Partizipation als Programm: Netzwerktreffen am 8. Juni in Bern
Am 8. Juni treffen sich erstmals die Mitwirkenden der beiden Netzwerke «Betriebliche Mitwirkung» und «Lebensraum», um gemeinsam in die Zukunft zu blicken und die nächsten Schritte für eine ganzheitliche Partizipation von Menschen mit Behinderungen zu bestimmen. Machen Sie das Netzwerktreffen unter Selbstvertreter:innen und Arbeitnehmenden-Vertreter:innen mit Behinderungen bekannt!
Seit mehr als sieben Jahren macht sich INSOS für die Partizipation von Menschen mit Behinderungen in ihren unterschiedlichen Lebenswelten auf nationaler Ebene stark. Hierzu fördern wir die Vernetzung von Führungskräften, Fachpersonen und Menschen mit Behinderungen, die sich mit partizipativen Ansätzen befassen:
- im Netzwerk Betriebliche Mitwirkung und
- im Netzwerk Lebensraum
Netzwerk Partizipation: Bilanz und Konkretisierung jüngster Ideen
Erstmals treffen sich nun die Teilnehmenden beider Netzwerke am 8. Juni 2026, um gemeinsam zurück, aber vor allem nach vorne zu blicken:
- Was haben wir erreicht?
- Wo stehen wir heute?
- Welche nächsten Schritte sind entscheidend?
Die Veranstaltung findet im Berner Generationenhaus statt und richtet sich an die Mitglieder der beiden Netzwerke und weitere Interessierte, die sich für Partizipation einsetzen:
- Selbstvertreter:innen,
- Arbeitnehmendenvertreter:innen mit Behinderungen,
- Fachpersonen und Führungskräfte von Institutionen für Menschen mit Behinderungen,
- Vertreter:innen von Partnerverbänden, Gewerkschaften und Wissenschaft.
Good-Practice-Beispiel: Gewerkschaftsausbildung für Menschen mit Behinderungen
Wie Partizipation als ganzheitliche, im Unternehmen verankerte Strategie funktionieren kann, zeigt das Good-Practice-Beispiel «Gewerkschaftsausbildung für Menschen mit Behinderungen».
Im Januar dieses Jahres führten Travail.Suisse formation und Syna in Kooperation mit INSOS in einem Pilotverfahren erstmals ein Ausbildungsmodul einer modular aufgebauten Gewerkschaftsausbildung für Menschen mit Behinderungen durch. Das Ziel ist es, Arbeitnehmenden mit Behinderungen schweizweit Zugang zu einer qualitativ hochwertigen, einheitlichen Gewerkschaftsausbildung zu ermöglichen, so dass sie sich als Arbeitnehmenden-Vertretende noch gezielter für die Anliegen ihrer Kolleg:innen einbringen können. Die Ausbildung qualifiziert die Arbeitnehmenden-Vertretende nicht nur fachlich, sondern fördert auch Mitwirkung und Vernetzung in einem inklusiven Setting.
Im Pilotverfahren wurden 21 (angehende) Arbeitnehmenden-Vertretende in ihrer Rolle geschult. Dazu wurden ihnen die grundlegenden Anforderungen vermittelt. Die Inhalte des Ausbildungsmoduls entstanden nach dem Co-Design-Prinzip in enger Zusammenarbeit mit Arbeitnehmenden mit Behinderungen. Das Projekt wird im Rahmen des Innovationboosters «Co-Designing Human Services» von Innosuisse unterstützt.
Anmeldung
Das Netzwerktreffen findet am 8. Juni 2026 im Berner Generationenhaus in Bern statt.
Das Programm und weitere Informationen folgen.
Hinweis: Begrenzte Platzanzahl. Anmeldungen von Selbstvertreter:innen sowie Arbeitnehmenden-Vertreter:innen und ihre Assistenzpersonen werden vorrangig berücksichtigt.