimmt sind. Gesund und lustvoll essen | Magazin ARTISET | 1/2024 pdf, 4,4 MB Download ZaZa Care – Zahngesundheit von Kindern verständlich fördern Die Wissens- und Lernplattform ZaZa Care unterstützt Familien mit Kindern von 2 bis 7 Jahren dabei, Zahnpflege, Ernährung und den Besuch in der Zahnarztpraxis spielerisch und verständlich zu vermitteln. Die Inhalte sind in einfacher Sprache aufbereitet und eignen sich sowohl für Familien als auch für Fachpersonen aus Betreuung, Pädagogik und Gesundheitsversorgung. Zur Webseite von ZaZa Care Gute Betreuung im Alter umsetzen CURAVIVA INSOS Dieser Leitfaden unterstützt Sie dabei, gute Betreuung im Alter systematisch umzusetzen und nachhaltig zu verankern. Er zeigt auf, wie psychosoziale Betreuung im Alltag konkret gestaltet werden kann – vom Start in den Tag über Essenssituationen bis hin zu Übergängen, belastenden Momenten und dem Lebensende. Gleichzeitig hilft er Ihnen, Betreuung strategisch abzusichern: in Leitbildern, Betreuungskonzepten, Organisationsmodellen, Zuständigkeiten und Führungsinstrumenten. Für Führungspersonen bietet der Leitfaden Orientierung, wie gute Betreuung als eigenständige Leistung definiert, gesteuert und finanziell mitgedacht werden kann. Für Fachpersonen liefert er praxisnahe Anregungen, wie Selbstbestimmung, Teilhabe und Lebensqualität der Bewohnenden im Alltag gestärkt werden – auch bei kognitiven oder körperlichen Einschränkungen. Der Leitfaden verbindet Haltung und Struktur mit konkreten Umsetzungsbeispielen aus der Praxis. Er unterstützt Sie dabei, interprofessionell zu arbeiten, Betreuung klar von Pflege zu unterscheiden und deren präventive Wirkung gezielt zu nutzen – für Bewohnende, Mitarbeitende und die Institution als Ganzes. Downloads Gute Betreuung in Altersinstitutionen | Leitfaden | ARTISET, CURAVIVA, Paul Schiller Stiftung | 2026 pdf, 1,5 MB Download Gute Betreuung in Altersinstitutionen | Leitfaden Kurzversion | ARTISET, CURAVIVA, Paul Schiller Stiftung | 2026 pdf, 471,1 KB Download Printversion Kurzversion Leitfaden: Gute Betreuung im Alter Printversion bestellen Prävention sichern CURAVIVA Hier finden Sie Orientierungshilfen, konkrete Massnahmen und bewährte Instrumente, mit denen Sie Prävention systematisch in Ihrem Institutionsalltag verankern können. Infektionsprävention Für eine effektive Infektionsprävention empfehlen wir: ein aktuelles, institutionsspezifisches Hygienekonzept klar definierte Zuständigkeiten (z. B. verantwortliche Fachperson Infektionsprävention) standardisierte Abläufe für Hygiene, Desinfektion und Schutzmassnahmen regelmässige Schulungen und Sensibilisierung des Personals eine systematische Überprüfung und Anpassung der Massnahmen Hier finden Sie Vorlagen zur Umsetzung:Hygienekonzept | Vorlage | IVF Hartmann AG | 2023Desinfektionsplan | Vorlage | IVF Hartmann AG | 2023Hygiene-Checkliste | Vorlage | IVF Hartmann AG | 2018 Akute respiratorische Infektionen: Prävention und Kontrolle Wie können akute respiratorische Infektionen in Altersinstitutionen verhindert – oder bei einem Ausbruch – kontrolliert werden? In diesem Leitfaden finden Sie aktuelle Empfehlungen. Angesprochen sind Verantwortliche der Infektionsprävention, Institutionsleitungen, betreuende ärztliche und pflegerische Fachpersonen, sowie kantonal zuständige Stellen.Passen Sie die Empfehlungen auf Ihre personellen und finanziellen Ressourcen, Infrastruktur und Organisation an.Akute respiratorische Infektionen: Prävention und Kontrolle | Leitfaden | Fachgremium Infektionsprävention in sozialmedizinischen Netzwerken | 2023 Nationale Strategie NOSO – wie Sie mitwirken können Die Strategie NOSO verfolgt das Ziel, die Zahl der Spital- und Pflegeheiminfektionen in der Schweiz nachhaltig zu senken. Im Fokus stehen Infektionen, die im Zusammenhang mit