Grundkurs Aggressionsmanagement
Sicherheit, Selbstschutz und Deeskalation in Krisensituationen
Worum es geht
Aggression entsteht aus vielfältigen Ursachen und fordert Fachpersonen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe besonders heraus. Sie setzen sich mit den Ursachen von Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag auseinander. Sie lernen, herausfordernde Situationen frühzeitig zu erkennen und deeskalierend zu handeln. So stärken Sie Ihre professionelle Präsenz und sorgen für Sicherheit im Umgang mit angespannten Situationen.
Dieses Angebot kann sowohl als Pflichtmodul des NDK Intensivpädagogik als auch als Einzelkurs gebucht werden.
Zielgruppen
Diese Inhalte erwarten Sie
- Verständnis von Aggression, Gewalt und herausforderndem Verhalten
- Ursachen, Einflussfaktoren und Eskalationsdynamiken
- 5-Phasenmodell nach Glynis M. Breakwell
- Verbale und nonverbale Deeskalation
- Selbstschutz, Sicherheitsmanagement und rechtliche Grundlagen
Ihr Nutzen in der Praxis
Sie stärken Ihre Handlungssicherheit in angespannten und eskalierenden Situationen und lernen, Aggression bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen früh zu erkennen und gezielt zu beeinflussen. Sie setzen verbale und nonverbale Deeskalationstechniken ein, trainieren wirksame Selbstschutztechniken und wenden Vorgehensweisen zur Bewältigung psychosozialer Notfallsituationen an. So treten Sie künftigen Eskalationen mit spürbar mehr Sicherheit, Klarheit und praktischem Know-how professionell entgegen.
Abschluss
Detailprogramm
Nachdiplomkurs Intensivpädagogik
Lehrbeauftragte
- Claudia Bischofberger, Trainerin Aggressionsmanagement NAGS und ProDeMa®, Coach, Kunsttherapeutin, Bewegungspädagogin. CO-Leitung Nachsorgeteam in der Stiftung Lebenshilfe Reinach AG
- Johannes Stedtler, Trainer Aggressionsmanagement NAGS und ProDeMa®, Heilerziehungspfleger, Stv. Gruppenleitung Wohnen Intensivbegleitet Stiftung Lebenshilfe Reinach AG
Gruppenanmeldung
Als «Teamleiter:in» können Sie auch Ihre Kolleg:innen oder Ihre Mitarbeitenden für eine Weiterbildung anmelden. Hierbei handelt es sich um eine Rolle im myARTISET, die Ihnen zugeteilt werden muss. Da Sie in dieser Rolle Einblick in sämtliche Profile erhalten, benötigen wir eine schriftliche Bestätigung Ihrer Institutionsleitung, die Ihnen erlaubt, diese Daten einzusehen. Die Bestätigung kann uns unkompliziert per E-Mail info@artiset.ch zugestellt werden. Gerne werden wir im Anschluss so schnell wie möglich die nötigen Schritte einleiten.
Kontaktpersonen