Das neue Age-Dossier: «Zwischendrin – wie verletzliche Menschen altern»
Wie erleben Menschen mit Behinderungen, Demenz, Suchterkrankung oder Migrationserfahrung das Älterwerden? Antworten darauf bietet das neue Age-Dossier der Age-Stiftung: mit Lebensgeschichten und Reaktionen aus Politik und Fachwelt. Das Dossier zeigt, wo Handlungsbedarf besteht, damit niemand zurückgelassen wird.
Wie geht es verletzlichen Menschen, wenn sie älter werden? Personen mit Behinderungen, einer Suchterkrankung, mit Demenz, knappen finanziellen Mitteln oder Migrationserfahrung sind im Alter besonders auf Unterstützung angewiesen. Doch für viele Betroffene fehlen Angebote, die ein «Dazwischen» ermöglichen – ein Alltag zwischen möglichst viel Selbstständigkeit und umfassender Betreuung.
Das neue Age-Dossier der Age-Stiftung macht diese Lücke sichtbar. Es zeigt anhand eindrücklicher Lebensgeschichten, wie verletzliche ältere Menschen Übergänge erleben, und lässt Fachpersonen aus Praxis, Politik und Inklusion auf die geschilderten Herausforderungen reagieren. Sie reflektieren, welche flexiblen, sinnstiftenden Lösungen nötig wären, um diese «heiklen Übergänge» besser abzufedern. Dabei wird deutlich: Für verletzliche Menschen braucht es Strukturen, die abgestufte Übergänge ermöglichen und niemanden zurücklassen – Lösungen, von denen letztlich die gesamte Gesellschaft profitiert.
Auf der Website der Age-Stiftung können Sie das Age-Dossier kostenlos herunterladen oder bestellen. Auf der Website bieten Videos, Texte, Bilder und Fachkommentare zusätzliche Einblicke in die Lebenswelten verletzlicher älterer Menschen.
Mit dem neuen Age-Dossier richtet sich die Age-Stiftung vor allem an die Politik und die interessierte Öffentlichkeit. Zugleich lädt sie Fachorganisationen, Forschung und Stiftungen zum Mitwirken ein.