Pflege, Behandlung oder dem Aufenthalt in einer Institution entstehen (z. B. Pneumonien, Harnwegsinfektionen, Wundinfektionen). Für Ihre Institution bedeutet das konkret: Prävention ist Teil der Qualitätsverantwortung Infektionen sollen systematisch erfasst, analysiert und reduziert werden Schutzmassnahmen müssen verhältnismässig sein und die Lebensqualität berücksichtigen Prävention wird als kontinuierlicher Verbesserungsprozess verstanden Ernennen Sie eine für Hygiene beauftragte Person, z.B. eine LINK-Nurse Aktionsplan der Strategie NOSO in Alters- und Pflegeheimen | BAG | 2025 Suchtprävention Suchtproblematiken stellen sowohl fachliche, organisatorische als auch ethische Anforderungen an Ihre Pflege- und Betreuungsteams. Unser Faktenblatt zeigt auf, worauf Institutionen achten sollten, um problematischen Konsum frühzeitig zu erkennen, professionell damit umzugehen und Betroffene wirksam zu unterstützen. Hier sind die zentralen Erkenntnisse zur Sucht im Alter zusammengefasst: 1. Sucht im Alter ist häufig – und oft schwer erkennbar Ältere Menschen gehören zur Gruppe mit dem höchsten Anteil an chronisch risikoreichem Alkoholkonsum. Auch die regelmässige Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln nimmt mit dem Alter deutlich zu. Symptome wie Stürze, Verwirrtheit, Gedächtnisprobleme oder Antriebslosigkeit können sowohl altersbedingt als auch suchtbedingt sein – und werden deshalb häufig zu spät erkannt.Für Ihre Praxis heisst das: Seien Sie bei Veränderungen im Verhalten besonders aufmerksam. Gehen Sie nicht automatisch von «Alterserscheinungen» aus. Beobachtungen aus Pflege und Betreuung sind zentral für die Früherkennung. 2. Alkohol und Medikamente wirken im Alter stärker Mit zunehmendem Alter verändert sich die Verstoffwechselung von Alkohol und Medikamenten. Bereits gleichbleibender Konsum kann plötzlich problematisch werden. Besonders risikoreich ist die Kombination von Alkohol mit Medikamenten (z. B. Schlafmitteln, Beruhigungsmitteln, Blutdruckmedikamenten).Typische Risiken sind: erhöhtes Sturz- und Verletzungsrisiko Delir, Verwirrtheit und kognitive Einbussen Wechselwirkungen mit Medikamenten Abhängigkeit bei längerer Einnahme (v. a. Benzodiazepine, Z-Drugs) erhöhte Suizidgefahr bei Langzeiteinnahme bestimmter Medikamente Wichtig: Bei Verdacht auf Mischkonsum ist immer eine ärztliche Beurteilung nötig. 3. Früherkennung und Frühintervention sind entscheidend Ziel ist es, problematischen Konsum vor einer Abhängigkeit zu erkennen und zu begleiten. Dafür brauchen Mitarbeitende Orientierung und Handlungssicherheit.Bewährte Instrumente sind: ein Frühinterventionskonzept als gemeinsame Grundlage Schulung der Mitarbeitenden im Erkennen und Ansprechen von Sucht motivierende Gesprächsführung statt Konfrontation Unterstützung bei der Selbstbeobachtung (z. B. Konsumprotokoll) enge Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten 4. Umgang mit Sucht im Pflegealltag: Haltung und Struktur zählen Die Begleitung von Menschen mit Suchtproblematik ist anspruchsvoll und kann belastend sein. Entscheidend sind klare institutionelle Haltungen, geregelte Abläufe und interprofessionelle Zusammenarbeit.Das bewährt sich in der Praxis: klare Regeln und Zuständigkeiten strukturierte Fallbesprechungen Zusammenarbeit mit Suchthilfe und Fachstellen Einbezug von Angehörigen, sofern im Interesse der betroffenen Person sorgfältige Dokumentation von Beobachtungen und Absprachen Eine professionelle Haltung entlastet nicht nur Betroffene, sondern auch Mitarbeitende. 