Berufsprofil Assistent:in Gesundheit und Soziales (AGS) EBA wird weiterentwickelt
Nach Abschluss des Vorprojekts steht fest: Die Ausbildung Assistent:in Gesundheit und Soziales (AGS) EBA soll generalistisch bleiben und gleichzeitig stärker auf die unterschiedlichen Anforderungen im Gesundheits- und Sozialbereich ausgerichtet werden. Nun wird das Qualifikationsprofil der künftigen AGS-Ausbildung erarbeitet.
Seit 2010 gibt es die Ausbildung Assistent:in Gesundheit und Soziales (AGS) EBA. Die Überprüfung der Bildungserlasse hat gezeigt, dass insbesondere bei den pflegerischen und sozialen Ausbildungsinhalten Anpassungsbedarf besteht. Deshalb haben OdASanté und SAVOIRSOCIAL 2025 die Totalrevision der Ausbildung beschlossen.
Im abgeschlossenen Vorprojekt wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft, ob und wie thematische Schwerpunkte innerhalb der generalistischen Ausbildung eingeführt werden können. Auf Ausbildungsschwerpunkte soll nach Möglichkeit verzichtet werden, da diese die Durchlässigkeit zwischen den Arbeitsfeldern einschränken könnten. Stattdessen soll die generalistische Ausbildung gezielt weiterentwickelt werden.
Im nächsten Schritt wird das Qualifikationsprofil (QP) erarbeitet. Im Zentrum steht die Frage, welche gemeinsamen Kompetenzen alle AGS für ihre Tätigkeit in unterschiedlichen Arbeitsfeldern benötigen. Die Anforderungen aus Gesundheits- und Sozialbereich werden dabei gleichermassen berücksichtigt.
Was bedeutet das für die Praxis?
Die nächste Phase bietet die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen und Anforderungen einzubringen. Besonders für den Sozialbereich ist dies eine wichtige Gelegenheit, aufzuzeigen, welche Kompetenzen AGS beispielsweise im Behinderten-, Alters- oder Kinderbereich künftig brauchen und wie die Anschlussfähigkeit zur FaBe-Ausbildung gestärkt werden kann.