Die Schweiz bekommt eine Nationale Strategie für Kinder und Jugendliche
Der Nationalrat hat mehrere gleichlautende Postulate überwiesen, die eine nationale Strategie für Kinder und Jugendliche verlangen. ARTISET und sein Branchenverband YOUVITA begrüssen diesen Schritt, der Kohärenz schafft und Gleichbehandlung gewährleistet.
Ein parteiübergreifendes Anliegen
Der Nationalrat hat fünf gleichlautende Postulate aus verschiedenen Parteien überwiesen, die vom Bundesrat die Entwicklung einer nationalen Strategie für die Kinder- und Jugendpolitik verlangen. Man ist sich einig: Seit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes 2013 haben sich die Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen stark verändert – etwa durch die Digitalisierung und vielfältigere Familienformen. Es ist an der Zeit einen gemeinsamen Rahmen zu entwickeln.
Schutz, Förderung und Mitwirkung
Die geforderte Strategie soll auf den drei Säulen Schutz, Förderung und Mitwirkung beruhen und sicherstellen, dass alle Kinder und Jugendlichen in der Schweiz gleiche Chancen erhalten. Heute existieren zwar zahlreiche Massnahmen auf kantonaler und kommunaler Ebene, diese sind jedoch uneinheitlich und teilweise lückenhaft. Mit der nationalen Strategie wird ein kohärenter Rahmen geschaffen, damit kantonale Politiken aufeinander abgestimmt werden können und die Gleichbehandlung in der ganzen Schweiz gewährleistet wird. Die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Ebenen und den betroffenen Organisationen wird gestärkt.