5. Autonomie respektieren – Schutz dennoch sicherstellen Menschen haben das Recht, risikoreich zu konsumieren oder Hilfe abzulehnen – solange sie urteilsfähig sind und keine Gefährdung für sich oder andere besteht. Gleichzeitig haben Institutionen eine Fürsorgepflicht.Für die Praxis bedeutet das: Entscheidungen respektieren, auch wenn sie fachlich schwierig sind Schutzmassnahmen dort ergreifen, wo Gefährdung besteht ärztliche Abklärungen und ethische Reflexion einbeziehen moralischen Druck vermeiden Behandlungen bei älteren Menschen mit Suchtproblematik sind nachweislich erfolgreich – eine Begleitung lohnt sich. Sucht im Alter | Faktenblatt | CURAVIVA | 2025 Schutz vor Passivrauchen Der Schutz vor Passivrauchen ist Teil Ihrer Fürsorgepflicht gegenüber Bewohnenden und Mitarbeitenden. Gleichzeitig gilt es, die Selbstbestimmung rauchender Bewohnender zu achten. Die wichtigsten Fragen lassen sich wie folgt beantworten: Darf in privaten Zimmern geraucht werden? Ja, wenn die Institution dies erlaubt und der Schutz von Mitbewohnenden sowie Mitarbeitenden gewährleistet ist. Ein generelles Rauchverbot in privaten Zimmern ist zulässig, insbesondere wenn Arbeitnehmerschutz oder bauliche Gegebenheiten dies erfordern. Was gilt für Gemeinschafts- und Arbeitsbereiche? In Gemeinschafts-, Pflege- und Arbeitsbereichen darf nicht geraucht werden. Diese müssen konsequent rauchfrei sein. Wann sind Fumoirs sinnvoll? Wenn Rauchen in der Institution erlaubt ist, sollen räumlich klar abgegrenzte Fumoirs angeboten werden. Wichtig dabei sind: gute und separate Lüftung kein Rauchübertritt in andere Bereiche keine Nutzung als Aufenthalts- oder Arbeitsraum Was bedeutet das für Mitarbeitende? Mitarbeitende dürfen nicht verpflichtet werden, sich Passivrauch auszusetzen. Pflege- und Betreuungsleistungen müssen so organisiert werden, dass der Arbeitsschutz eingehalten wird. Schutz vor Hitze Ältere Menschen sind besonders gefährdet durch Hitze, da Durstempfinden und Temperaturregulation eingeschränkt sind. Wirksame Präventionsmassnahmen sind: regelmässige Flüssigkeitszufuhr sicherstellen kühle Aufenthaltsräume schaffen Tagesabläufe anpassen (z. B. Aktivitäten in kühle Zeiten verlegen) leichte, gut verträgliche Mahlzeiten anbieten Risikopersonen gezielt beobachten Verschattung, Nachtlüftung technische Lösungen wie Ventilation oder Klimageräte, wo sinnvoll Ziel ist es, hitzebedingte Komplikationen frühzeitig zu verhindern, ohne die Bewohner:innen im Alltag einzuschränken. Mangelernährung vorbeugen Mangelernährung ist ein zentraler Qualitätsindikator in der stationären Langzeitpflege. Das wichtigste Warnsignal für eine Mangelernährung ist ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust (z. B. ≥ 5 % in 30 Tagen oder ≥ 10 % in 180 Tagen). Bewährte Massnahmen zur Prävention: regelmässige Gewichtskontrollen strukturierte Dokumentation interprofessionelle Ursachenabklärung Anpassung des Essangebots gezielte Unterstützung beim Essen Einbezug von Ernährungsberatung MQI | Mangelernährung | Faktenblatt | ARTISET, CURAVIVA, senesuisse | 2025 Dekubitus vorbeugen Die Dekubitusprävention ist ein zentraler Bestandteil der Pflegequalität und Patientensicherheit. Ziel ist es, Schmerzen, Infektionen und zusätzliche Pflegebelastungen zu vermeiden und die Lebensqualität der Bewohnenden zu erhalten. Bewährte Massnahmen zur Prävention: systematische Risikoeinschätzung regelmässige Hautbeobachtung positionsunterstützende Lagerung geeignete Hilfsmittel ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr klare Verantwortlichkeiten und Dokumentation MQI | Dekubitus | Faktenblatt | ARTISET, CURAVIVA, senesuisse | 2025 Nationaler Pandemieplan CURAVIVA INSOS YOUVITA Der nationale Pandemieplan bietet eine Orientierungshilfe für die Vorbereitung und Bewältigung von Pandemien in der Schweiz. Er dient als Grundlage für Pandemie- und Notfallpläne und unterstützt eine abgestimmte Vorgehensweise zwischen Bund, Kantonen und weiteren Akteuren – wie auch Ihrer Institution. Warum ist der Pandemieplan für Ihre Institution