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Rückblick

CURAVIVA-Fachtagung setzt starkes Zeichen für die Zukunft der Langzeitpflege

An der CURAVIVA-Fachtagung «Die Langzeitpflege von morgen – gemeinsam die Zukunft gestalten» diskutierten Teilnehmende und Vertretende aus Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft zentrale Zukunftsfragen der Branche. Lesen Sie mehr über die Highlights der Tagung.

Über 500 Fach- und Führungspersonen aus der ganzen Schweiz nahmen am 29. Januar an der CURAVIVA-Fachtagung in St. Gallen teil. Unter dem Motto «Die Langzeitpflege von morgen – gemeinsam die Zukunft gestalten» diskutierten Vertreter:innen aus Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft zentrale Zukunftsfragen der Branche.

Drei Highlights der Fachtagung

Highlight 1: Authentischer Austausch statt Show

CURAVIVA-Präsident Patric Bhend rief zu einer offenen, lernorientierten Tagung auf. Im Zentrum sollte nicht die Selbstdarstellung, sondern der ehrliche Austausch stehen – auch über Projekte und Ansätze, die nicht wie geplant funktioniert haben. Gerade daraus, so betonte Patric Bhend, könne die Branche viel lernen. Mit diesem Aufruf starteten die Teilnehmer:innen, Referent:innen und Aussteller in die Tagung.

Highlight 2:  Megatrends aktiv gestalten

Christina Zweifel zeigte die zentralen Megatrends auf, die die Alters- und Pflegebranche künftig prägen werden, wie zum Beispiel der Health Shift, die Ökologisierung, Ökonomisierung, Technologisierung und ein Wertewandel in der Branche. Der Auftrag für CURAVIVA lautet: Wie greifen wir diese Entwicklungen frühzeitig auf und übersetzen sie in konkrete Strategien und Angebote für unsere Mitglieder?

Highlight 3: Politik braucht Geduld – und Ausdauer

Im Polit-Talk mit Catherine Bugmann, Laurent Zemp, Daniel Höchli und Daniel Domeisen erfuhren die Teilnehmenden, was aktuell in der Branche «hinter den Kulissen» läuft. Dabei durften sie in Echtzeit abstimmen, was auf der Bühne diskutiert werden sollte. Die Erkenntnis aus der Session: Themen wie die Finanzierung von Palliative Care und Demenz, EFAS und Ergänzungsleistungen sind politisch in Bewegung, aber Veränderungen brauchen Zeit, Beharrlichkeit und kontinuierliche Interessenvertretung.

Wahlveranstaltungen zu den grossen Themen der Branche

Im Fokus der breit gefächerten Wahlveranstaltungen standen der Fachkräftemangel, neue Finanzierungs- und Bedarfsplanungsansätze, die Weiterentwicklung der Pflegequalität sowie die digitale Transformation. In interaktiven Sessions, Fachreferaten und zehn Wahlveranstaltungen erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Impulse und konkrete Werkzeuge für ihren Berufsalltag, zum Beispiel:

  • wie die OBSAN-Bedarfsplanung auf kantonale Gegebenheiten heruntergebrochen werden kann und was das für Institutionen bedeutet, oder
  • wie Skill- und Grademix sowie Stellenpläne im Kontext des Fachkräftemangels gezielt eingesetzt werden können.

Die hohe Beteiligung und der engagierte Austausch zeigten deutlich: Die Branche will nicht nur reagieren, sondern die Zukunft der Langzeitpflege aktiv mitgestalten. Die CURAVIVA-Tagung erwies sich damit als starke Plattform für Vernetzung, Innovation und gemeinsames Vorwärtsdenken.

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