relevant? Auch wenn der Pandemieplan rechtlich nicht verbindlich ist, bietet er eine Leitlinie: Er zeigt die Aufgabenteilung und Zuständigkeiten zwischen Bund und Kantonen auf. Er hilft, die eigene Rolle und Verantwortung im Pandemiefall einzuordnen. Er unterstützt Sie dabei, eigene Pandemie- und Krisenpläne systematisch aufzubauen oder zu überprüfen. Was können Sie für Ihre Praxis übernehmen? Der Pandemieplan kombiniert strategische Grundlagen mit praxisnahen Modulen zu Überwachung, Prävention und Bewältigung einer Pandemie. Ergänzt wird er durch Checklisten und Handlungshilfen, die Ihnen die Umsetzung im Institutionsalltag erleichtern. Für Ihre Vorbereitung empfehlen sich folgende Massnahmen: Nutzen Sie den Pandemieplan als Referenzrahmen für Ihre internen Abläufe. Klären Sie Zuständigkeiten und Schnittstellen frühzeitig. Verankern Sie pandemiespezifische Aspekte in Ihrem bestehenden Krisenmanagement. Üben Sie Abläufe regelmässig, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. Zum nationalen Pandemieplan Direkt zu den Checklisten Gesundheitliche Vorausplanung (GVP) CURAVIVA INSOS Mit der gesundheitlichen Vorausplanung schaffen Sie Klarheit für medizinische Entscheidungen, bevor Krisen eintreten. Sie stellen sicher, dass Wünsche von Menschen mit Unterstützungsbedarf frühzeitig geklärt, korrekt dokumentiert und im Pflege- und Betreuungsalltag verlässlich berücksichtigt werden. Lebensende gestalten Die gesundheitliche Vorausplanung ist ein zentraler Bestandteil einer sorgfältigen Begleitung am Lebensende. Sie unterstützt Fachpersonen dabei, Behandlungsziele transparent zu klären und Entscheide im Sinne der betroffenen Person zu treffen – auch bei Urteilsunfähigkeit. Mehr erfahren Vorsorgeauftrag: Orientierung und Musterdokument Der Vorsorgeauftrag regelt, wer eine Person bei Urteilsunfähigkeit in persönlichen, medizinischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten vertreten darf. Hier finden Sie Informationen dazu, sowie eine Mustervorlage mit einer verständlichen Einführung in den Vorsorgeauftrag gemäss Erwachsenenschutzrecht (Art. 360 ff. ZGB), Hinweisen zu Formvorschriften, Aufbewahrung und Widerruf, einer klaren Übersicht zu Aufgabenbereichen (Personensorge, Vermögenssorge, Vertretung im Rechtsverkehr), einem handschriftlich zu verfassenden Musterdokument, das sich für die Beratung und Begleitung von Bewohnenden eignet und praxisnahe Empfehlungen, worauf Institutionen und Fachpersonen achten sollten. Erwachsenenschutzrecht | Informationen zum Vorsorgeauftrag und Musterdokument | CURAVIVA, INSOS | 2025 pdf, 1,8 MB Download Schmerzen verstehen CURAVIVA INSOS Diese Instrumente unterstützen Sie dabei, Schmerzen frühzeitig zu erkennen, zu erfassen und gezielt zu behandeln. Schmerzen erkennen und erfassen Wie können Sie erkennen, ob Menschen mit Unterstützungsbedarf unter Schmerzen leiden und diese zuverlässig erfassen? Der medizinische Qualitätsindikator (MQI) «Schmerz» empfiehlt ein Vorgehen nach dem Grundsatz: Selbsteinschätzung, sofern möglichBefragen Sie die betroffene Person mithilfe einer verbalen Ratingskala (VRS). Fremdeinschätzung, wenn Selbstauskunft nicht (mehr) möglich istNehmen Sie eine Beurteilungsskala (z.B. BESD) zur Hand und beobachten Sie insbesondere: Atmung und Lautäusserungen Gesichtsausdruck Körperspannung und Bewegung Reaktion auf Berührung oder Trost Wichtig: Klinisch gilt die Selbsteinschätzung als Goldstandard. Bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit bewährt sich eine Kombination aus Selbst- und Fremdeinschätzung. Das standardisierte Vorgehen nach dem MQI erhöht die Vergleichbarkeit, verbessert die Kommunikation im Team und unterstützt fundierte Behandlungsentscheide. MQI | Schmerz | Faktenblatt | ARTISET, CURAVIVA, senesuisse | 2025 pdf, 712,5 KB Download MQI | Schmerz: Fremdeinschätzung | Poster | ARTISET, CURAVIVA, senesuisse | 2025 pdf, 1,9 MB Download MQI | Schmerz: Selbsteinschätzung | Poster | ARTISET, CURAVIVA, senesuisse | 2025 pdf, 176,0 KB Download Besonderheiten bei Menschen im Alter mit lebensbegleitenden Behinderungen Dieser Leitfaden unterstützt Sie dabei, Schmerzen bei älteren Menschen mit lebensbegleitenden Behinderungen frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen – auch dann, wenn sich Betroffene nicht oder nur eingeschränkt äussern können. Prävention bei Menschen mit einer lebensbegleitenden Behinderung im Alter | Leitfaden | CURAVIVA, INSOS | 2022 pdf, 528,5 KB Download Die zentralen Empfehlungen aus dem Leitfaden 1. Verhaltensänderungen als mögliches Schmerzsignal verstehen Menschen mit einer lebensbegleitenden Behinderung können Schmerzen oft nicht oder nur eingeschränkt verbalisieren. Ungewohntes oder verändertes Verhalten ist deshalb immer ernst zu nehmen und medizinisch mitzudenken.Achten Sie insbesondere auf: Veränderungen in Mimik, Gestik, Körperhaltung Rückzug, Apathie, Teilnahmslosigkeit oder Verweigerung Unruhe, Schreien, Weinen oder Aggressivität Veränderungen in Aktivität, Schlaf oder sozialem Verhalten Körperliche Zeichen wie Schwitzen, Zittern, erhöhte Atemfrequenz oder Puls 2. Häufige Schmerzursachen kennen Viele Schmerzen bleiben unerkannt, weil sie nicht erwartet oder falsch eingeordnet werden. Besonders häufig sind: Zahn- und Mundprobleme Harnwegsinfekte Verdauungsprobleme Kopf- und Gelenkschmerzen Muskelverspannungen Schlecht angepasste Hilfsmittel Schmerzen bei cerebralen Bewegungsbehinderungen Psychische Belastungen, Angst oder Verlusterfahrungen 3. Verhalten systematisch beobachten Da die Sprache oft fehlt, ist strukturierte Beobachtung das wichtigste Instrument.Wichtig im Alltag: Beobachtungen konkret beschreiben, nicht deuten Veränderungen über die Zeit dokumentieren Situationen vergleichen (vor/nach Pflege, Mobilisation, Essen) 4. Unterstützte Kommunikation aktiv einsetzen Auch bei eingeschränkter Sprache gibt es viele Wege, Schmerzen sichtbar zu machen: Einfache, klare Sprache Wiederholungen, kurze Sätze Gestik, Mimik, Zeigen Unterstützte Kommunikation (UK) mit Bildern, Piktogrammen oder Schlüsselbegriffen 5. Interprofessionell handeln Die Erkennung von Schmerzen gelingt nur im Zusammenspiel von Pflege, Betreuung, Assistenz, Medizinischen Fachpersonen, Therapeutischen und sozialpädagogischen Fachpersonen sowie Angehörigen und gesetzlichen Vertretungen Gesundheits- und Medikamentenversorgung regeln CURAVIVA INSOS YOUVITA Eine sichere Gesundheits- und Medikamentenversorgung erfordert klare Zuständigkeiten, strukturierte Abläufe und eine enge Zusammenarbeit zwischen Pflege, Ärzteschaft und Apotheke. Hier finden Sie konkrete Hilfsmittel und bewährte Leitfäden dazu. Was gehört zu einer sicheren Medikamentenversorgung? Eine strukturierte Medikamentenversorgung umfasst alle Schritte: ärztliche Verordnung und regelmässige Überprüfung Beschaffung, Lagerung und Bereitstellung Vorbereitung und Verabreichung Beobachtung von Wirkung und Nebenwirkungen vollständige und nachvollziehbare Dokumentation Entscheidend sind die klare Aufgabenverteilung und die enge interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Pflege, Ärzteschaft und Apotheke. Nutzen Sie den Leitfaden für Ihre Praxis, um Zuständigkeiten, Prozesse und Schnittstellen zu klären und erhalten Sie Hinweise zu nicht-medikamentösen Alternativen.Medikamentenversorgung in Pflegeinstitutionen | Leitfaden | CURAVIVA, pharmaSuisse | 2025 Wie gehen Sie mit Polymedikation um? Polymedikation bezeichnet die gleichzeitige Einnahme vieler Wirkstoffe und erhöht das Risiko für Nebenwirkungen, Stürze, Delir, Hospitalisationen und sinkende Lebensqualität.Für die Praxis heisst das: Behalten Sie die Anzahl Wirkstoffe systematisch im Blick. Nutzen Sie den MQI Polymedikation als Frühwarninstrument. Führen Sie regelmässig interprofessionelle Medikationsreviews durch. Richten Sie Therapieziele an Lebensqualität und Funktionalität aus – nicht nur an Leitlinien einzelner Erkrankungen. Hilfsmittel für Ihre Praxis mit konkreten Zählregeln, Interpretationen und Ansatzpunkte für Verbesserungen.MQI | Polymedikation | Faktenblatt | ARTISET, CURAVIVA, senesuisse | 2025 Was ist bei Menschen im Alter mit lebensbegleitenden Behinderungen besonders zu beachten? Bei dieser Personengruppe zeigen sich Krankheiten und Nebenwirkungen oft nicht typisch. Schmerzen, Unwohlsein oder unerwünschte Wirkungen äussern sich häufig über Verhaltensänderungen. Für Ihre Praxis bedeutet das: Denken Sie bei Verhaltensauffälligkeiten immer auch an somatische Ursachen. Beobachtungen aus dem Alltag sind zentral und müssen ärztlich rückgekoppelt werden. Medikamente sind regelmässig auf Notwendigkeit, Dosierung und Verträglichkeit zu prüfen. Nicht-medikamentöse Massnahmen sind konsequent mitzudenken. Dieser Leitfaden unterstützt Sie in der Einschätzung, wann Medikamente sinnvoll sind – und wann nicht:Prävention bei Menschen mit einer lebensbegleitenden Behinderung im Alter | Leitfaden | CURAVIVA, INSOS | 2022 Wie gehen Sie verantwortungsvoll mit Neuroleptika um? Neuroleptika dürfen nur eingesetzt werden, wenn: eine klare Indikation besteht, nicht-medikamentöse Massnahmen ausgeschöpft sind und die betroffene Person oder die vertretungsberechtigte Person informiert eingewilligt hat. Dieses Formular bietet eine rechtssichere Grundlage für Information, Einwilligung und Dokumentation:Neuroleptika: Aufklärungs- und Einwilligungsformular | CURAVIVA, senesuisse | 2023 Wer entscheidet über medizinische Massnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe? Bei ausserfamiliär betreuten Kindern und Jugendlichen ist eine koordinierte Gesundheitsversorgung zentral. Wichtig für Ihre Institution: Klären Sie Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse frühzeitig. Stellen Sie eine feste medizinische Ansprechperson sicher. Dokumentieren Sie Gesundheitsdaten nachvollziehbar und übertrittssicher. Beziehen Sie Kinder und Jugendliche – entsprechend ihrer Urteilsfähigkeit – aktiv ein. Auf dieser Seite finden Sie Empfehlungen, ein Argumentarium, Leitfäden und Checklisten zur Gesundheitsversorgung von Kindern in Pflegefamilien und Institutionen:Fremdplatzierte Kinder | Pädiatrie Schweiz Wer verfügt über Kompetenzen für medizinaltechnische Verrichtungen? Fachpersonen dürfen nur im Rahmen jener Kompetenzen eingesetzt werden, die sie in einer reglementierten Ausbildung erworben haben. Sobald es um eine Erweiterung von Kompetenzen durch Weiterbildungen geht, bewegen Sie sich in einem rechtlichen Grauzone. Um Risiken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Einordnung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten zentral. Hier finden Sie Informationen und praxisnahe Hilfsinstrumente, die Sie dabei unterstützen, den Einsatz von Fachpersonen rechtssicher zu gestalten.Mehr erfahren Medizinische Qualitätsindikatoren (MQI) CURAVIVA Das KVG gibt vor, dass Sie als Alters- und Pflegeinstitution Ihre Pflegeleistungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Qualität überwachen. Hierfür erfassen Sie Daten bei der alltäglichen Pflege der Bewohnenden in Dokumentationssystemen (Pflegedokumentation und Bedarfsermittlung) und übermitteln diese jährlich dem Bundesamt für Statistik (BFS). Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wertet die erhaltenen Daten zu den medizinischen Qualitätsindikatoren (MQI) aus und publiziert jährlich Statistiken auf Heimebene. Hier finden Sie sowohl die Publikationen als auch die Kommentare der Pflegeheime dazu. Publikationen des BAG & Stellungnahmen der Betriebe MQI – Statistiken zu Pflegeheimen | IQM – Statistiques des EMS | IMQ – Statistiche sulle case di cura | 2024 pdf, 3,5 MB Download Kommentare Pflegeheime | Commentaires EMS | Commenti case di cura | 2024 pdf, 149,7 KB Download MQI – Statistiken zu Pflegeheimen | IQM – Statistiques des EMS | IMQ – Statistiche sulle case di cura | 2023 pdf, 3,8 MB Download Kommentare Pflegeheime | Commentaires EMS | Commenti case di cura | 2023 pdf, 148,1 KB Download MQI – Statistiken zu Pflegeheimen | IQM – Statistiques des EMS | IMQ – Statistiche sulle case di cura | 2022 pdf, 3,5 MB Download Kommentare Pflegeheime | Commentaires EMS | Commenti case di cura | 2022 pdf, 158,5 KB Download MQI – Statistiken zu Pflegeheimen | IQM – Statistiques des EMS | IMQ – Statistiche sulle case di cura | 2021 pdf, 3,0 MB Download Kommentare Pflegeheime | Commentaires EMS | Commenti case di cura | 2021 pdf, 142,9 KB Download Pflegequalität datenbasiert entwickeln CURAVIVA NIP-Q-UPGRADE Die Eidgenössische Qualitätskommission (EQK) hat CURAVIVA und senesuisse im Rahmen eines nationalen Implementierungsprogramms (NIP-Q-UPGRADE) beauftragt, die Qualität in Pflegeheimen weiterzuentwickeln, und so das Wohlbefinden der Bewohnenden zu stärken. Dies soll auf der Basis solider Daten, im Speziellen jene der MQI, unternommen werden. Hier finden Sie Instrumente, die eine datenbasierte Entwicklung der Pflegequalität unterstützen. Zu den Instrumenten Zu den Programmergebnissen Qualitätsvertrag für Pflegeheime – Qualitätsentwicklung nachhaltig sicherstellen CURAVIVA Das Krankenversicherungsgesetz KVG fordert zur «Stärkung der Qualität und Wirtschaftlichkeit» im Art. 58a den Abschluss von gesamtschweizerischen Verträgen über die Qualitätsentwicklung zwischen den Verbänden der Leistungserbringer und der Krankenversicherer (Qualitätsverträge). Die Vertragspartner – CURAVIVA, Branchenverband von ARTISET, senesuisse und prio.swiss – vereinbaren in einem entsprechenden Vertrag Regeln für eine verbindliche, einheitliche und transparente Qualitätsentwicklung. Ihre Aufgaben als Pflegeheim Sie messen regelmässig und sorgfältig die Qualität Ihrer Pflegeleistung – Medizinische Qualitätsindikatoren (MQI). Sie entwickeln in einem kontinuierlichen Prozess (PDCA-Zyklus) die Pflegequalität auf Basis solider Daten (MQI) und stärken damit das Wohlbefinden Ihrer Bewohnenden. Sie erstatten CURAVIVA jährlich einen Bericht zu den von Ihnen umgesetzten Massnahmen. Unsere Aufgaben als Branchenverband Qualitätsentwicklung überwachen Ergebnisse veröffentlichen Bericht erstatten gegenüber der Eidgenössischen Qualitätskommission EQK und dem Bundesrat Meilensteine in der Übersicht Bis Herbst 2026: Nationale Vertragspartner verhandeln Ab Herbst 2026: CURAVIVA eröffnet die Konsultation Bis Frühjahr 2027: Partner unterzeichnen und überweisen den Vertrag an den Bundesrat zur Genehmigung Bis Ende 2027: Einführungsphase startet Begleitinstrumente Praxiserprobte Instrumente unterstützen Sie in der Qualitätsmessung (MQI) in der datenbasierten Entwicklung der Pflegequalität (PDCA-Zyklus) Hier geht es zu den Instrumenten für Pflegeheime CURAVIVA und senesuisse haben diese Instrumente zur datenbasierten Entwicklung der Pflegequalität im Auftrag der EQK im Rahmen eines nationalen Implementierungsprogramms (NIP-Q-UPGRADE) für Pflegeheime entwickelt. Medizinische Hilfsmittel organisieren CURAVIVA INSOS YOUVITA Medizinische Hilfsmittel sind zentral für Mobilität, Kommunikation, Selbstständigkeit und Sicherheit von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Hier finden Sie Antworten auf die Frage: Was gehört zur Grundausstattung – und was ist personenspezifisch zu beantragen und zu finanzieren? Welche Hilfsmittel gehören zur Grundausstattung Ihrer Institution? Es gibt keine schweizweit einheitliche Liste. Gemäss Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen (KVG, IVSE, kantonale Vorgaben) wird jedoch erwartet, dass Institutionen eine Basisinfrastruktur bereitstellen, die eine sichere Betreuung und Pflege ermöglicht. Zur institutionellen Grundausstattung zählen in der Regel: Standard-Rollstühle und Gehhilfen Dusch- und Toilettenhilfen einfache Lagerungs- und Transferhilfen Basishilfen der Unterstützten Kommunikation (UK), die von mehreren Personen genutzt werden können Nicht zur Grundausstattung gehören individuell angepasste, personenspezifische Hilfsmittel wie zum Beispiel: Elektrorollstühle individuelle Hörgeräte persönliche Sprachcomputer oder UK-Geräte Diese werden grundsätzlich als Leistungen für einzelne Personen über die Sozialversicherungen geprüft und finanziert. Wer hat Anspruch auf medizinische Hilfsmittel? Je nach Zweck und Personengruppe kommen unterschiedliche Sozialversicherungen zum Zug: Invalidenversicherung (IV) Anspruch besteht, wenn Hilfsmittel notwendig sind, um: eine Erwerbstätigkeit oder einen Aufgabenbereich auszuüben, eine Ausbildung oder Schulung zu absolvieren oder den Alltag möglichst selbstständig zu bewältigen (Fortbewegung, Selbstsorge, Kommunikation). Obligatorische Krankenversicherung (KVG) Die Grundversicherung vergütet Hilfsmittel, die: der Behandlung oder Überwachung einer Krankheit dienen und in der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) aufgeführt sind (z. B. Gehhilfen, Rollstühle, Inkontinenzhilfen, Messgeräte). Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) AHV-Bezüger:innen erhalten Beiträge für bestimmte Hilfsmittel (z. B. Rollstühle, Hörgeräte), sofern diese auf der AHV-Hilfsmittelliste stehen. Bereits über die IV bezogene Hilfsmittel können unter bestimmten Voraussetzungen weitergenutzt werden (Besitzstandgarantie). Wer übernimmt die Kosten? IV: Hilfsmittel in einfacher, zweckmässiger und wirtschaftlicher Ausführung (Leihgabe oder Kostenbeiträge). KVG / MiGeL: Kostenübernahme bis zum festgelegten Höchstvergütungsbetrag. In Pflegeinstitutionen gelten teils spezifische Regelungen. AHV: Pauschale Beiträge gemäss abschliessender Hilfsmittelliste. Ergänzungsleistungen (EL): Können Restkosten als Krankheits- oder Behinderungskosten übernehmen, wenn IV/KVG/AHV nicht ausreichen. Wer stellt den Antrag auf Hilfsmittel? Grundsätzlich: die betroffene Person selbst oder ihre gesetzliche Vertretung (Eltern, Beistand, vorsorgebeauftragte Person). Ihre Rolle als Institution: Sie unterstützen bei Bedarfserhebung, Dokumentation und Koordination, sind aber nicht selbst anspruchsberechtigt. Antragswege: IV / AHV-Hilfsmittel: Anmeldung bei der IV-Stelle des Wohnsitzkantons KVG / MiGeL: ärztliche Verordnung, Abwicklung über Lieferanten und Krankenkasse Zusatzberatung / Finanzierung: z. B. Pro Infirmis, Pro Senectute oder spezialisierte Fachstellen Wie organisieren Sie den Einkauf von Hilfsmitteln? Der Einkauf medizinischer Hilfsmittel ist Teil Ihres institutionellen Beschaffungswesens. Neben fachlichen Kriterien (Qualität, Eignung, Kompatibilität) sind auch vergaberechtliche Vorgaben zu beachten. Unterstützung für Ihre Praxis:Einkauf organisieren Kompetenzen erweitern CURAVIVA INSOS YOUVITA Stärken Sie die Kompetenzen Ihres Teams – mit praxisnahen Weiterbildungen oder massgeschneiderten Angeboten direkt in Ihrer Institution. Weiterbildungsangebot entdecken Ethik Integrierte Versorgung Interprofessionelle Zusammenarbeit Intervention Kindes- und Erwachsenenschutzrecht Kompetenzen Lebensqualität Personenzentrierung Prävention Qualität Recht Selbstbestimmung UN-BRK UN-KRK Diesen Inhalt weiterempfehlen Newsletter Bleiben Sie auf dem Laufenden. Anmelden0%